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Sexhibiton Helsinki 11.11.-12.11.2011
in Berichte zu den großen Messen 14.11.2011 22:52von DerMuenchner •

Profi Member | 463 Beiträge
Hallo Forenleser,
irgendwie bin ich auf der Sexhibition in Helsinki gelandet. Zufällig hatte ich meinen Notizblock dabei, sodaß ich ein paar Zeilen zu der Veranstaltung schreiben kann.
Vorbemerkungen:
1. Den Bericht werde ich in mehren Teilen liefern. Wenn jemand ungern Fortsetzungen liest, dann muß er bis zum nächsten Wochenende warten, denn bis dahin sind alle Teile fertig.
2. Was führt mich nach Helsinki?
Zum einen stellt die von Jens immer akutalisierte Terminliste eine beständige Versuchung dar. Hinzu kam der Umstand, daß es zur Sexhibition in Helsinki noch keinen Bericht gab. Weiterhin überzeugte mich die Gestaltung der Internetpräsenz des Veranstalters. Als dann noch ein großes deutsches Luftfahrtunternehmen in einer Sonderaktion einen Direktflug München-Helsinki und zurück für rund 89 Euro anbot, konnte ich den Verlockungen nicht mehr widerstehen.
3. Bei der Beschreibung des Veranstaltungsortes ist zu beachten, daß zumindest der nächste Frühjahrstermin, laut einer Ankündigung während der Veranstaltung, nicht wie bisher in der Eishalle, sondern in einer ehemaligen (Kabel?)-Fabrik stattfinden wird. Ein Einheimischer, der mir diesen Hinweis übersetzte, meinte dazu, in der Fabrikhalle wäre die Miete vermutlich günstiger oder sie wäre besser geeignet, da die gesamte Messe auf einer Ebene aufgebaut werden könnte.
4. Auf einige direkte Verweise auf Internetseiten muß ich verzichten, da ich nicht alle Bilder/Videos auf deren FSK-Einstufung testen konnte. Bei der Seite des Veranstalters sind auf jeden Fall einige Bilder und Videos grenzwertig.
Die meisten offiziellen Info-Internetseiten zur Stadt und den öffentlichen Einrichtungen sind mindestens dreisprachig (finnisch, schwedisch und englisch), einige haben sogar eine deutschsprachige Ausführung.
5. Zur aktuellen Veranstaltung findet ihr bereits Fotos auf der Seite des Ausrichters unter sexhibition.fi/galleriasivut/Talvi2011/index.htm
Dazu die folgende Beschreibung:
Bild 1-3 Menstrip Julio Gonzales
Bild 4-7 KitCat
Bild 8-16 Mr Lothar und seine Truppe
Bild 17 Safyra und ?
Bild 18,19 Tali De' Mar
Bild 20-23 Menstrip Satisfaction
Bild 24-42 Tali De' Mar
Bild 43-47 Shelly mit Partnerin
Bild 48-55 Sophie Evans und Thara Wells (betrachtet zunächst nur die Bilder 48-50 und entscheidet Euch dann, bei welcher Darstellerin, es das gewisse Etwas zu entdecken gibt, Auflösung erfolgt ab Bild 51)
Beginnen werde ich mit einem für manche sicher wichtigen Punkt meiner Beschreibung.
Foto/Video auf der Messe
Das Fotographien oder Filmen auf der Veranstaltung ist grundsätzlich verboten und die Einhaltung dieser Vorschrift wird sehr strikt durchgesetzt. Während der Show standen mindestens zwei Ordner vor der Bühne und weitere Ordner im Zuschauerbereich und achteten auf verräterisches Blitzlicht oder typische Handbewegungen. Die "Übeltäter" wurden dann direkt angesprochen oder deren Aufnahme mittels Taschenlampe behindert. Gelegentlich wurde auch das Löschen der bereits erfolgten Aufnahmen überwacht. Allerdings sind die Ordner, insbesondere an der Nebenbühne bei zunehmenden Besucherandrang an ihre Grenzen gestoßen, sodaß einige Aufnahmen mit Mobiltelefonen erfolgt sein dürften.
Trotz des allgemeinen Verbots gab es etwa fünf bis zehn Zuschauerinnen und Zuschauer, die unbedrängt Aufnahmen machen durften. In einer Pause habe ich dann einen Fotographen befragt. Man kann sich beim Veranstalter um eine Foto/Video-Erlaubnis bemühen. Dabei muß u.a den Grund der Aufnahmen, Referenzen nennen und dann eine Erklärung zur Einhaltung bestimmter Regeln(z.B. Besucher nicht ablichten oder falls auf der Bühne, dann unkenntlich machen) abgegeben.
Organisatorisches
Bei der Veranstaltungshalle handelt es sich um ein Eishockeystation, das sich trotz des vermutlichen Alters von über 30 Jahren in einem guten Zustand präsentiert.
Mehrere Straßenbahn- und Buslinien des ÖPNV in Helsinki führen an der Veranstaltungshalle vorbei. Ab Mitternacht werden allerdings einige Linien eingestellt bzw. die Taktfrequenz verlängert. Einzelheiten dazu unter http://www.hsl.fi/EN/Pages/default.aspx
Verbindungssuche entweder mit Hallennamen Jäähalli (Eishalle/Eisbahn) oder Haltestelle Kansaneläkelaitos
Für das Parken mit einem PKW wären 5 Euro zu zahlen gewesen.
Der Eintritt betrug pro Person 20 Euro.
Keine Ermäßigung für Paare.
Ein Verlassen der Halle und anschließende Wiederkehr wäre nicht möglich gewesen.
Die Öffnungszeiten:
Freitag 15.00 - 01.00
Samstag 12.00 - 01.00
Bei den Kassen und in der Halle lag es ein mehrseitiges DIN A4 Programmheft im Farbdruck auf Hochglanzpapier mit Lageplan und Austelleranzeigen.
Das Verwahren der Garderobe kostet 2 Euro pro Person.
Für die Raucher gab es einen umzäunten Bereich außerhalb der Halle, den man durch einen Nebeneingang betreten konnte.
