Hallo Forenleser,
die Eintrittskarten bei eros&amore haben eine Nummerierung.
Die Notwendigkeit ergibt sich vermutlich aus Vorgaben der Obrigkeit, z.B. FA oder Gema.
Bei meinen Besuch der Messe in Offenburg 2010 erhielt ich die Karte mit der Nummer 4816. Bei einer fortlaufenden Nummerierung seit Jahresanfang 2010 erschien mir diese Zahl an Messebesuchern als zu gering.
Deshalb notierte ich mir bei meinen Messebesuchen im Jahr 2011 die Nummern der Eintrittskarten.
(jeweils Singlekarten!)
Karlsruhe - 0059
Saarbrücken - 1708
Wien - 105
Hamburg - 2325 - 2538 - 3186 (gefundene Karten in Hamburg 2691 - 2805 - 2908 - 3140 - 3528 - 3661 - 4504 - 4987)
Aus diesen Daten ziehe ich jetzt den Schluß, daß sich der Veranstalter in den Zeiten, als es noch Konkurrenten gab, eine Vernebelungstaktik angewöhnt hat, um es den Mitbewerbern zu erschweren, die genaue Besucherzahl zu ermitteln.
Würde man die Eintrittskarten entsprechend der fortlaufenden Nummer ausgeben, dann hätte der Konkurrent nur jeweils zu Beginn eines Messetages einen Späher ausschicken müssen, um eine Karte zu kaufen und die Besucherzahl des Vortages ergibt sich aus der Differenz der fortlaufenden Nummer.
Tatsächlich sind aber nach einem unbekannten Algorithmus je Messetag nicht fortlaufende Nummernblöcke vorgesehen.
Obwohl es ja keine Konkurrenz mehr gibt, ist dieses Verhalten so verinnerlicht, daß es weiter angewandt wird.
Gruß
DerMuenchner