Vom 25. bis 28. August fand in Oslo wieder die Sexhibition statt. Wie schon in den Vorjahren, war wieder die Rockefeller Music Hall der Veranstaltungsort. Ebenfalls wie gehabt tolle Bühne, tolle Lichtshow, nahezu non-stop Programm. Und doch war es dieses Jahr anders als in den Vorjahren (siehe meine ausführlichen Berichte). Zunächst mal fand ich das Publikum dieses Jahr nicht so gut in Stimmung. Sehr viele sehr junge Männer - ich bin mir nicht sicher, ob die wirklich alle schon 18 waren, "erwachsen" waren sie jedenfalls nicht. Es wurde viel Bier getrunken, trotz der Preise von ca. 8 € für eien halben Liter. Das wirkte ich natürlich etwas negativ auf die gesamte Stimmung aus.
Trotzdem lieferten die Künstlerinnen und Künstler sehr schöne Shows ab, und das nahezu ohne Pause. Hier gleich der nächste Unterschied zu den Vorjahren: Die Damen waren durchweg sehr hübsch anzusehen, schlank mit zum Teil super tollen Kostümen und wirklich sehenswerten Shows. Kleiner Wermutstropfen war, dass die Shows deutlich weniger freizügig waren als früher. Die Hardcore-Varianten der Shows hatte man in einen separaten Raum verlegt, wo natürlich extra Eintritt kassiert wurde. 500 Kronen pro Show (ca. 65,00 €!) waren mir entschieden zu viel, deshalb kann ich dazu auch nichts weiter sagen. Trotzdem waren auch diese Shows offenbar sehr gut besucht.
Stargast war Jessica Drake aus den USA, die auf der Bühne eine sehr lange und sehr freizügige Show zeigte, ca. 30 min mit Fingern, Dildos, etc. Leider herrschte hier absolutes Fotoverbot, die akkreditierten Fotografen wurden extra hinter die Bühne beordert, um ja nicht heimlich zu fotografieren. War wohl eine Vorgabe von Jessicas Management.
Die angekündigten Stars Dunja Montenegro und Mark Miller glänzten dagegen mit Abwesenheit.
Insgesamt war aber auch die diesjährige Sexhibition wieder eine gelungene Veranstaltung mit anderen Künstler und anderen Shows als man von den üblichen Messen her kennt.
Eine auswahl von Fotos gibt es in der Bildergalerie zu sehen, viel spaß beim anschauen wünscht
Norbert.