Das Angebot an Speisen empfand ich als etwas dürftig. Es handelt sich um die gleichen Pausensnacks, die auch für die Besucher der Eishockeyspiele angeboten werden:
Paninni 6.50 Euro
Minipizza 6,00 Euro
Hotdog 4,00 Euro
Das Getränkeangebot war dagegen wesentlich vielfältiger, u.a.
Mineralwasser 0,5l 2,50 Euro
Cola, Limo,... 0,4l 3,00 Euro
verschiedene Biersorten 0,33l-0,4l 6 Euro
diverse Schnäpse 6 Euro
unterschiedliche Cocktails ab 7 Euro
Der Veranstalter gestattete den Verzehr der Speisen und das Konsumieren der Getränke nur innerhalb genau festgelegter Bereiche. An deren Ausgängen achteten Ordner darauf, daß z.B. keine Getränkebecher in die Gänge mit den Ausstellungsständen getragen wurden.
Als Vorgriff auf die folgenden Beschreibungen der Aufführungen an den Bühnen zwei Beispiele:
Mr. Lothar kam mit rund 20 Frauen und Männern auf die Hauptbühne, die dann in verschiedenen wechselenden Zusammenstellungen (MF, MMF, FFM, MMMF, FF) ohne langes Vorspiel verschiedene Sexpraktiken vorführten, wie Lecken, OV, GV; allerdings ohne Abschluß.
Die Nebenbühne stand auch Zuschauerinnen und Zuschauern offen.
Ein Besucher begann mit einem Strip und lud dann Zuschauerinnen ein, zu ihm auf die Bühne zu kommen. Eine Besucherin folgte schließlich seinem Werben und wurde nach und nach von ihm ganz ausgezogen. Da er keine dauerhafte Erektion hatte, blieb es beim angedeuteten GV.
Gruß
DerMuenchner
RE: Sexhibiton Helsinki 11.11.-12.11.2011
in Berichte zu den großen Messen 17.11.2011 12:16von DerMuenchner •

Profi Member | 463 Beiträge
Hallo Forenleser,
als nächstes beschreibe ich die Einteilung der Halle und den Bühnenaufbau, da dies meines Erachtens notwendig ist, um die folgenden Berichte zu den Shows besser verstehen zu können.
Im Programmheft (sexhibition.fi/pdf/Fuckland%20syksy11_web.pdf ) zur Veranstaltung, das noch auf der Seite des Organisators verfügbar ist, findet Ihr schematische Pläne zum Veranstaltungsort. Diese Pläne habe ergänzt und als Bilddateien angefügt.
Für die Besucher waren drei Ebenen der Eishalle zugänglich.
Lageplan Teil 2 zeigt die Eingangsebene mit dem größten Teil der Aussteller. Von diesem Bereich erreichte man durch Treppen sowohl das obere Stockwerk (Teil 3) u.a. mit der Nebenbühne als auch die Eisfläche (Teil 1) mit der Hauptbühne und weiteren Ausstellern.
Der Betreiber hatte die Eisfäche durch Holzplatten abgedeckt. Etwa die Hälfte der Fläche belegte die Bühne und der Bühnenvorplatz, wobei dieser Bereich durch deckenhohe schwarze Vorhänge komplett eingeschlossen war. Nur für die beiden Zugänge war eine Aussparung in Höhe von 2,50 m gelassen worden. Die Bühne war mit etwa 1,70 m sehr hoch. Meiner Schätzung nach umfaßte sie ohne den Vorbau rund 10 auf 4 Meter. Der Vorbau hatte die gleiche Höhe wie die Bühne und die Form eines halbierten Oktogons. Vor jeder Seite des halben Oktogons befand sich ein Podest mit einer Höhe von rund 1,20 m und einer rechteckigen Grundfläche von 50 auf 100 cm. Die einzige und prägende Ausstattung der Bühne war die Tabledance- oder Poledancestange mit geschätzt 4 Metern.
Zwischen den Podesten und der ersten Absperrung lag rund ein Meter. In diesem Bereich hielten sich ein oder zwei Ordner auf und beobachteten den Zuschauerraum. Durch Trittbleche an der Innenseite der Absperrung konnten sie bei Bedarf eine erhöhte Position einnehmen. Mittels Funk standen sie in Verbindung mit der Regie, die in einem dreistöckigen Gerüstaufbau gegenüber der Bühne ihren Platz gefunden hatte. So erhielten die Ordner z.B. den Hinweis, dem von der Darstellerin ausgewählten Besucher über die Absperrung und auf die Bühne zu helfen.
Die zweite Reihe von Absperrgittern im Abstand von etwa 2,50 Metern diente dazu, die Getränkebecher von der Bühne fern zuhalten, d.h. in dem Bereich zwischen ersten und zweiten Gitter durfte man sich mit einem Getränk nicht aufhalten. Auch dies wurde von den Ordnern überwacht.
Statt zwei großer Bars, wie im Plan des Veranstalters gab es tatsächlich drei, dafür etwas kleinere Bars. Die im Plan eingezeichneten Notausgänge lagen hinter den erwähnten Vorhängen und waren vom Zuschauerbereich aus nicht sichtbar.
Zwei Scheinwerfer an der Deckenhalle sorgten durch Projektion von Reklame oberhalb der beiden seitlichen Bars für eine angenehme Aufhellung an den schwarzen Vorhängen.
Die Beleuchter hatten ein Schwergewicht auf die Ausleuchtung der Poledancestange und deren nähere Umgebung gelegt. Dazu trug auch eine Diskokugel im Durchmesser von rund einem Meter bei, die oberhalb der Stange von der Decke hing. Außerdem sorgten 3x5 und 3x10 in alle drei Richtungen drehbare, jeweils in der Form eines gleichseitigen Dreiecks angeordnete Scheinwerfer für ungewöhnliche Lichteffkte. (vgl. dazu die Bilder des Veranstalters.)
