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Extasia 05 Geneve
in Berichte zu den großen Messen 20.11.2005 09:21von loic •

Junior Member | 15 Beiträge
Hello
yesterday I was at Extasia 05,
At the beginning , I was very disappointed: opening at 2:30 PM instead of 2 PM,the opening price is very very expensive 45CHF or 29 euros
, the big podium is not enough high. not a lot of girls the first 2hours. a lot of show not free :table dance 50CHF, theatre erotic 15 CHF...
Fortunatly girls of table dance were very beautiful , and they made a lot of show, it s the only positive point for me ,
If you want I can post few photos.
bye
Loic
once again sorry for my english 
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RE: Extasia 05 Geneve
in Berichte zu den großen Messen 20.11.2005 15:31von Klaus-Peter • ( Gast )
'yes there were many many people , i think it' s a big success for organizer
you are right about the price for local people, but i think it 's the most expensive in europe'
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RE: Extasia 05 Geneve
in Berichte zu den großen Messen 21.11.2005 22:31von Nick-Schweiz •

Profi Member | 380 Beiträge
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RE: Extasia 05 Geneve
in Berichte zu den großen Messen 21.11.2005 22:37von Hans-Jürgen •

Profi Member | 496 Beiträge
Hallo,
Ich bin erst heute um 17:00 zurückgekommen. Ich war Freitag und Sonntag auf der Messe, Nick war Freitag und Samstag dort.
Für einen Auftakt war es OK. Aber ich hatte auch den Eindruck, als wäre es die erste Messe des Veranstalters, obwohl das Extasia-Team ja schon Erfahrung haben sollte. Es stimmt, die Bühne war viel zu neidrig (ca. 1m), und es gab keine Leinwände. Die Techniker hatten den Nebel nicht richtig im Griff: Entweder kein oder zuviel Hauptnebel, am Sonntag ist dann während der Extasia-Show öfters der ansonsten perfekte Bodennebel ausgefallen. Übrigens hätte der Deutsche TÜV die Bühne nie abgenommen, eine ca. 12m lange Traverse an nur zwei ca. 10m langen recht dünnen Ketten direkt über der Ersten Reihe, und Beleuchtungselemente ohne Sicherheitssseil rufen selbst bei mir ein mulmiges Gefühl hervor.
Den Preis von 15 Franken für das Théatre Érotique finde ich OK, war aber aus Zeitmangel nicht dort. Der Erotikmarkt war wieder mit Showprogramm dabei, leider gab es nur "Mist" zu kaufen, also war ich nicht in der Show. Die Table-Dance-Girls waren wirklich hübsch, und es gab Staffelpreise für den Private-Dance: 1-2 Leute CHF 50 und 5 Leute CHF 100. Als Einzelner zahlt man viel, hat aber auch am meisten davon, weil man die ganze Aufmerksamkeit des Mädels hat. Lustig war: Man hatte dort offenbar überhaupt nichts gegen "schmarotzende" Fotografen, aber gegen zahlende Fotografen. Erst musste ich der Security erklären, dass ich nicht für Fotos hinter die Absperrung möchte, und dann musste ich an der Kasse erklären, dass ich nicht wegen Fotos hier bin, und sogar meine Kamera dort abgeben, um einen Private-Dance zu bekommen. So eine große Kamera kann man halt nicht in die Hosentasche stecken, außerdem würde selbst eine kleine Kamera dort während dem Private-Dance stören 
Zürich wird mit Sicherheit deutlich besser. Ich hoffe, es gibt dort wieder die Cherry.ch-Bühne, und Privat-Akt - oder wie auch immer sie sich jetzt nennen - sollen auch dort sein.
Mehr dann in 2-3 Tagen...
Gruß,
Hans-Jürgen
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RE: Extasia 05 Geneve
in Berichte zu den großen Messen 21.11.2005 23:49von Nick-Schweiz •

Profi Member | 380 Beiträge
Hallo
Wie im Kurzbericht von Hans-Jürgen erwähnt, war ich am Freitag und Samstag in Genève an der Extasia. Die Veranstaltung fand im Palexpo statt, bekannt durch den Genfer Autosalon. Die Hallen liegen gleich neben dem Flughafen, direkt an der Autobahn gelegen mit eigener Ausfahrt, also sehr einfach zu finden. Parkplätze gab es zu hauf, einige sehr nah, andere ein bisschen weiter weg. Wir hatten ein gutes Näschen und fanden den Weg zum Parkplatz gleich gegenüber dem Eingang. Leider ist das Ganze aber eine kostspielige Sache, 2 SFR pro Stunde, bei Messezeiten von 17-24 am Freitag und 14-24 am Samstag summiert sich das gehörig.
