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Digitalkameras - Welche ist die beste?
in Fotografie 11.08.2005 01:36von MadHatter •

Member | 24 Beiträge
Ich spiele derzeit mit dem Gedanken, mir eine neue, bessere Digitalkamera zuzulegen. Nun meine Frage an die Experten: Welche würdet ihr empfehlen?
Ich möchte eine Kamera, die auch bei schlechten Lichtverhältnissen (dunkle Konzertclubs, Erotikmessen, etc.) gute Bilder macht. Außerdem soll sie schnell auslösend sein und einen guten Zoom haben, bei dem die Bilder scharf bleiben.
Gebt mir doch mal bitte einige Tipps...Danke!
RE:Digitalkameras - Welche ist die beste?
in Fotografie 11.08.2005 08:37von Norbert •

Profi Member | 311 Beiträge
Hallo MadHatter,
Deine Frage ist sehr allgemein gestellt, grundsätzlich solltest Du Dich entscheiden, ob kompakt oder SLR. Wenn es Dein Geldbeutel zuläßt, kommst Du mit einer SLR am Weitesten, da:
- hohe Empfindlichkeit für schlechte Lichtverhältnisse (z.B.Nikon D70 bis ISO 1600)
- nahezu unmerkliche Auslöseverzögerung
- Zoom abhängig vom eingesetzten Objektiv, durch Wechseleobjektive gibt es hier prkatisch keine Begrenzung
Wenn es doch eine kompakte sein soll, probiere sie einfach aus, was die Schnelligkeit betrifft. Mir persönlich gefallen hier die neuen Modelle der Panasonic Lumix Serie, oder die Bridge-Kameras von Nikon (Coolpix 8900). Ein schönes Feature ist hier z.B. die Vibration Reduction, dadurch längere Belichtungszeiten ohne Verwackeln möglich (gerade für Show-Aufnahmen aber nicht so wichtig, da hier durch die Bewegung des Objektes eh mit kurzen Zeiten gearbeitet werden muß).
Auf der sicheren Seite liegst Du sicher auch mit den Canon-Modellen.
Aber wie gesagt: meine Empfehlung ist eine SLR wie z.B. Nikon D50, D70 oder Canon 350D.
Viel Grüße
Norbert.
RE:Digitalkameras - Welche ist die beste?
in Fotografie 11.08.2005 16:31von MadHatter •

Member | 24 Beiträge
Hallo Norbert,
danke für die Info. Ja ich hab schon öfter gehört, dass eine Spiegelreflexkamera am besten ist. Ich hab mich auch schon mal umgehört. Ins Auge gefasst habe ich da die Canon EOS 300D (vielleicht auch die etwas teurere EOS 350D), da ich von diesen viel gutes gehört habe. Aber mir kommt es eigentlich auch nicht auf alle erdenklichen Profi-Funktionen an. Wie schon gesagt ist für mich eine schnelle Auslösung und gute Bilder auch bei schlechten Lichtverhältnissen wichtig. Welche würdest du denn empfehlen? Die Canon EOS 300D oder EOS 350D? Hast du auch eine SLR? Wenn ja, welche?
PS: Was bedeutet eigentlich "bis ISO 1600" bei der Nikon D70?
Gruß
MadHatter
RE:Digitalkameras - Welche ist die beste?
in Fotografie 12.08.2005 00:43von Marcel •

Profi Member | 387 Beiträge
Madhatter,
Einfache frage: Die beste Kamera mit 35mm objectiven ist die Canon 1Ds mark II ;-)
Aber seriös: Ich wurde dir die 300D nicht empfehlen. Diese Kamera ist 'crippled', das heisst wesentliche Funktionen sind deactiviert um den verkauf der (damals) 10D nicht zu gefährden.
Ich glaube man kann z.B. NICHT die Blitzintensität ändern. Diese muss aber korrigiert werden wenn man ein schwarzes (dan muss man weniger licht haben) oder weisses (dan muss man mehr licht haben) object hat. Sehr slecht!
Es gibt aber eine illegale Russische firmware die einiges freischaltet. Aber dann keine Garantie mehr!
