Hallo Forenleser,
bevor ich meinen ausführlichen Bericht zur Messe schreibe, vorab einige Tipps für diejenigen, die die Messe noch besuchen wollen.
Anfahrt aus Deutschland:
Solltet Ihr keine Vignette für die Autobahnen in der Schweiz haben, kann man ohne Probleme und mit nur geringer zeitlicher Verzögerung die BAB 5 bei Weil am Rhein verlassen und über Gemeindeverbindungsstraßen und nicht mautpflichtige Straßen die Veranstaltungshalle erreichen.
Parken:
Im Parkhaus direkt gegenüber der Halle kostet ab 16 - 24 Uhr eine Stunde 1,50 sfr, nach Mitternacht 0,50 sfr, d.h. je nach Aufenthaltdauer sind bis zu 15 sfr möglich.
Freiflächenparken günstiger.
Karten:
Der Kartenverkauf fand gestern am dritten Verkaufshäuschen vor dem Eingang zur Halle statt und startet exact um 17.00. Als ich mich um 16.40 anstellte, war ich bei den ersten in der Schlange.
Die Einzelkarte kostete 45 sfr.
Ein Geldautomat ist, etwa fünf Gehminuten von der Halle entfernt, an der Hauptstraße vorhanden( in der Näne der Bushaltestelle)
Eine Rückkehr nach dem Verlassen der Messe ich nicht möglich. Für Raucher wurde eine Freifläche vor einem Nebenausgang eingezäunt.
Bekleidung:
Die Temperatur in der Halle ereichte gestern gegen 23.00 den Wert von 24°Celsius. Viele Besucher liefen mit kurzärmeligen Hemden durch die Halle.
Kostenpflichtige Garderobe-Aufbewahrung ist vorhanden.
Verpflegung:
Etwas teurer als in Deutschland, z.B. Mineralwasser 0,4l kostet 5 sfr.
Toiletten:
Die linke Toilettenanlage von Eingang aus gesehen war oft überlastet. Die rechte Anlage, durch das Restaurant erreichbar, wurde nicht so stark frequentiert.
Die Piktogramme an den Toiletten sind sehr speziell. Ich mußte zweimal schauen, um die richtige Tür zu wählen.
Übersichtspunkt:
Bei der Halle handelt es sich um ein Eishockey-Stadion, wobei die Messe überwiegend auf der Spielfläche stattfindet. Die Zuschauerränge sind weitgehend gesperrt.
(Das Verbot wird auch durchgesetzt, d.h. die Ordner holen regelmäßig Besucher von den Sitzen, die die Absperrbänder misachten.)
Allerdings gibt es bei den Auf- bzw. Abgängen wenige Stehplätze vor den Absperrbändern, die einen sehr guten Überblick über die Halle bieten.
Meine besondere Empfehlung Aufgang C3. Von dort aus kann man sowohl die Hauptbühne, die GoGo-Bühne und in einiger Entfernung die Fetischbühne überblicken.
Live-Show-Area:
Das Erstellen von Aufnahmen jeder Art ist in den Live-Shows strengstens verboten.
Von der rechten Seite der Eishockeyfläche führt der Aufgang in der Mitte zum Einlass in die Live-Show-Area. Erkennungzeichen ist eine blinke Leute am Einlaß.
Der Eintritt für eine Show beträgt 20 sfr. Wie lange man sich vor Beginn der Show anstellen muß, um einen Platz in der ersten Reihe zu bekommen, ist schwer vorher zu sagen.
Deshalb meine Werte des gestrigen Tages.
A - 17.30 Kira & Terminator - 10 Besucher - 0 Minuten
B - 19.40 Nikolet & Colin - 50 Besucher - 15 Minuten
C - 22.35 Jessica & Asia (Lesbenshow) - 80 Besucher - 30 Minuten
Die Spielfläche ist ein weißes rundes Ledersofa mit etwa zwei Metern Durchmesser auf einer etwa 60 cm hohen Bühne. Auf zwei Seiten sind jeweils rund 80 Stühle aufgebaut. von der dritten Seite wird die Aktion gefilmt und auf zwei große Bildschirme übertragen, sodaß die weiter hinten Sitzenden zumindest so alles erkennen können.
Gestern boten die Plätze auf der vom Eingang rechten Seite die beste Sicht, aber event. werden die Scheinwerfer noch umgebaut, da der Kameramann mit dem Licht noch nicht zufrieden war.
Das könnte zu einer stärkeren Blendung in den ersten Reihen führen.
Bei den Paaren gab es Küsse, Oral- und Vaginalverkehr beim zweiten Paar auch Cunnilingus.
Bei Lesbenshow kam zu Küssen, gegenseitigem Lecken, Finger- und Ölspielen.
Alles Shows dauerten zwischen 12 und 15 Minuten.
Wenn man mich fragt, welche Live-Show ich kostenlos nochmals besuchen würde, hätte ich folgende Reihenfolge C, B, A.
Der Aufbau für die Shows ist erste Klasse, aber leider sind es die Live-Shows nicht. (vermutlich auch durch die hoheitlichen Vorgaben)
Hauptbühnenshows:
Auf der Hauptbühne konnte meist sehr gute Shows erleben, wobei aber der Freizügigkeit, z.B. fast kein Spielzeug, Grenzen gesetzt sind.
Gruß aus Offenburg
DerMuenchner