Die Temperaturen waren sehr kalt, ein entscheidendes Faktum! Ich glaube, es gehört einfach dazu, dass eine Veranstaltung von Extasia nie pünktlich beginnen kann. In Zürich waren es in den beiden letzten Jahren zwischen 30 Minuten und einer Stunde, in Genève schafften sie es mit 45 Minuten Verspätung am Freitag und am Samstag mit 25 Minuten Verspätung. Die Schlangen waren schon lange vor Öffnungszeiten lang, alle ohne warme Jacke Angekommenen mussten ein bisschen schlottern, ich gehörte auch dazu. Da lobt man immer die Schweizer Pünktlichkeit, nicht aber bei Erotikmessen! Der Eintritt war sehr hoch, wie Loic bereits erwähnt hat, 45 SFR oder 29 Euro. Im Vorverkauf waren die Tickets für 37 SFR zu haben. Gilt auch für Zürich, also besorgt euch Tickets im Vorverkauf bei http://www.starticket.ch, mit Kreditkarte zahlen und ausdrucken. Weiterer Tip an dieser Stelle für Zürich, seit nicht zu pünktlich, mindestens eine halbe Stunde Verspätung bis Türöffnung muss einkalkuliert werden!
Nun, endlich drin, wurde die erste halbe Stunde mit Auftauen verbracht. Dazu genehmigten wir uns Tranksame und ein kleines Sandwich zum Preis von 10 SFR. Ich bin mir in der Schweiz hohe Preise gewöhnt, schien mir doch ein bisschen teuer, ist aber sicher nicht die Schuld des Veranstalters.
Die Halle war sehr gross, viel Platz zwischen den Ständen und eine riesige Fläche vor der Bühne für die Massen. Diese kamen tatsächlich, trotz den hohen Preisen. Deutschschweizer waren kaum zu sichten, diese werden wohl alle in Zürich auftauchen. Das Publikum setzte sich aus Westschweizern und Franzosen zusammen. Die Damen waren in der Minderzahl, ist aber ja ein gewohntes Bild an Erotikmessen. Eigentlich hatte es gar nicht so viele Stände, ein paar, die die üblichen Artikel einer Messe anbieten. Am meisten Stände wurden von lokalen Clubs belegt, Striplokale etc. Ein paar davon verteilten nur Flyer, die Girls hübsch und fotogen, aber immer züchtig. Ein grosser Stand mit zwei Tabledance Stangen und einem Sofa hatte den grössten Andrang. Hier waren die ganze Zeit Girls am Tanzen, Strip bis Topless, diente als Animation für einen kostenpflichtigen Privat-Strip, der auch rege benutzt wurde zu 50 SFR pro Person mit anscheinend Vergünstigungen, wie im Kurzbericht von Hans-Jürgen erwähnt. Fotografieren war während der Privatshow verboten, draussen aber erwünscht und vor allem von den Handy-Fotografen rege benützt, einige Handys dürften nun ein paar Fusel des Höschens der Damen tragen......
Sonst war an den Ständen wenig bis nicht viel los. Ein erotisches Theater bot Shows zu SFr 15 an, keine Ahnung was die angeboten haben. Im weiteren konnten am Stand vom Erotik Markt Shows genossen werden, wie sie von Zürich her bekannt sind. Im Vergleich zu Zürich schneidet Genève in diesem Bereich schlecht ab. Das ganze war vergleichbar wie eine normale "Wander-Erotikmesse" in Deutschland, mehr nicht. Die Erwartungen bei den Besuchern war sehr hoch, ich wurde vielfach gefragt, ob es hier Live-Sex zu sehen gibt. Man kann es den Besuchern nicht verargen, wird doch auf Lovers TV im Spätprogramm bei Kurzausschnitten aus Pornofilmen gross Werbung gemacht für die Messe, da gibt es falsche Hoffnungen. Diese Besucher waren auf jeden Fall gewaltig enttäuscht, ich muss auch zugeben, dass für den hohen Eintrittpreis eigentlich viel zu wenig geboten wurde.