Ich würde dir dazu das Canon 85mm/F1.8 Objektiv empfehlen. Billig (330 euro) und scharf. Zoomobjektiven mit grosse maximale Blende (für schlechten Lichtverhältnissen) werden sehr teuer (1000 euro sind nicht genug).
Mfg,
Marcel aus
Holland
RE:Digitalkameras - Welche ist die beste?
in Fotografie 12.08.2005 08:10von Norbert •

Profi Member | 311 Beiträge
Hallo MadHatter,
kann mich Marcel anschließen - wenn eine Canon SLR, dann 350D. Ich selbst habe die Nikon D70 und bin absolut zufrieden (ist jetzt auch schon relativ günstig zu haben, da die D70s als Nachfolger bereits im Handel).
Zu Deiner ISO-Frage: Bei analogen Kameras kannst Du doch Filme unterschiedlicher Empfinglichkeit verwenden (ISO100, ISO200 usw.)Bei Digitalkameras kannst Du die Empfindlichkeit ebenfalls wählen. Das Dumme ist nur, je höher die Empfindlichkeit, desto stärker ist das Bildrauschen. Aber wie gesagt, ich habe schon Nachtaufnahmen gemacht, die wirklich ansehnlich geworden sind.
Viele Grüße
Norbert
RE:Digitalkameras - Welche ist die beste?
in Fotografie 15.08.2005 00:03von etie-foto •

Senior Member | 56 Beiträge
Falls ich mich da auch mal wieder zu wort melden darf...
Das die Canon 300D eine abgespeckte Camera ist, um die 10D nicht zu gefährden stimmt zwar, die meisten Hobbyknipser werden jedoch nichts vermissen.
Die 300D wird jedoch nicht mehr hergestellt, sie ist durch die 350D ersetzt worden. Es gibt sie zwar noch in Restbeständen zu kaufen, auch recht günstig, ich würde sie jedoch trotzdem nicht mehr kaufen.
Die 300D ist extrem langsam. Nicht in der Auslösung, oder sonstigen Dingen, solange es um einzelbilder geht. Jedoch bei Serien ist sie halt auf 4 Bilder begrenzt. Und das Wegspeichern der Bilder dauert dann so lange, das erstmal für 10 Sekunden pause angesagt ist. Für schnelle Fotografie z.B. Messen nicht zu gebrauchen. Da hat die 350D doch mächtig zugelegt. (ich weiss, wovon ich spreche, ich hatte eine 300D...)
Das mit der russischen Firmware ist zwar machbar, bringt aber nur funktionen in die Kamera, die eigendlich niemand wirklich braucht...
Das du bei der 300D und der 350D den Blitz nicht runterregeln kannst ist Quatsch. Beide Kameras benutzen sowieso E-TTL, will sagen, die regeln die Blitzintensität selbstständig nach den gegebenheiten des Bildes. Und Ihr wollt doch nicht im ernst sagen, das Ihr auf einer Messe den eingebauten Blitz verwenden wollt.... Wie nah wollt ihr mit dem Blitzchen denn rankriechen??? Der reicht Maximal 3 Meter zur ausleuchtung. Und selbst dann gibt es Bilder, die eigendlich nur in der Mitte korrekt belichtet sind.
Alles andere wäre dann nur eine aufhellung. Oder ihr dreht trotz Blitz die Isos rauf, und dann gehen die Bilder im Rauschen unter.
Messe ohne gescheiten starken aufsteckblitz ist also fast nicht machbar. oder wenn, dann habt ihr trotz D-SLR keine freude an den Bildern.
Des weiteren rätst du dem MadHatter zu einem 85/1,8 was an sich nicht schlecht ist.
Bei einer Messe kann man damit aber nicht wirklich viel anfangen.