An der Bühnenrückseite hing in der Mitte ein Bildschirm mit etwa 2 auf 3 Meter. Dort gab es neben wechselenden abstrakten Bildern auch Hinweise auf die nächste Show und die Ankündigung der nächsten Messetermine zu sehen. Darüber waren am oberen Bühnenaufbau nochmals rund zwanzig Scheinwerfer montiert. Auf der Bühne selbst standen vier große und fünf kleine Scheinwerfer. Dazwischen zusätzlich neun senkrechte LED-Lauflichter. (wie bei der letzten eros & amore in Düsseldorf, vgl dazu http://files.homepagemodules.de/b211262/...6p7269850n4.jpg)
Auch bei der Ausstattung mit Laufsprechern wurde nicht gespart. Welche Wattzahl verbaut war, kann ich natürlich nicht abschätzen, aber die Musik zu den Shows konnte auf auch den anderen Ebenen deutlich wahrgenommen werden, z.T. spürte man auch die Vibrationen der Bäße. Nicht ohne Grund trugen die Ordner an der Bühne Kopfhörer als Selbstschutz.
Auf der Ebene mit dem Eingang (Teil 2)konnte man im Bereich der Bar neben Getränken auch die erwähnten Speisen kaufen und an zur Verfügung stehenden Tischen verzehren. Auch hier achteten die Ordner darauf, daß Getränke oder Speisen nicht in die Ausstellerbereiche mitgenommen wurden.
Neben der Bar lag der sogenannte Royal Club. Normalerweise ist dies vermutlich der VIP-Bereich für die Eishockey-Spiele. Während der Messe boten Austeller(?) Vorträge an. Die Themen stehen im Programmheft(vgl oben) auf der vorletzten Seite. Die Internetübersetzung liefert dabei zumindest einmal ein brauchbares und sinnvolles Ergebnis mit "Leitlinien für die Verwendung von Sex-Tools". Mangels Sprachkenntnissen habe ich auf einen Besuch verzichtet.
Bei den Messeständen ist mir aufgefallen, daß Aussteller mit Bekleidung, von Normal bis Fetisch, gegenüber den Veranstaltungen in Deutschland stärker vertreten waren. DVD-Stände habe ich dagegen nur zwei wahrgenommen. (Preise z.B: 5 Euro/Stück, 6 Stück/20 Euro). Darüberhinaus gab Aussteller mit SEX-Spielzeugen, wobei hier u.a. Sexpuppen in Tierform präsentiert wurden, was ich auf anderen Messen bislang noch nicht gesehen habe. Auch Lose wurden verkauft, Süßigkeiten, z.T. in Phallusform, Tätowierungen und Kosmetikbehandlungen angeboten.
Auf dieser Ebene befand in einem gesonderten Abschnitt der BDSM-Teil. Im Plan als SMFR bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen etwa sechs Meter breiten und zwanzig Meter langen Raum. An dessen Eingang wurde nochmals auf das Fotografierverbot hingewiesen. Nebeneinander war verschiedenes BDSM-Mobiliar aufgebaut. Einen festen Plan für Vorführungen konnte ich nicht erkennen. Stattdessen ergab sich meines Erachtens spontan die eine oder andere Aktion, sowohl mit Szeneangehörigen als auch mit Besuchern, die einfach neugierig waren.
Gegenüber des BDSM-Bereiches erreichte man, zusätzlich zu den im Plan angegebenen beiden Aufgängen, ebenfalls über Treppen die obere Ebene in der Eishalle (Teil3).
Die Nebenbühne war nicht vollständig rund, wie im Plan angegeben, sondern halbrund mit einem rechteckigen Teil von zwei auf vier Metern im hinteren Teil und daran anschließend das halbrunde Bühnenelement.
Auch hier hatte der Veranstalter eine Poledancestange vorgesehen. Da die Bühnenhöhe hier nur etwa 1,20 Meter betrug, konnte ich mir die Stange und deren Befestigung genau betrachten. Die Stange war mit einer 50x50cm großen, einen Centimeter starken Edelstahlplatte verschweißt. Diese Platte ist auf der Unterseite mit Schrauben versehen, die durch den Bühnenboden hindurch geführt werden. An der Unterseite sorgen zwei ebenfalls rund einen Centimeter starke Konterplatten für eine ausreichende Fixierung. Zwei Platten, da die Stange über der Nahtstelle zwischen zwei Bühnenelementen montiert wurde. Obwohl sich der Bühnenboden beim Hochklettern nur wenig bewegte, führte dies dennoch am oberen Ende der Stange zu einer Amplitude von 15 - 20 Centimetern.
Jetzt kann ich die Ablehnung einer Stange durch Andreas-Erotix in einer Diskussion zu dem Thema Polestange besser verstehen (vgl dazu Thema ich will ne Strip-stange auf der E+A!!!), denn diese Schwingung erscheint relativ groß groß. Allerdings hat es die Auftretenden nicht beeinruckt
Die Bezeichnung "Pokeri" auf dem Lageplan deutet nicht auf einen Pokertisch hin, sondern dort wurde ein Spiel mit einem Glückrad angeboten, d.h. gegen Bezahlung durfte des Besucher an einem Rad drehen und konnte verschiedene Preise gewinnen.
Zum Private-Strip gibt es im letzten Teil meines Berichtes einen eigenen Abschnitt.
Die im Plan aufgeführten Toiletten waren, wie allen anderen Toiletten auch, nicht im oberen Stockwerk, sondern auf der darunterliegenden Eingangsebene.
Gruß
DerMuenchner
RE: Sexhibiton Helsinki 11.11.-12.11.2011
in Berichte zu den großen Messen 17.11.2011 14:06von DerMuenchner •

Profi Member | 463 Beiträge
Hallo Forenleser,
der dritte Teil meines Berichtes zu Sexhibition in Helsinki beschäftigt sich mit den Shows auf der Hauptbühne.
Das offizielle Programm ist momentan unter sexhibition.fi/ohjelma_talvi11.htm verfügbar, außerdem als Datei angefügt. Am Freitag habe ich alle Shows auf der Hauptbühne gesehen. Nachdem ich am Samstag meine Vermutung bestätigen konnte, daß sich die Shows wiederholen, verzichtete ich zu Gunsten eines guten Platzes an der Nebenbühne auf einige Hauptbühnenshows.
