Ein Hallo!
Wie ihr alle wißt, ist heute Freitag, den 13. Der vermeintliche Unglückstag braucht längst nicht so schlimm
wie sein Ruf sein, wenn man sich nicht auf alles so einläßt.
Mir ist noch eine Geschichte bekannt, die ein ehem. Winzer in meinem kleinen Weinstädtchen Rotenberg bei
Heidelberg uns am Stammtisch vor vielen Jahren erzählt hat. Diese meine ehem. Stammwirtschaft gibt es schon
lange nicht mehr (ist jetzt ein Asylantenheim) und der Winzer ist auch schon lange tot. In Erinnerung ge-
blieben ist mir noch eine seiner vielen uns Stammgästen erzählten Geschichten.
Ein Hotelgast (vielleicht handelte es sich um einen Erotikmessenbesucher) lernte ein Mädchen kennen (viel-
leicht sogar auf der Erotikmesse) und nahm dieses Mädchen mit auf sein Hotelzimmer. Das Mädchen meinte, man
sollte das, was kommt, schön erotisch gestalten. Sie kenne da ein sehr schönes Spiel. Es nennt sich das
" Kuckucksspiel ". Sie erklärte ihm die Regeln und zwar: Jeder Partner zieht sich eine Augenbinde auf und
abwechselnd sagt der eine, dann der andere " Kuckuck ". Immer, wenn " Kuckuck " gesagt wird, muß ein Partner
ein Kleidungsstück ablegen, bis beide ganz nackt sind, danach dürfen auch die Augenbinden wieder abgenommen
werden. Nun, das Spiel begann. Das Mädchen sagte " Kuckuck ", ihr Partner legte ein Kleidungsstück ab. Der
gutgläubige Partner sagte ebenfalls " Kuckuck ". Das Mädchen legte ab, allerdings kein Kleidungsstück, son-
dern nur ihre Augenbinde. Ihr Partner sah es ja nicht. Das Spiel ging so weiter, bis ihr Partner splitter-
nackt war, aber sie hatte noch alles an. Sie ergriff seine abgelegten Sachen, besonders die Hose mit dem
Geldbeutel und der Brieftasche, auch der Slip war wichtig. Sie machte lautlos die Tür auf und verschwand
mit den Klamotten. Er sagte abermals " Kuckuck ", hörte aber keine Reaktion. Danach wiederholte er sein
" Kuckuck ", aber dieses Mal unüberhörbar. Als er wiederum keine Antwort bekam, nahm er natürlich seine
Augenbinde ab und mußte feststellen, dass sowohl seine " Verehrte " wie auch all seine Kleider verschwunden
waren. Er konnte ja auch nicht so splitternackt, wie er war, auf die Straße rennen in der Hoffnung, die
" nette " Dame noch zu erreichen. Die erste Polizeistreife hätte ihn im ersten Augenblick wegen Verdachts der Erregung öffentlichen Ärgernisses mit auf die Wache genommen, bis sich das Ganze glaubhaft aufgeklärt hätte.
Darum, ihr lieben Forumleser, wenn ihr euch (vielleicht sogar heute) auf ein Abenteuer einläßt, achtet
darauf, dass ihr euch auf kein " Kuckucksspiel " einläßt.
Liebe Grüße
Karlheinz
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