Ohne gescheites Zoomobjektiv kommt man da nicht weit. ein 28-2ßß oder so sollte es wenigstens sein. Immerhin kann man nicht ständig vor der Bühne hin und herlaufen, um den Bildausschnitt zu korrigieren. Gescheite Objektive in dieser Größenordnung bigbt es bereits ab 400-500 Euro. (ich sagte gescheite, keine Profidinger, die kosten auch gerne mal 200-2500 Euro) Die Lichstärken reichen auch aus, da man eh Blitzen muss. Auch mit einem 1.8er kommt man ohne Blitz nicht aus. Ausserdem hast du dann so eine kleine Schärfentiefe, das es mehr ein Glücksspiel ist, scharfe Bilder zu bekommen.
Einem Einsteiger würde ich zu einer 350D und einem 28-300 raten, und dann noch einen gescheiten Blitz dazu (Leitzahl 40 oder so) Blitz und Objektiv natürlich nicht grade von Canon, dann bleibt das ganze Bezahlbar.
Damit sich nun niemand benachteiligt fühlt, eine Nikon D70 tut es natürlich auch. Die ist der 350D vergleichbar. Sorry, ich benutze Canon, daher meine 1. Empfehlung. Ich hab aber nix gegen Nikon... Machen genausogute Bilder....
Ach ja, das wichtigste was die meisten beim einkauf vergessen... Speicherkarten kosten auch eine Menge Geld, und kann man eigendlich nie genaug mithaben bei einer Messe... :-))))
PS: Bevor jemand fragt, warum ich mir bei den sachen so sicher bin... Ich knipse seit längerer Zeit auf Messen und Veranstaltungen. Da sind mit der zeit zigtausende Bilder zusammengekommen. Da ich einen hohen technischen anspruch an meine Bilder lege, hat sich da so einiges an Equipment angesammelt:
Canon 20D mit Batteriegriff, Sigma 18-125, Tamron 28-300, Canon 70-200/4.0 L USM, Metzblitz 44 irgendwas, Dutzend Accus, massig Speicherkarten, und was man halt noch so an Zubehör mich sich rumschleppt... :-)))
mfg
etie-foto
RE:Digitalkameras - Welche ist die beste?
in Fotografie 15.08.2005 17:06von MadHatter •

Member | 24 Beiträge
Hallo,
danke an alle für die Ratschläge. Ich habe jetzt in die engere Wahl vier SLRs genommen:
Nikon D50 oder D70, und die Canon EOS 300D oder 350D, wobei ich am meisten zur Canon EOS 350D tendiere, obwohl die ja auch nicht ganz billig ist. Da ich mich auf dem Gebiet der (digitalen) Fotografie noch nicht so auskenne, denke ich wäre für mich eine Einsteiger-Kamera nur mit dem nötigsten Equipment am besten. Mehrere hundert Euro in einen zusätzlichen Blitz und ein zusätzliches Objektiv zu investieren wollte ich eigentlich nicht. Ich wollte mir ein
Set bestehend aus der Canon EOS 350D und dem Objektiv EF-S 18-55/3,5-5,6 (58E) für 850 Euro kaufen. Ist das ein gutes Angebot? Ist das Objektiv zu gebrauchen (auch bei schlechten Lichtverhältnissen)? Bei Canon läuft ja gerade das Angebot, wenn man eine Canon EOS 20D oder eine EOS 350D kauft, erhält man direkt von Canon eine 256 MB Compact Flash Speicherkarte gratis dazu.
@etie-foto
Da ich auch bei Konzerten u.a. in dunklen Clubs Fotos machen will, bei denen ich nicht gerade in der ersten Reihe stehe, komme ich wohl um einen separat aufgesteckten Blitz nicht herum, oder? Mit dem integrierten Blitz würden die Bilder dann zu dunkel ausfallen, oder hab ich das falsch verstanden? Was bedeutet denn die Leitzahl (40) bei einem Blitz? Und was bedeutet beim Objektiv 28-300? Entschuldigung für die vielen Fragen, aber ich kenn mich da wirklich überhaupt nicht aus.
Grüße
MadHatter
RE:Digitalkameras - Welche ist die beste?
in Fotografie 15.08.2005 17:16von Jens •

Admin | 2.388 Beiträge
Hallo MadHatter,
also ich "knipse" auch mit einer EOS 300D und bin absolut zufrieden. Sicher hat sie nicht alle Profifunktionen, aber die brauch ich eh nicht.
