Quelle: http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/...Erotikmesse.php
Zitat von factum-magazin.ch
(13. November 2007/fa.) - Zehntausende strömten am Wochenende vom 20. und 21. Oktober zur Sexmesse «Venus» in Berlin. Peter Töpfer versuchte sie aufzuklären.
25 Euro kostete der Eintritt zu den Hallen, in der sich die Pornoindustrie präsentierte und für ihre Waren mit lebendigen Anschauungsobjekten lockte.
Der Markt wird gegenwärtig überschwemmt mit pornografischem Material in einem noch nie da gewesenen Ausmass. Zu den Produkten professioneller Firmen kommen heute die Angebote von Privatpersonen im Internet. Insider schätzen, dass weltweit jeden Tag 1500 bis 2000 Sexfilme täglich neu auf den Markt kommen.
Einer, der vor den Folgen des Pornokonsums warnt, ist der 61-jährige Peter Töpfer. Während der Berliner Erotikmesse stand er viele Stunden neben dem Eingang zur Halle, um aufzuklären und zu warnen. Er verteilte Flugblätter, sprach Leute an: «Werft doch nicht 25 Euro zum Fenster hinaus.» Auf einem Schild neben ihm stand: «Pornografie führt zu Vergewaltigung und Mord.» Und: «Hier werden Sie scharf gemacht für den nächsten Ehebruch! Vielleicht auch für die nächste Vergewaltigung?» Dass er keine Ahnung vom Thema habe, kann man Töpfer nicht nachsagen.
Bis 1982 war er Teil des Pornogeschäfts, besass in St. Pauli Clubs und Eros-Centers. Er war im Milieu. Dann eröffnete ihm ein Freund eine neue Perspektive, er erzählte ihm vom neuen Leben durch den Glauben an Jesus Christus. Töpfer packte die Chance, brach ab mit seinem alten Umfeld, begann neu. Jetzt verkündigt er die lebensverändernde Botschaft selbst und er mahnt: «Die Menschen müssen aufpassen, wie sie mit der Sexualität umgehen.»
Quelle: factum 8/2007