Eine Vorstellung der Mitwirkenden gab es nicht. Stattdessen wurde unmittelbar mit der ersten Show begonnen. Der Moderator faßte sich bei der Ankündigung immer sehr kurz. Was er dabei sagte, konnte ich mangels finnischer Sprachkenntnisse nicht verstehen. Die Anfangszeiten wurden bis auf maximal zwei Minuten Verspätung eingehalten. Generell gab es zu jeder halben Stunde einen Auftritt, wobei sich die Dauer der Shows fast immer im Bereich von 10 bis 15 Minuten bewegte. Eine Ausnahme nach unten stellte an beiden Messetagen jeweils die erste Show(Menstrip Julio Gonzales) dar. Mangels Zuschauerinnen vor der Bühne mußte er auf den Teil in seinem Programm verzichten, der das Spiel mit der Besucherin auf der Bühne beinhaltet und verkürzte den Auftritt dementsprechend. Andererseits dauerten die Shows mit Shelly durch intensive Zuschauerbeteiligung auf der Bühne zweimal über 20 Minuten.
Abgesehen von der obengenannten Ausnahme holten sich die Männer auf der Bühne mindestens eine Frau aus dem Publikum. Sie hatten dabei keine Schwierigkeiten Freiwillige zu finden. Vielleicht lag dies daran, daß die Frauen wußten, daß Fotos nur eingeschränkt gemacht werden dürfen. Genauso gab es für die Darstellerinnen keine Probleme sich einen Zuschauer für das Spiel auf der Bühne zu suchen, sofern sie die Einbeziehung in den Showablauf vorgesehen hatten. So durften etwa bei der Hälfte der Shows mit Darstellerinnen ein Besucher auf die Bühne.
Da der Veranstalter sein Programm mit einer kleinen Anzahl von Akteuren bewältigte, mußte jeder am Freitag dreimal bzw. am Samstag viermal auftreten. Eine Abwechselung ergab sich dabei durch unterschiedliche Kostüme, die Einbeziehung der Zuschauer und kleine Änderungen im Showablauf.
Die Aufzählung erfolgt in alphabetischer Reihenfolge.
Sophie Evans und Thara Wells(TS)
Bei allen Show spielten die beiden natürlich mit dem Überraschungsmoment, wenn die transsexuelle Identität enthüllt wird.
Besonders deutlich ergab sich dieser Effekt als ein Zuschauer ins Spiel einbezogen war. Hierbei agierten die beiden als Domians in schwarzem bzw. rotem Lederoutfit. Der Besucher mit Halsband wurde zunächst mit Hieben und Kerzenwachs behandelt. Vor dem Strip der beiden Akteure erhielt er dann eine Augenbinde und Handfesseln. Auf den Knien durfte der Zuschauer zunächst über den Lederslip von Sophie Evans lecken, dann über den Slip von Thara Wells. Schließlich zog die TS den Slip aus und drückte den Besucher den Penis ins Gesicht während ihm Sophie Evans die Maske abnahm. Der Zuschauer war zunächst verdutzt, nahm es dann gelassen.
Ohne Zuschauerbeteiligung gab es einen gegenseitigen Strip, Dildospiele Thara bei Sophie, OV Sophie bei Thara und angedeuteten GV(Thara hatte keine Erektion).
KitCat
Vom Köperbau her etwas androgyn, insbesondere ausgeprägte Oberarmmuskeln.
Prägend für ihre Shows empfand ich die sehr guten akrobatischen Einlagen an der Stange. Nach jeweils fünf oder sechs Figuren an der Stange führte sie auf jeweils einem anderen Podest Fingerspiele vor, um danach den Auftritt an der Stange fortzusetzen. Bei ihren Kostümen war sie sehr sparsam, d.h. sie hatte z.B. nur BH und Slip und zog diese beiden Teile kurz nach Showbeginn aus oder sie trug während des Auftritts ein Fetisch-outfit bestehend aus Lederbändern und Ketten, das aber nichts verdeckte.
Alle Figuren, die sie vorführte, kann ich nicht beschreiben. Vermutlich gibt es dafür sogar spezielle Namen.
Meines Erachtens die höchste Schwierigkeit stellte folgendes dar: in rund drei Metern Höhe hielt sie sich mit einem Arm an der Stange fest, hatte die Beine gespreitzt und fingerte mit den anderen Hand.
Darüber hinaus kletterte sie sowohl mit Oberkneestiefeln als auch ohne bis etwa 50 cm unterhalb des Stangenendes.
Weiterhin führte sie eine Art senkrechten Spagat an der Stange aus.
Ähnlich wie Marcello Bravo am Bühnenaufbau bei eros & amore, so war auch sie in der Lage den Körper in annäherend rechten Winkel zur Stange zu halten.
Mit einem um die Stange geschlagenen Bein hielt sie sich kopfüber fest.
usw.
Tali De'Mar - Werbegesicht der Veranstaltung
Burlesque-Show mit Fullstriptease und Zuschauerbeteiligung
Bei ihren Auftritten waren die Showelemente im wesentlichen immer gleich. Abwechselung ergab sich durch die unterschiedlichen Kostüme und die verschiedenen Besucher auf der Bühne. Sie kam jeweils mit einer zum Thema passenden Kleidung auf die Bühne, derer sie dann sich entledigte. Wie im Burlesque üblich trug sie auch die Brustwarzenpasties mit Quasten. Während sie sich dann ganz auszog, spielte sie noch mit farblich abgestimmten Federfächern, die sie vor Brust und Intimbereich hielt.
Zum zweiten Teil der Show holte sie sich einen Besucher auf die Bühne. Bevor sie ihm mit einer Federboa oder Slip symbolsich die Augenverband, mußte er sich mit dem Rücken an die Stange setzen Dann schwang sie sich an der Stange nach oben und drehte sich langsam nach unten bis der Besucher ihren Intimbereich vor seinem Gesicht hatte. Anschließend sprang sie auf seine Oberschenkel. Danach erhielt er auf allen vieren knieend einige Schläge mit seinem Gürtel, den sie ihm zuvor abgenommen hatte. Abschließend setzte sie sich auf seinen Rücken und der Besucher durfte Tali De'Mar über die Bühne tragen. Dafür belohnte sie ihn mit einem Programmheft, auf dem die Darstellerin auf der Vorderseite abgebildet ist und drückte vor der Übergabe noch einen Kußmond auf das Deckblatt. Wenn sie mit der Leistung des ersten Zuschauers nicht zufrieden war, holte sie sich danach einen zweiten auf die Bühne.