Nun zur Hauptbühne. Diese war gross aber sehr tief, höchstens 1.10 Meter hoch. Ab der sechsten Reihe war nichts mehr zu sehen und ich bin mit einer Grösse von über 180 cm nicht der kleinste. Leider waren auch keine Leinwände vorhanden, die die Shows auch für die hinteren Zuschauer übertragen hätten. Dadurch wurde ziemlich gedrängt, jeder wollte möglichst weit vorne sein. Aus Sicherheitsgründen wurde eine Absperrung in drei Meter Entfernung von der Bühne installiert, dadurch gab es ziemlich grosse Distanzen zum Fotografieren, bis zu 10 Metern, weil sich die Künstlerinnen eher im hinteren Teil aufhielten, dies wohl auch für die Zuschauer im hinteren Bereich, sofern sie gross gewachsen waren. Die Bühne war schlecht ausgeleuchtet, es wurde viel Nebel eingesetzt, der dann jeweils kleben blieb. Zum Glück war jeweils der vordere Bühnenbereich nebelfrei, je weiter hinten sich die Künstlerinnen aufhielten, desto weniger gab es auf den Fotos zu sehen, für das Auge eigentlich kein Problem, aber alle Fotgrafen waren nicht gerade begeistert. Einzig während der Extasia-Show wurde ein Bodennebel eingesetzt, der wunderbar passte und auch nicht störte beim Fotografieren. Nun, was gab es zu sehen auf der Bühne? Nicht viel, zu jeder Stunde gab es eine Show zu bewundern, das wars. Für die Damen wurde der Tag mit den Dreammen begonnen, diese zeigten kurz ihre Sixpacks, das wars. Das Ganze diente als Animation für die Sondershows im reservierten Bereich für die Damen. Dort sollen sie anscheinend als Tabledance-Men gewirkt haben. Moderiert wurde die Hauptbühne von Zara Whites, einem "ehemaligen" Star, weiss gar nicht, ob sie noch aktiv ist, da kann aber Hans-Jürgen mehr erzählen, er hat ein paar DVD's aus Grossvaters Kiste gegraben. Nein, nein, so schlimm ist es nicht, Zara ist eine junge, hübsche und machte ihre Sache sehr ausgezeichnet. Sie hatte aber mit jeweils einer Show auch nicht so viel zu sagen, eigentlich schade, sie ist wirklich ein Augenschmaus! Die Shows wurden mehrheitlich von Stars aus Frankreich dargeboten, da war Nina Roberts, Oksana und eigentlich auch Tiffany Hopkins, leider tauchte sie weder Freitag noch Samstag auf, vielleicht waren die Besucher am Sonntag glücklicher. Dazu machte Dolly Golden mit ihren Shows Stimmung, sie wird auch in Zürich zu bewundern sein. Als Stargast war von Hustler Helena Karel anwesend, die ebenfalls eine Show zeigte aber am Samstag weg musste für Dreharbeiten, wahrscheinlich war sie am Sonntag nicht mehr an der Messe. Drago und Tiffany waren auch da, dazu noch eine Modeshow mit Dessous aus der Kollektion von Clara Morgan. Als Höhepunkt wurde die Extasia Show angepriesen, eine schöne Show mit vielen modischen Kleidern. den Besuchern hat's nicht gefallen, da keine nackte Haut zu sehen war. Ich persönlich benützte die Shows für schöne Aufnahmen der hübschen Girls, machen auch gekleidet einen appetitlichen Anblick. [grin
Das wars schon, bitter, nur eine Show und dann wieder 55 Minuten Wartezeit. Am Eingang wurden Flyer mit dem Programm verteilt, erstaunlich, dass dieses noch aktueller war als dasjenige auf der Website von Extasia. Leider wurden die Zeiten nicht eingehalten, wie beim Eingang gab es immer mindestens 10 Minuten Verspätung, wir sind uns in der Schweiz halt mal Pünktlichkeit gewöhnt, aber diese Veranstaltung würde eher nach Belgien passen, die sind auch nie pünktlich.
Wer Fotos sehen will, es gibt ein paar unscharfe zu bewundern auf der Website von Extasia, viel Spass! 