Für meine Ansprüche genügt sie vollkommen. Wichtig ist natürlich ein Aufsteckblitz und ein gutes Objektiv.
Zur Zeit nutze ich ein 28-300, da bekommt man aber bei Weitwinkelaufnahmen Probleme alles aufs Bild zu bekommen, brauch deshalb noch ein anderes (18mm), diese werden dann aber schon wieder teurer.
Jens
Technik und Mathematik
in Fotografie 15.08.2005 18:13von Hans-Jürgen •

Profi Member | 496 Beiträge
Hallo Etie,
Wenn ich mir Deine Kommentare durchlese, dann entsteht bei mir der Eindruck, dass Dir die technischen Grundlagen der Fotografie weitgehend fremd sind. Die Blitzbelichtungskorrektur ist zum Beispiel das Wichtigste bei der Blitzfotografie. E-TTL II ändert da auch nichts daran. Bei mir steht die Blitzbelichtungskorrektur bei reinen Blitzfotos meistens auf +1/3, manchmal auf +2/3. Und der Blitz ist kein Allheilmittel, sonder nur ein Hilfsmittel. Einige Fotografen behaupten sogar, dass ein Blitzgerät nur als Aufhellblitz für Fotos im Freien gut sei, und in Innenräumen nichts zu suchen hätte. Ganz so krass sollte man es aber auch nicht sehen.
Natürlich ist es eine Geldfrage. Marcel hat ja schon die richtige Antwort auf die Frage gegeben. Im Moment dürfte aber die 1D Mark II mit Preisen um die 3000 Euro die beste Alternative sein. Bei den Objektiven kommt es auf den Anwendungszweck an. Mad Hatter schreibt ja extra von "schlechten Lichtverhältnissen". Da scheiden die billigen Nikons aus, die rauschen wie Hölle. Auch bei der D2X hört man diesbezüglich nix Gutes. Das mit dem "guten Zoom" spricht leider gegen Festbrennweiten, wirft bei mir aber den Verdacht auf, dass Mad Hatter an so eine kompakte Digi denkt. Damit ist aber bei schlechten Lichtverhältnissen gar nichts zu machen.
Bleiben wir bei den Zooms und der Lichtstärke: Da ist bei einer Lichtstärke von 2.8 und einem 3-fach Zoom Schluss (24-70 oder 70-200), und ob solche 28-300 Zoomscherben mit 3.5-6.3 bei Offenblende brauchbare Ergebnisse liefern wage ich zu bezweifeln. Ob sich das EF 28-135mm f/3.5-5.6 IS USM mit seinem Zoombereich von 4.8 lohnt, wage ich ebenfalls zu bezweifeln - wenigstens ist es mit 470 Euro noch sehr billig. Bei einem Zoombereich größer als 3 bleibt aber eigentlich nur das Canon EF 28-300mm f/3.5-5.6L IS USM. Angesichts der Ausstattungsmerkmale ist das Objektiv mit 2250 Euro schon ein echtes Schnäppchen.
Zu den Festbrennweiten: Ein 1.8er Objektiv bringt gegenüber 2.8 schon einen Zeitfaktor von 2.5. Vergleicht man das mit so einer Scherbe, die bei 85mm bestenfalls 4.5 hat, dann ist 1.8 ein Zeitfaktor von 6.35. Das wäre zum Beispiel statt 1/13s bei F4.5 nur 1/80s bei F1.8.
Schärfentiefe und Autofokus: Der AF der 1er Serie trifft mit seinen 45 AF-Punkten bei relativ flachen Objekten zu 99.9%. Bei den "modernen" Fotos mit ausgestrecktem Zeigefinger findet er aber zu gern schon die Fingerspitze. Jedenfalls kann man den AF der 1er Serie nicht im Geringsten mit den Hobbyknippsen vergleichen. Hier hat man bei der 1D Mark II mit Crop 1.3 noch den Vorteil, dass der AF-Bereich einen größeren Bildbereich abdeckt als bei den Vollformatmodellen.