Zwei weitere Programmhefte mit der gleichen Verzierung verschenkte sie an Zuschauer vor der Bühne, wobei sie die Verteilung als Spiel inszenierte, d.h. die Auswahl des Empfängers und Übergabe verzögerte.
Shelly
Den jeweils ersten Auftritt an jedem Messetag gestaltete sie allein. Bei den folgenden hatte sie eine Partnerin dabei, die allerdings nicht im Programm erwähnt wurde. Auf dem Bildschirm stand auch nur Shelly-Show. Möglicherweise hat der Moderator eine Erläuterung gegeben, aber dies zeigt die Grenzen eines Messebesuchs mit unbekannter Landessprache.
Bei ihrer Solo-Show kam sie im weißen Brautkleid. Nach einem schnellen Strip und Spiel an der Stange, kam der erste Dildo zum Einsatz, dem schloß sich ein Spiel mit Eiswürfeln ganzen Oberkörper und der Vagina an. Dem Spiel mit einem anderen Dildo folgte das Ziehen einer Liebeskugel.
Der Duo-Auftritt mit ihrer Partnerin begann mit gegenseitigem Ausziehen, Lecken und Dildospiel mit Shelly als aktiver Teil. Mit Hilfe von zwei Kerzen wurden dann gegenseitig die Körper beträufelt. Während diese Spiels zieht die Partnerin bei Shelly zunächst teilweise später ganz mit ihrem Mund eine ca. 70 cm lange Schnur mit kleinen Liebeskugeln. Eine der Kerzen macht Shelly in ihrem Mund aus. Die zweite Kerze führt sie der am Boden liegenden Partnerin ein, während sie von der Partnerin mit einem Dildo im Mund vaginal befriedigt wird.
Beim Duo-Auftritt durfte ein Zuschauer mitspielen, wobei die Freude auf seiner Seite meines Erachtens eher beschränkt war, denn bereits kurz nachdem er die Bühne betreten hatte, verpaßten ihm die beiden Halsband mit Kette und Handschellen, banden ihn zeitweise an der Stange fest und steckten ihm einen Knebel in den Mund und zogen ihn im Rahmen der Show ganz aus.
Auf den nackten Hintern oder Rücken gab es dann Kerzenwachs oder Hiebe mit der Peitsche durch Shelly, gleichzeitig leckte dem Besucher die andere Darstellerin die Hoden. In einem weiteren Showelement lag der Mann mit dem Rücken auf den Boden (und dem Knebel im Mund) und die Duo-Partnerin von Shelly saß auf seinem Gesicht während Shelly sein Geschlechtsteil leicht mit der Peitsche und Wachs bearbeitete. Im Rahmen der Show steckte sich Shelly zunächst wieder eine der brennenen Kerzen in den Mund, die andere mit der Kerzenflamme voraus in die Vagina
. Abschließend gab es angedeuteten GV als Shelly sich auf dem an Boden liegenden Besucher in Missionarsstellung hin und her bewegte. Seitlich konnte man sehen, daß der Penis nicht eingeführt wurde, aber frontal, war die Illusion sehr gut.
MenStrip
Allgemein wurde bei den Menstrip-Shows auf der Hauptbühne das Geschlechtsteil nicht gezeigt, sondern blieb entweder hinter einem kleinen Slip oder einer Requiste(Mütze, Hut, Tuch,...) verborgen.
Julio Gonzales
In folgenden Rollen habe ich Gonzales auf der Bühne gesehen: Polizist, Marineoffizier, Gentleman im weißen Anzug
Einer Solo-Einlage z.T. an der Stange folgte, sofern vorhanden, die Einbeziehung einer Zuschauerin, die dann auf einem Stuhl sitzend, beim Strip helfen durfte. Je nach Bereitschaft der Besucherin zog ihr Julio die Oberbekleidung aus. Soweit ich die Shows gesehen habe, blieb die Brust aber mit dem BH bedeckt.
Satisfaction Show
Als ich den Namen gelesen habe, dachte ich an eine Duo-Show, tatsächlich treten aber unter diesem Namen drei Menstripper auf.
Gemeinsames Merkmal bei deren Shows war, daß zunächst alle drei gemeinsam auftreten. Nach den ersten Showteil wird die Show von einem oder zwei fortgesetzt, während der/die von der Bühne abgegangene/n Stripper sich umzieht/en und in neuer Kostümierung zurückkommen.
Folgende Rollen habe ich gesehen:
Betende Mönche mit Ölichtern, unter den Kutten kam dann Fellmütze und Felloberteil zum Vorschein, zwei Stripper holen sich je eine Zuschauerin auf die Bühne, nach deren Abgang kommt der dritte Darsteller als Matrose mit Schrupper zurück und strippt ohne weitere Zuschauerinnenbeteiligung
Zwei Soldaten mit Drilloffizier, Offizier bleibt zurück und strippt für eine Besucherin auf der Bühne, dann kommen die beiden anderen als Cowboy zurück und holen sich eine Zuschauerin auf die Bühne. Bei ihrem Auftritt als Cowboys nutzten sie die gleiche Melodie wie Mia Magma und Dirty Tracy.
Zunächst gemeinsamer Auftritt im Anzug, nach dem Umziehen kommen die beiden von der Bühne abgegangen Stripper nach einander zurück, der erste als Polizist und anschließend der zweite als Pirat.
Mr. Lothar mit Truppe
Diesen Gruppenauftritt kann ich schwer einordnen, denn eine Show im klassischen Sinn war es nicht.
Als erstes kam Mr. Lothar im langen schwarzen Ledermantel auf die Bühne, sodaß ich annahm er würde eine Art Matrix-Show präsentieren. Stattdessen sagte er einige Worte zu den Zuschauern und dann begann der Einmarsch der Gladiatorinnen und Gladiatoren. Insgesamt betraten rund 20 Personen beiderlei Geschlechts die Arena und begannen sich auf der gesamten Bühne und auch den Podesten zu verteilen. Alles wirkte spontan, kann aber auch vorher abgsprochen worden sein.