So, nun aber auch etwas positives: Neben der Hauptbühne fanden regelmässig Autogrammstunden mit den Stars statt, zusätzlich zu den erwähnten war hier auch Delfynn Delage zugegen. Um dem Gedränge vorzubeugen, wurde mit Absperrgittern ein Kanal gemacht, so dass alle schön in einer Reihe anstanden. Hier könnten sich viele Veranstalter etwas abgucken, war super gelöst. Dann tauchte am Samstag ER auf, Rocco Siffredi, von Frauen wie auch Männern bewundert. Auf der Hauptbühne wurde er von Zara Whites interviewt, dabei gab er einige Anekdoten aus seiner Karriere feil, war wirklich lustig, wenn man natürlich französisch verstand. Ein sehr natürlicher, sympathischer Auftritt, da passt jeweils sein Auftauchen mit mehreren Bodygards nicht dazu. Anschliessend stand er für Autogramme zur Verfügung.
Fazit: Für den hohen Eintrittspreis wurde sehr wenig geboten, weder Auswahl an den Ständen noch Showprogramm, da ist noch viel Verbesserungspotential vorhanden. Wie Hans-Jürgen bereits erwähnt hat, eigentlich erstaunlich, da Extasia doch nun einige Erfahrung hat und wissen sollte, was das Publikum erwartet. Nun, ob dies gute Werbung war für eine weitere Messe in Genève, wir werden es im nächsten Jahr sehen, in diesem Jahr war der Ansturm auf jeden Fall hoch, der Bonus einer Erstveranstaltung.
Nun, warten wir Zürich ab, gemäss Ankündigungen sollte es dort doch viel besser sein. In einer Woche wissen wir mehr.
Nick
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Ausführlicher Bericht
in Berichte zu den großen Messen 25.11.2005 11:44von Hans-Jürgen •

Profi Member | 496 Beiträge
Hallo,
Am Freitag, 18. November und Sonntag, 20. November war ich auf der Extasia 05 in Genève. Die Messe ist ein Ableger des Lovers TV Festival 2003 und der Extasia in Zürich. Für Genf war es die erste Veranstaltung dieser Art - zumindest in den letzten Jahren.
Der Preis betrug an der Tageskasse 45 Franken. Ein stolzer Preis, aber in der Schweiz inzwischen durchaus üblich. Im Vorverkauf gab es Vergünstigungen, insbesondere ein "Railway Ticket" inklusive Anreise mit dem Zug.
Die Öffnungszeiten waren Freitag von 17:00-24:00, Samstag von 14:00-24:00 und Sonntag von 14:00-21:00. Es gab sicherlich einige Leute, die zur Verbesserung des Kosten/Nutzen-Verhältnisses am Samstag auf der Messe waren. Ob das wirklich rechnet, wage ich aufgrund des höheren Besucheransturmes zu bezweifeln.
=== Die Halle ===
Als Veranstaltungsort wurde Halle 7 der Palexpo gewählt, eine riesige und bestimmt nicht billige Halle direkt neben der Autobahn und dem Flughafen. Parken ist im angrenzenden Parkhaus möglich, am Sonntag waren es 12 Franken Parkgebühr. Aber zurück zur Halle: Laut technischen Daten ist sie 50m breit, 316m lang und 12m hoch mit freitragender Dachkonstruktion. Es war aber nicht die gesamte Hallenlänge bebaut, die Hauptbühne hat nach ca. 2/3 der Länge die Ausstellungsfläche begrenzt. Die Halle ist hervorragend schallgedämmt, an der Hauptbühne war die Musik von den Ständen nur noch leise zu hören.
Für Verpflegung war ausreichend gesorgt, und es war eine relativ große Fläche mit Tischen und Stühlen vorhanden. Die Preise können mich nicht mehr schrecken: Eine 0.33l Dose Cola für 5 Franken und Sandwiches für 5 bis 7.50 Franken. Den Smirnoff Ice für 8 Franken habe ich aber boykottiert. Insgesamt würde ich sagen, dass die Preise im oberen Bereich des für die Schweiz üblichen Rahmen waren. Einen 7-stündigen Messetag kann man aber mit 10-15 Franken überstehen.