Viele Konzertfotografen fotografieren übrigens mit dem 85mm f/1.2, und das sehr erfolgreich. Blende 1.2 bringt gegenüber Blende 1.8 nochmal einen Zeitfaktor von 2 mit sich. Mit diesem Objektiv sind wir allerdings bei 1600 Euro angekommen, für eine Festbrennweite schon happig. Einweiteres Spitzenobjektiv ist übrigens das 135mm f/2.0 (960 Euro), und legendär ist das nicht mehr erhältliche 200mm f/1.8 (gebraucht ca. 8000-12000 Euro).
Was viele nicht erkennen: Selbst wenn man bei den lichtstarken Objektiven nie mit Offenblende fotografiert, hat man folgende Vorteile: Helleres Sucherbild, schnelleren und präziseren AF, deutlich bessere Abbildungsqualität bei leichtem Abblenden gegenüber lichtschwachen Objektiven bei Offenblende.
Wenn das Geld ausreicht, dann ist eine Canon EOS-1D Mark II mit dem Canon EF 28-300mm f/3.5-5.6L IS USM und einem Canon 580EX eine gute Einstiegskombination. Das sind dann aber schon knapp 6000 Euro und rund 3.7kg Ausrüstung. Für manche ist das finanziell ein Problem, für andere gewichtsmäßig. Und so nach und nach kann man das mit lichtstarken Festbrennweiten garnieren.
Wenn es günstiger sein soll, dann auf keinen Fall die Nikons, denn die rauschen viel zu viel. Ob man bei schlechten Lichtverhältnissen mit einer 350D oder 20D glücklich werden kann, hängt davon ab wie schlecht die Lichtverhältnisse tatsächlich werden.
Gruß,
Hans-Jürgen
RE:Digitalkameras - Welche ist die beste?
in Fotografie 15.08.2005 19:21von fotofreak •

Profi Member | 767 Beiträge
Hallo Hans-Jürgen,
6000 Euro zum Einstieg, wohl nicht jedermanns Sache.
Nachdem alle digitalen SpiegelreflexKameras um Klassen besser sind, als die Kompakten, kann man auch bei den Einsteigermodellen nichts falsch machen. Wer viel auf Messen fotografiert, sollte aber beim Blitz nicht sparen.
Vielleicht ein Tip für Jens: Mein erstes Objektiv für die D70 war das Sigma 18-50 mm Lichtsärke 4-5,6 im Werte von 130 Euro. Von diesem kleinen Teil bin ich auch heute noch begeistert.
LG Ernst
RE:Technik und Mathematik
in Fotografie 15.08.2005 19:39von etie-foto •

Senior Member | 56 Beiträge
Und schon tut es mir leid, das ich mich mal wieder zu wort gemeldet habe...
Ich weiss nicht, was ich dem Herren Moderator Hans-Jürgen getan habe, das er auf mich immer so bissig reagiert, aber ich lass es in zukunft.
Ich kann natürlich jedem Autofahanfänger auch gleich raten, sich einen Maibach zu kaufen, weil der ja nun mal das beste Auto ist, aber lassen wir das.
Seit 20 Jahren hat sich kein Model bei mir über schlechte Aufnahmen beschwert...
Fals sich jemand ernsthaft über Fotografie unterhalten will, dann soll er mich direkt anschreiben. In diesem Forum werde ich keinen Kommentar von mir geben.
tschüss
etie-foto
Hallo Etie,
Ich war mir nicht bewusst, dass es immer Dich trifft, da steckt also in dieser Hinsicht kein Prinzip dahinter.
Mad Hatter hatte nach der Besten Kamera für Aufnahmen unter schlechten Lichtverhältnissen, zum Beispiel in dunklen Konzertclubs gefragt, das hat wohl die Antworten in eine falsche Richtung gelenkt.
