Hallo,
hier folgt noch nachträglich mein Bericht von der EROS Porto (Portugal). Ich nutze die freien Tag zu Ostern mal, um ein wenig meine Hausaufgaben zu machen. Ich habe im nachhinein gelesen, dass an den 4 Tagen über 20000 Zuschauer die Messe besucht haben, deswegen unter der Überschrift "grosse Messen". Da mir Portugal dieses Jahr bisher am besten gefallen hat (ich war in Las Vegas, Riga, Wien und Paris), hier meine Anmerkungen. Grundsätzlich könnte man Porto als eine Soft-Version von Barcelona umschreiben (keine Hardcore-Shows), das Klima und die Stimmung sind aber ähnlich.
Die Fakten:
Anreise: Normalerweise läßt sich die Reise nur mit einem (Kurz-)Urlaub verbinden. Flugzeit sind allein wenigstens 3-4 Stunden. Die Altstadt von Porto bietet jedoch viele andere Möglichkeiten, sich photografisch zu betätigen. Günstige Flüge sind allerdings schwieriger zu bekommen. Die S-Bahn fährt direkt ohne Umsteigen vom neuen Flughafen mitten ins Stadtzentrum. Zu dieser Jahreszeit findet man ohne Probleme günstige Hotels (ca. 30-40 Euro inkl. Frühstück). Ich hatte 2 Minuten entfernt noch einen Media-Markt und eine riesige Einkaufspassage. Die Temperaturen liegen für diese Jahreszeit bei angenehmen 20 Grad.
Ort: Der Veranstaltungsort war kurzfristig in die "Pavilhao Multiusos de Gondomar" verlegt worden, eine nagelneue Allzweckhalle in dem Vorort Gondomar. In der Halle befanden sich rundherum erhöht Sitzplätze, diese Ränge konnte man auch betreten, um sich einen besseren Überblick zu verschaffen. Leider war die Halle mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur mit 2-3 Umsteigen mit Bahn & Bus zu erreichen. Selbst die Taxifahrer kannten noch nicht alle den Weg, weil die Halle so neu ist. Für die Rückfahrt gab es nur ein Taxi, dass ca. 12 Euro kostete.
Preis: 20 Euro für ein Tagesticket
Programm: Die Messe war täglich von 16 Uhr - 2 Uhr nachts geöffnet. Ich war die letzten 3 Tage dort. Nachdem ich am Freitag etwas verspätet wg. der Probleme mit dem Weg eintraf, betrat ich die Halle. Diese erschien mir im Verhältnis zur Größe ungewöhnlich leer. Scheinbar sind die Portugiesen Spätaufsteher, erst ab 21 Uhr wurde es dann richtig voll und die breiten Gänge zwischen den Ständen erwiesen sich als sinnvoll. Verkaufsstände gab es nur sehr wenige, aber dafür gab es 5 verschiedene Bühnen, auf denen abwechselt Shows stattfanden. Die Hauptbühne des Veranstalters, die Negro-y-Azul Bühne, die Melany Moore Bühne sowie 2 Bühnen von portugiesischen Stripclubs.
Es gab kein festes Programm (kennt man von Barcelona), sondern wenn eine Show zu Ende war, begann woanders eine neue, in den späteren Abendstunden auch parallel. Es befanden sich in den Pausen meist Tänzerinnen auf den Bühnen und an den Ständen. Bei Melany Moore gab es für 2 Euro eine Sondershow. Fotografen mit grossen Kameras gab es außer mir nur 2-3, so dass es nie ein Problem war, einen guten Platz vor der Bühne zu bekommen. Die Halle blieb bis zum Ende um 2 Uhr sehr gut gefüllt an allen Tagen, so dass die Messe nächstes Jahr sicherlich wieder stattfinden wird. Zu den bekannten Künstlerinnen zählten Sonia Baby (stellte einen neuen Fähnchen-Weltrekord auf), Sara May, Ana Ros, Dunia Montenegro, Claudia Claire, Melany Moore & Symba. Am besten gefallen haben mir die Shows von Natalia Zeta (sie wurde von mir in Barcelona zu unrecht nicht richtig beachtet). Sehr schöne Shows boten die drei Mädchen Diana, Mireya und Viktoria auf der Bühne von Negro-y-Azul. Hier stand das tänzerische mehr im Vordergrund und man konnte tolle Photos machen. Auch zwischendurch waren Sie zu Photos gerne bereit.
Verpflegung: Eine Flasche Wasser kostete nur 1 Euro, zu Essen gab es kaum, war auch nicht nötig, wenn man gut gefrühstückt hatte.
Fazit: Jederzeit gerne wieder, inbesondere da zu dieser Jahreszeit woanders noch nicht viel geboten wird. Bis auf die ungünstige Verkehrsanbindung fällt mir nichts Negatives ein. Vielleicht kann man sich in Zukunft ja das Taxi teilen.
LG Martin