=== Die Hauptbühne ===
Die Hauptbühne hatte eine Fläche von ca. 10m Breite und ca. 8-10m Tiefe bei einer Höhe von ca. 1m. Die Fläche war für die vielen Darsteller bei der Hauptshow "Défilé Extasia" auch notwendig. Der vordere Bereich der Bühne war nicht durchgehend, sondern in eine linke, mittlere und rechte Plattform aufgeteilt. In ca. 3m Entfernung zur vorderen Bühnenkante waren schwere Absperrgitter aufgebaut, es haben sich sogar Zuschauer über die große Entfernung zum Geschehen beklagt. Durch die geringe Höhe und fehlende Projektionstechnik war von den hinteren Reihen aus kaum etwas zu sehen, obwohl der Platz vor dem Absperrgitter für eine sehr große Zahl an Zuschauern ausgelegt war. Erst aus noch größerer Entfernung waren die Oberkörper der Darsteller zu sehen.
Die Rückwand und die Seiten der Bühne waren trostlos mit schwarzem Molton behängt, dadurch hat sich auch der Hauptnebel sehr lange über der gesamten Bühnenfläche gehalten. Es wurde aber mit relativ wenig Lichtleistung gearbietet, dadurch konnte man die Lichteffekte im Nebel zwar wahrnehmen, aber nur sehr schwer fotografieren. Bei einer mittleren Entfernung von 6-10m war der Nebel für das Blitzlicht oft eine weiße Wand, für das bloße Auge war der Nebel weniger störend, aber eben auch nicht besonders zuträglich. Faszinierend war der Bodennebel, der sich nie mehr als bis knap unter Kniehöhe nach oben ausgebreitet hat, und schön nach vorn über die Bühnenkante geflossen ist.
Auf der Bühne war eine kleine Plattform mit seitlicher und vorderer Treppe aufgestellt, mittels der die die Akteure zumindest für ein paar Sekunden auch für die hinteren Reihen vollständig sichtbar waren. Ein paar Accessoires haben die ansonsten leere Bühnenfläche ein wenig aufgelockert.
=== Das Hauptbühnenprogramm ===
Moderiert wurde das Programm von Zara Whites, die außerdem noch für Autogramme auf der Messe war. Ich habe mir die vier DVD-Cover der französischen Originalfassungen ihrer "Joy" Filme signieren lassen, und somit Teil 1 meiner Mission erfüllt.
Als Stars mit Shows auf der Bühne waren Nina Roberts, Helena Karel, Dolly Golden und Oksana dabei. Tiffany Hopkins war entgegen allen Ankündigungen doch nicht da, somit ging Teil 2 meiner Mission, Tiffany Hopkins nach langer Zeit mal wieder zu sehehen, gründlich schief. Ihr Fehlen hat auch dazu geführt, dass ein Verhältnis von 3:1 bei Silikon zu Natur entstand, Oksana war die einzige natürliche Schönheit unter den Damen.
Als weitere Shows gab es jeweils ein bis zwei Auftritte der Dream Men, die damit die abgetrennte Show nur für Frauen beworben haben. Am Freitag haben sie auf der Hauptbühne nur den Oberkörper freigemacht, am Sonntag haben sie sich dann doch bis auf die Slips entblättert.
Die einzige "normale" Stripshow war die Hellraiser-Show von Drago und Tiffany, mir ist es jedesmal wieder ein Rätsel, wie sie damit so "erfolgreich" sein können.
Und dann gab es noch die zwei großen Inszenierungen: Das Défilé Clara Morgane ist eine Art Modenschau mit viel Choreographie. Der Erste Teil zeigt die bezaubernden jungen Damen in weißen Tüllröcken und Bustiers, was schon fast wie Brautkleider wirkt. Im zweiten Teil spazieren die Damen in verschiedenen Dessous mit riesigen Fächern über die Bühne, im dritten Teil sind als Accessoires Schirme mit geklöppelter Bespannung im Einsatz. Sehr schön anzuschauen, aber für normales Erotikmessen-Publikum sicher viel zu langweilig.
Die zweite Inszenierung war das "Défilé Extasia", eine aufwändig Choreographierte Performance mit verschiedenen Elementen: Schwerter, ein Stelzenläufer mit Fackeln, der sich die schmiedeeisernen Flügel in Brand setzt, sowie Breakdancer. All das begleitet von feudaler Musik, Bodennebel und jede Menge Pyro-Effekte. Trotz dem recht großen Abstand zur Bühnenkante haben aber effektive 36mm nicht gereicht, um immer alle Effekte einzufangen. Schwierig war es hierbei, sowohl die Lichteffekte stimmungsvoll abzulichten, als auch Feuer und Pyro-Effekte zu beherrschen. In einem Durchgang ist das fast nicht möglich.