Allerdings gab es an beiden Tagen nicht den gleichen Ablauf. Dazu trug auch bei, daß am zweiten Tag eine Zuschauerin auf die Bühne kam und Mr. Lothar oral verwöhnte.
Da meist vier bis fünf Aktionen gleichzeitig abliefen, galt es darauf zu achten, nicht den Überblick zu verlieren.
Soweit ich es sehen konnte, gab es aber bei den Männern keinen Abschluß.
Ohne Anspruch auf Vollständigkeit konnte ich folgendes nacheinander oder parallel registieren:
F solo an der Stange, F solo Fingerspiele auf Podest, F solo mit Dildo, FF mit Lecken, Fingern oder Dildo, MF mit OV auf Podest und Bühne, MFF mit OV und Lecken oder GV und Lecken, MF mit GV, MMF mit GV und OV, MMMF mit OV nacheinander
Gleichzeitig wurden von der Bühne aus als Reklame für eine Internetseite (vermutlich ähnlich MDH) Kondome verteilt.
Nach jeweils rund zehn Minuten war alles wieder vorbei.
Als nächstes folgt der Bericht zur Nebenbühne.
Gruß
DerMuenchner
Dateianlage:
RE: Sexhibiton Helsinki 11.11.-12.11.2011
in Berichte zu den großen Messen 18.11.2011 08:43von DerMuenchner •

Profi Member | 463 Beiträge
Hallo Forenleser,
der Bericht zur Nebenbühne.
Hier gab es keine besonderen Lichteffekte, sondern nur eine gleichmäßge helle Ausleuchtung der Bühne. Zur Beschallung wurden meines Erachtens die für den normalen Betrieb vorhandenen Lautsprecher benutzt.
Das angekündigte Programm findet ihr unter sexhibition.fi/pdf/Puuhalava_sexhibition_syksy2011.pdf und als Anhang, wobei im Gegensatz zur Hauptbühne weder die Anfangszeiten immer eingehalten wurden noch sind am zweiten Tag alle genannten Darstellerinnen auch aufgetreten. Statt der vorgesehenen acht unterschiedlichen Darstellerinnen bestritten nur fünf die Shows.
Ein Teil der Darstellerinnen sind auf einer Internetseite von Mr. Lothar zu finden mrlothar.fi/esiintyjat.php
Die Dauer der Auftritte betrug bei den Frauen rund fünf bis zehn Minuten, beim Menstrip fast 15 Minuten.
Durch die um 15 Minuten zur Hauptbühne verschobenen Anfangszeiten bestand fast immer die Möglichkeit, nach Ende der Hauptbühnenshow jeweils die Nebenbühne zu besuchen. Bis einschließlich der Show um 19.15 Uhr gab es dann auch noch Plätze in zweiter oder dritter Reihe. Ab der Show um 20.45 Uhr war alles dicht.
Allerdings konnte ich einen bauartbedingten Vorteil der Halle nutzen, um dennoch einen guten Blick auf die Bühne zu haben. Die ersten vier Treppenstufen der Aufgänge zu den Besucherrängen waren nicht abgesperrt. Von dort verfolgte ich dann zwar aus etwa 10-15 Metern Entfernung aber aus erhöhter Position mit freier Sicht die Aktion auf der Bühne.
Den Umstand, daß zwischen den angekündigten Show auch spontane Aktionen ablaufen, bemerkte ich erst am zweiten Tag, als ich oft an der Nebenbühne verblieb, um meinen Platz im vorderen Bühnenbereich nicht zu verlieren.
Die Shows der Profis in alphabetischer Reihenfolge.
Ob die im Programm genannte SM-Vorführung am Freitag abgehalten wurde oder nicht, kann ich nicht sagen, da ich zu dieser Zeit an der Hauptbühne war. Am Samstag fand sie nicht statt, da der Andrang der Amateure zu groß war.
Sollten Darstellerinnen aus dem Programm in der folgenden Aufzählung nicht erscheinen, haben deren Auftritte nicht stattgefunden.
Die Moderation an der Nebenbühne übernahm Mr. Lothar persönlich.
Allen Shows gemeinsam war ein kurzer vollständiger Strip, das Schwerpunkt lag auf dem Spiel nach dem Ausziehen.
Goldy
Der Name paßt sehr gut, denn sie hat einerseits echt strohblonde Haare und eine sehr zierliche Figur.
Sie holte sich einen Zuschauer auf die Bühne. Er saß auf einem Stuhl und sie ließ zunächst stehend Wasser über ihren Körper laufen. Dann setzte sie sich auf seine Schenkel und wiederholte das Wassereinsatz. Anschließend spielte sie, wieder stehend, mit Eiswürfeln auf ihrem Körper. Nachdem sie seine Hose geöffnet hatte, erhielt er als Abhühlung zunächst ein paar und kurz bevor sie sich auf seinen Schoß setzte, einen ganzen Becher mit Eiswürfeln in die Unterhose.
Als Strafe für ihr Verhalten durfte der Zuschauer beim ersten Auftritt, ihr einige Hieb mit einer Reitgerte auf den nackten Hintern geben. Dagegen am zweiten Tag als Entschädigung beim Dildospiel helfen.
Jenna
Nach dem Strip ließ sie Wasser mit Goldglitzer über ihren Körper laufen (Mit Öl, wie bei Jana B wirkt der Goldeffekt aber besser). Anschließend verschiedene Posen an der Stange, auf dem Stuhl sowie Finger und Dildoeinsatz.
Jenny
Duo-Show mit Candy Knox (statt Mezy)
Am zweiten Tag Solo als Krankenschwester, die einen Besucher auf der Bühne behandeln mußte. Nachdem er ihr beim Dildoeinsatz geholfen hatte, stellte sie bei dem Besucher eine "erhöhte" Temperatur fest und versuchte alles um ihm zu helfen. Schließlich konnte sie mit dem Einsatz von Eiswürfeln die Temperatur regulieren.