Wenn ich es nochmal genau betrachte, warst aber Du es, der Marcels Kommentare in der Luft zerrissen hat. Ich habe lediglich am technischen Hintergrund Deiner Einwände gezweifelt. Ich bleibe dabei: Blitzbelichtungskorrektur ist bei Aufnahmen mit Aufsteck-Blitz wichtig, und Festbrennweiten mit Lichtstärke 1.8 und besser sind das einzige Mittel, bei schlechten Lichtverhältnissen auf den Einsatz des Blitzes zu verzichten, oder neben dem Blitzlicht einen akzeptablen Anteil Umgebungslicht mit einzufangen. Je nach Situation erübrigt sich sogar der Einsatz eines Blitzgerätes, da die Lichtleistung quadratisch mit der Entfernung abnimmt, und so nicht genügend räumliche Tiefe gleichmäßig ausgeleuchtet werden kann. Außerdem sind bei Konzerten Blitzgeräte in der Regel nicht erlaubt, und auch in so manchemKonzertclub könnte es da Probleme geben. Event- und Konzertfotografie ist halt was anderes als Studiojobs.
Gruß,
Hans-Jürgen
Hallo Hans-Jürgen,
kleine Einwände zu deinen ausführlichen Erläuterungen:
Ebenfalls Top ist das 2,8/200L.
Das 1,8/200L ging letztens zwei bis drei Mal für 1500 bis 2300 Euro bei ebäh gebraucht über den Tisch. Ich hatte vor 2 Jahren eines für 1800 gekauft und für 3000 wieder verkauft (weil zu groß und schwer): Die von dir genannten Preise für das sicher sehr begherte Teil sind also völlig überzogen.
Gruß, Matthias
Hallo,
nachdem mir die Preise, die hier durch die Gegend fliegen, alle etwas zu hoch sind, noch ein Tip für Leute wie mich, die es gerne etwas günstiger haben. Jeder Hersteller hat sog. "Normalobjektive" 1,7 oder 1,8/50mm im Angebot. Mit dem Verlängerungsfaktor hat man dann die klassische Porträitbrennweite. Kein Supertele, aber sau-gut und mit ca. 130 Euro ohne größeres Bauchweh finanzierbar.
LG Ernst
Hallo fotofreak,
das stimmt. Gerade bei Canon gibt es das 1,8/50II mit sehr guter Abbildungsleistung, das nicht mal 90 Euro kostet.
Leider etwas viel Kunststoff und langsamer, lauter AF, aber irgendwo muss ja gespart werden.
Insofern stimmt dein Tipp schon, wenn auch zB dei 1D MarkII ja "nur" 1,3 Verlängerungsfaktor hat.
Gruß, Matthias
Hallo Etie,
habe den ganzen Thread gerade erst gelesen und musste gleich schmunzeln über den Beitrag von Hans-Jürgen, der Dich wirklich wieder einmal in voller Härte trifft. Aber lass Dir deshalb nicht bangemachen. Ich bin mir sicher, Du hast es nicht böse gemeint. Da ich mir irgendwann auch mal eine Digital-Spiegelreflex kaufen will, habe ich Deinen und die anderen Beiträge mit Interesse gelesen. Und ich danke allen für ihre Beiträge zu dem Thema!
Gruß
Werner
Hallo,
ich war heute mal in einem Fotogeschäft, und habe mir die Canon EOS 300D und 350D angeschaut. Die 350D macht einen besseren Eindruck bei der Verarbeitung, ist dafür aber etwas kleiner und liegt deswegen meiner Meinung nach nicht so gut in der Hand. Bei der Auslösung ist die 350D noch mal etwas schneller und kann im Serienbild-Modus unbegrenzt Bilder knipsen bis die Speicherkarte voll ist (siehe Frage unten). Bei der EOS 300D ist dies auf maximal 4 Bilder begrenzt, danach braucht sie ein paar Sekunden (so ca. 4 Sekunden) bis die Bilder abgespeichert sind. Auch hört sich der Verschlussmechanismus bei der EOS 350D höherwertiger und professioneller an. Wäre das Format der EOS 350D nicht so klein, und würde besser in der Hand liegen, würde ich mir glaub ich diese kaufen. Auf der anderen Seite kann man sie dafür aber auch besser in einer Tasche verstauen.
Ich habe eine Frage an diejenigen wo die EOS 350D haben. Auf der Internetseite von Canon wird angegeben, dass die 350D nur maximal 14 Bilder in der Serienbild-Funktion machen kann. In einem Test-Bericht und im Fotogeschäft wurde gesagt, dass sie unbegrenzt Bilder machen kann bis die Speicherkarte voll ist. Was stimmt denn nun?