Als Fazit würde ich sagen: Es haben normale Stripshows mit hübschen natürlichen Mädchen gefehlt, um das Programm anzureichern. Die Pünktlichkeit bei den Hauptbühnenshows war übrigens am Sonntag vorbildlich.
=== Das Geschehen in der Halle ===
Die Hauptattraktion in der Halle war mit Sicherheit der Table-Dance-Stand. Das war aber auch der einzie Ort, an dem sich die Mädels mehr oder weniger weit entblättert haben. Es waren sehr viele verschiedene Mädels dort, so dass für jeden Geschmack mehr als eine dabei war. Getanzt haben dabei meistens zwei bis drei Mädels an verschiedenen Positionen am Stand. Manchmal gab es kleine Shows auf dem Sofa in der Mitte des Standes, wo dann auch öfters alle Hülen gefallen sind. Es hatte offenbar niemand etwas gegen reine Zuschauer und Fotografen, die zusammen eine beachtliche Menschentraube um den Stand bebildet haben.
Ziel war es aber, die Leute zu einem Private-Dance zu animieren. Dazu waren im hinteren Teil des Standes kleine Abteils mit Tischen und Sesseln geschaffen. Interessant waren die Staffelpreise mit 50 Franken für 1-2 Personen und 70/80/100 Franken für 3-5 Personen. Allein hat man allerdings den Vorteil, die ungeteilte Zuwendung des Mädels zu bekommen.
Eine weitere Attraktion war ein Stand mit einem runden Plexiglastank. Dieser war zur Hälfte mit Wasser gefüllt, und die Mädels konnten mit ihren Hüftbewegungen das Wasser zum Kreisen bringen, oder sich an den Kniekehlen von oben mit dem Kopf ins Wasser baumeln lassen.
Es war auch wieder ein Stand des Erotik-Markts mit Showprogramm, bei dem ein Kassenzettel als Eintrittskarte dient. Ich habe mir das aber mangels geeigneter Einkaufsmöglichkeit nicht näher angesehen.
Wie im französischsprachigen Bereich üblich gab es ein Théatre Érotique, bei uns würde man es schnöde Sondershow nennen. Der Eintritt betrug 15 Franken, was ich nicht zu teuer finde. Allerdings habe ich mir nicht die Zeit genommen, das Programm zu testen, ich musste ja immer wieder zur Hauptbühne zurück.
Des weiteren gab es ein paar Stände von verschiedenen Clubs, an denen Mädels fleißig Flyer verteilt haben.
=== Die sonstigen Stände ===
Es waren recht wenige der üblichen Stände, also kein Überangebot an drittklassigen DVDs und langweiligem Sexspielzeug. Verwundert haben mich Stände mit normalen Jackun und Mänteln, die hätten eventuell vor der Halle während der langen Wartezeit am Freitag und Samstag ein größeres Geschäft gemacht als in der Halle.
Besonders ausgefallen war ein Stand mit erotischen Holzmöbeln, also zum Beispiel zwei große Brüste als zweitüriger Schrank, oder ein Tisch mit drei Paar Beinen und den entscheidenden Details dazwischen. Ein anderer Stand hatte erstaunlich detailreiche Körperabformungen, vom kleinen Vagina-Abdruck bis zum Torso. Und dann war noch ein Stand mit Möbeln und Accessoires aus Schmiedeeisen.
=== Zusammenfassung ===
Der Bühnenbau war nicht für eine große Zuschauermenge ausgelegt, und Beleuchtung und Nebel hätten besser abgestimmt sein können. Das Showprogramm war etwas dünn, und für eine Erotikmesse abgesehen von den Auftritten der Stars eindeutig zu harmlos. Die Auftritte der Stars waren allerdings für Schweizer Verhältnisse sehr gewagt.
Für einen Eintrittspreis von 45 Franken war in der Halle eindeutig zu wenig an kostenlosen Attraktionen geboten, in Zürich gibt es ja zumindest noch die Cherry-Bühne und Privat-Akt. Wahrscheinlich war auch die vollmundige Ankündigung als "1er Salon Érotique & Libertin" das, was bei einigen Zuschauern hohe Erwartungen erzeugt hat.
Lassen wir uns überraschen, ob es ein "2ème fois" gibt.
Gruß,
Hans-Jürgen
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RE: Ausführlicher Bericht
in Berichte zu den großen Messen 05.12.2005 17:38von Friedriech •

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