Candy Knox
Sie war eines der Modelle für die Privat-Show und hatte nur einen Auftritt in einer Duo-Show zusammen mit Jenny.
Warum sie diesen Einsatz hatte, muß ich offen lassen, da ich dazu keine Informationen habe. Sie wirkte dabei etwas unerfahrener als Jenny. d.h. nicht daß sie Hemmungen hatte, ganz im Gegenteil, sondern man merkte, daß die beiden noch nie gemeinsam auf der Bühne waren. Ansonsten gab es eine Lesben-Show mit den üblichen Elementen.
Melany
Interessante Tätowierung in Form eines Augenpaar knapp oberhalb der Schambereiches.
Auftritt in weißen Fellstiefel, die sie auch nach dem Strip trägt. Posieren auf der Bühne und Bänderspiel. Die 60 Meter von Naomi Cole hat sie nicht erreicht, aber mindestens 40 Meter sollten es meines Erachtens gewesen sein.
Susa
Spiel mit Zuschauern am Bühnenrand, wie Busen ins Gesicht oder Stirn mit der Zunge ablecken (Wobei aber eventuell auch noch ihr Finger zwischen ihrer Zunge und seiner Haut war, das konnte ich aus meiner Perspektive nicht eindeutig erkennen.)
Eiswürfelspiel, u.a. Einführen und Herausschießen. Abschließend schreibt sie ihren Namen mit einem Stift auf ein Stück Papier, das auf einem Stuhl liegt. Sie benutzt dabei aber weder Hände, Füße noch den Mund.
Da der Name sogar lesbar war, scheint sie in dieser Technik einige Erfahrung zu besitzen.
Suzie
Spiel mit Zuschauern am Bühnenrand, kurzes Posen an der Stange.
Da sie die Eiswürfel vergessen hatte, holt sie sich ein paar Eiswürfel aus dem Becher eines Besuchers, um mit diesen an ihrem Körper zu spielen. Abschließend Fingerspiele und Dildoshow auf dem Stuhl.
MenStrip Mr. New York
Langer und meines Erachtens auch sehr guter Strip. Ein Element aus der Show habe ich in dieser Form noch nicht erlebt. Deshalb beschreibe ich es ausführlicher. Der Menstripper hatte sich von der auf einem Stuhl sitzenden Zuschauerin bereits vollständig ausziehen lassen. Seine Männlichkeit allerdings vor ihr unter einem Tuch verborgen. Nachdem er der Besucherin eine Augenbinde angelegt hatte, holte aus seinen Requisten einen Riesendildo hervor. Auf diesem Dildo verteilte er Bodylotion. Dann führte der die Hand der Zuschauerin über seine Burst und seine Bauchmuskeln. Dabei machte er zuckende Bewegungen aus und stöhnte, um dann die Hand der Besucherin auf dem feuchten Dildo hin und her zu bewegen. Aus dem Gesicht der Zuschauerin konnte man das Entsetzen ablesen. Nach dem Abnehmen der Augenbinde wich das Entsetzen einer überraschten Erleichterung.
Amateuraktionen auf der Nebenbühne
Die Nebenbühne bot den/der Zuschauer/in die Möglichkeit sich zu präsentieren. Am Anfang mußte der Moderator den/die Besucher/in noch animieren, dieses Angebot anzunehmen. Dazu diente eine Kiste mit verschiedenen Produkten aus dem Sexshop, wie Dildos, Corsagen, Handschellen, Peitschen, usw. Nach einem Auftritt durfte sich der/die Besucher/in davon ein Teil als Geschenk aussuchen. Am Anfang als etwa bis 21.00 Uhr waren die Freiwilligen trotzdem noch etwas zögerlich. Danach bildet sich sogar eine kleine Schlange aus auf ihren Auftritt wartenden Besucher/innen und der Moderator hatte gelegentlich Probleme die Amateure wieder von der Bühne zu bekommen, wenn ein Auftritt der Profis bevorstand.
Generell hat jeder meine Anerkennung, der sich auf der Bühne wagte. Man darf diese Auftritte nicht an den Vorführungen der Profis messen. Als störend empfand ich, daß zwei Amateure (M und F) nach einer meines Erachtens guten Vorführung, kein Ende finden konnten und immer wieder auf die Bühne kamen und dabei sogar die geplanten Auftritte der Profis behinderten.
Im ersten Abschnitt gab es zunächst ausschießlich Pseudo-SM-Vorführungen. Hierbei handelte es sich im wesentlichen immer um das gleiche Schema, d.h. als Mutprobe kamen junge Männer angestachelt von ihren Freunden auf die Bühne und wurden von Zuschauerinnen mit Peitschen und Klatschen auf die nackten Oberkörper und Hintern geschlagen. Dabei durften sie natürlich keine Schwäche zeigen und forderten härtere Schläge. Das Verhältnis M zu F war dabei unterschiedlich. Einmal schlugen drei Frauen nacheinander jeweils einen Mann, dann standen für drei Männer und zwei Frauen zur Verfügung oder auch ein Mann und eine Frau. Während manche Frauen nach beginnender Rötung der Haut gewisse Hemmungen zeigten, weiter zu schlagen, hätte eine Frau vermutlich bis aufs Blut geschlagen, wenn ihr entsprechend harte Peitschen zur Verfügung gestanden hätten.
Ab etwa 21.00 Uhr änderte sich dann die Art der Auftritte.
Beispiele:
Den Anfang machte eine Besucherin, die sich mit einem Strip eine Corsage verdiente.
Ein Mann kam zum Menstrip auf die Bühne. Er animierte dabei Frauen im Publikum, zu ihm auf die Bühne zu kommen. Tatsächlich folgte eine Besucherin seinem Werben. Während eines engen Tanzes begann er dann die Frau nach und nach auszuziehen. Nachdem beide völlig nackt waren, kam es zum OV und Cunnilingus. Aus dem Publikum wurde dann ein Kondom auf die Bühne geworfen. Allerdings war dies unnötig, da er keine ausreichende Erektion erreichte. So blieb es bei
angedeuteten GV im Missionarsstellung.
Parallel zu dem Spiel der beiden wurde Mr.Lothar von einer anderen Besucherin im Hintergrund mit OV bedient.