Ich habe noch eine digitale Kompakt-Kamera (Canon PowerShot S50), kann ich deren Akkus eigentlich für die EOS 350D weiterbenutzen? Die PowerShot hat NB-2L Akkus, die EOS 350D hat NB-2LH Akkus. Unterscheiden sich nur durch ihre Kapazität, müsste eigentlich gehen, oder?
PS: Habt ihr irgendwelche Tipps, wo man sich eine digitale Spiegelreflexkamera am besten kauft? (Online-Shop oder richtiges Geschäft). Wo kauft ihr denn eure Kameras bzw. Ausrüstung?
Grüße
MadHatter
Hallo,
das ind ja gleich mehrere Fragen auf einmal.
Also grundsätzlich kann jede digitale Kamera solange Fotos machen, bis der Speicherchip voll ist. Die Frage ist nur, wieviele davon in ununterbrochener Reigenfolge, also ohne längere Wartezeiten. Da halte ich die Angabe von 14 Bildern der 350D für realistisch, denn sogar die Profi-Kamera 1D MarkII kann "nur" max 36 bis 40 Fotos unmittelbar hintereinander machen. Diese werden auf dem internen Speicher zwischengespeichert und dann erst auf die Karte geschrieben. Dder interne Speicher ist eben bei der 1D MII viel größer. Diese Kamera ist imemr noch die schnellste auf dem Markt. Sie kostet ja auch ein paar Euro mehr. Ich kann die 300D nicht mit der 350D vergleichen, wiel ich nur die 350D bisher mal in der HAnd hatte. Auch mir erscheint sie sehr klein, für mich ist sie zu klein. Aber die 300D ist eben deutlich älter und von der Auflösung und Geschwindigkeit her klar unterlegen. Mein Tipp wäre für etwa 250 Euro mehr die 20D. Damit hast du was Gescheites.
Gruß, Matthias
Hallo,
ich hatte beide Kameras - die 300D und die 350D - in Gebrauch. Die 350D schlägt das Vorgängermodell um Längen, wichtige Punkte (für mich) sind hier Spiegelvorauslösung, Custom-Funktionen, Schnelligkeit und Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten. Ich hatte auch überlegt die 20D anzuschaffen, hab mich dann für die 350D entschieden.
Ich bin bin der Kamera sehr zufrieden, die Größe ist gewöhnungsbedürftig - jetzt mit dem Handgriff BG-E3 liegt sie sehr gut in der Hand.
Mein einziges wirkliches Problem mit der 350D ist die Taste für Serienbild/Timer-Aufnahmen, die ist extrem dusselig angebracht, man kommt oft aus Versehen an den Knopf ohne es zu bemerken und dann passiert erstmal nichts...
Ich habe die Kamera bei Amazon gekauft, nur den 350D-Body. War zu dem Zeitpunkt sehr günstig und ist alles gut und schnell gelaufen. Erfahrungen hab ich auch mit http://www.camera-discount.de, ist ein Fotohändler aus Lübbecke. Ist hier ganz in der Nähe - konnte die Bestellung im Laden abholen. Preise sind ok, zu Service und Versand kann ich nichts sagen.
Grüße Miles
Da staunt der Laie nicht schlecht ! Zuerst staunte ich, dass Leute 700 km weit fahren, um Erotikmessen zu besuchen. Und jetzt staune ich hier, dass bei der Wahl der Fotoausrüstung eben mal Beträge von 6000 Euro in den Raum geworfen werden. Das gibt mir echt zu denken. Wenn ich Messeveranstalter wäre, würde ich grundsätzlich einen Zuschlag für Fotografiererlaubnis auf der Messe erheben. Soll sich nochmal einer darüber beschweren, wenn Darstellerinnen 8, 10 oder 15 Euro für ein Fotoshooting wollen. Da scheint mir einiges ganz arg aus dem Gleichgewicht geraten zu sein. Just my 2 cents.
LG KP 
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