Danach gab es wieder Menstrip durch Besucher.
Eine als Dienstmädchen gekleidete Besucherin führte ohne Strip einen erotischen Tanz vor.
Die Besucherin, die sich mit dem ersten Strip die Corsage ertanzt hatte, führte bei einem zweiten Strip die Neuerwerbung vor.
Eine Frau holte sich während eines erotischen Tanzes einen Besucher auf die Bühne. Beide begannen dann sich gegenseitig auszuziehen und währenddessen gegenseitig mit Peitschen spielerisch zu züchtigen.
Auf der Bühne wurde die Besucherin geleckt, die Mr. Lothar zuvor OV verwöhnt hat.
Eine Besucherin führte einen gepielten Orgasmus vor.
usw.
Im nächsten Teil folgen Anmerkungen zu den weiteren Angeboten auf der Veranstaltung, sonstigen Vorkommnissen und abschließende Bemerkungen.
Gruß
DerMuenchner
Dateianlage:
RE: Sexhibiton Helsinki 11.11.-12.11.2011
in Berichte zu den großen Messen 19.11.2011 07:48von DerMuenchner •

Profi Member | 463 Beiträge
Hallo Forenleser,
auf den Lageplänen zur Veranstaltung sind zwei weitere Unterhaltungsangebote vermerkt.
PEEP-Show
Es gab die klassische Form, d.h. in einem Halbkreis hatte der Anbieter fünf Stehkabinen aufgebaut, mit Vorhängen statt Türen. Durch eine Glassscheibe ging der Blick auf ein schwarzes Ledersofa, auf dem jeweils eine Darstellerin ihre Show bot. Das Programm hierzu: sexhibition.fi/pdf/peep%20show%20juliste%20A4.pdf
Dort sind auch die Darstellerinnen abgebildet, wobei die genannte Safyra, genauso wie auf der Nebenbühne so auch in der Peepshow, nicht aufgetreten ist.
Die gezeigten Shows wurden gleichzeitig in einem Onlineportal angeboten.
Auf der Messe kosteten knapp zwei Minuten Zuschauen zwei Euro.
Geboten wurden Posieren, Massageöl-, Finger- und Dildospiele.
Private-Strip
Die genaue Zahl der anwesenden Frauen für den Private-Strip kann ich nicht angeben. Zu den auf der Messeseite abgebildeten zwei Modellen
sexhibition.fi/images/private_Candy.jpg
sexhibition.fi/images/private_Puma2.jpg
sind noch mindestens sechs weitere Frauen vor Ort gewesen.
Der Anbieter hatte auf jeder Seite, um einen Mittelgang, vier quadratische(Seitenlänge ca. 1,50m) mit einem Stoffvorhang verschlossene Kabinen aufgebaut. In den Kabinen standen zwei Stühle. Vor dem Eingang zu dem Mittelgang befanden sich Bartische und Barhocker, auf denen die Frauen die kurze Wartezeit überbrückten. Zum Teil haben sie ihre Dienste den Vorübergehenden auch aktiv angeboten. Laut Internetseite ist der Aussteller mit unterschiedlichen Frauen auf diversen Erotikveranstaltungen unterwegs. (stripparit.fi)
Der Grundpreis für 15 Min betrug 40 Euro und wurde am Eingang entrichtet.
Zusatzoptionen:
20 Euro - Anfassen
50 Euro - Anfassen + Lapdance
70 Euro - Anfassen + Lapdance + Handentspannung
Trotz der meines Erachtens hohen Preise war ein stetiges Gehen und Kommen festzustellen.
Von der in meinem Bericht zur Nebenbühne erwähnten Position auf den Treppenstufen konnte ich am Freitag auch das Treiben vor dem Eingang zum Privat-Strip beobachten.
Eine amüsante Begebenheit dazu::
Ein Mann aus einer Gruppe von fünf Besucher verschwand mit einem Modell und kam nach weinger als einer Minute zurück, denn er hatte nicht mehr ausreichend Bargeld für die Zusatzleistungen. Nachdem seine Bekannten ihr Kleingeld zusammen gesucht hatten, konnte er die gewünschte Option buchen. Dazu müßt Ihr wissen, daß das bargeldlose Zahlen in Finnland, sehr weit verbreitet ist. An den Bar auf der Messe wurden z.B. zwei von drei Bestellungen mit Karte bezahlt. Für obengenannte Dienstleistungen gab es aber keine Kartenzahlung. 
Besucher
Die weitaus meisten Besucher waren meines Erachtens in die Altersgruppe unter 30 einzuordnen. Darunter auch sehr viele Paare, wobei ich den Eindruck hatte, daß die Frauen die treibende Kraft zum Besuch der Messe waren. Meiner Schätzung nach lag der Frauenanteil an der Gesamtbesucherzahl bei 40%.
Trotz des jungen Publikum gab es selten Zwischenapplaus für die Darsteller/innen. Erst wenn einer den Anfang machte, dann schlossen sich die anderen an.
Zwei unschöne Vorfälle.
- Auf der Veranstaltung wurde relativ viel getrunken. Dies führte zu einer verbalen Konfrontation zwischen zwei angetrunkenen Besuchern. Sehr schnell hatte aber ein Ordner die beiden getrennt und die Begleiter der beiden Streithähne sorgten dann dafür, daß sich die Situation weiter entspannte.
- An der Nebenbühne fiel ein ebenfalls angetunkener Besucher auf zweierlei Weise auf.
Zum einen drängte er sich an den Bühnenrand und schob dabei zwei Frauen beiseite. Zum anderen wurde er bei der folgenden Show übergriffig. indem er die Darstellerin bei jeder Gelegenheit unaufgefordert anfaßte, obwohl sie ihm mehrfach ihre Mißbilligung über sein Verhalten ausgedückt hatte. Die Darstellerin beendete die Show trotzdem routiniert, meldete den Vorfall aber dem Moderator, der den Zuschauer mit zustimmenden Beifall durch das restlichen Publikums durch den Einsatz von zwei Ordnern von der Bühne entfernte. Da ich anschließend das Wort "Russki" hörte, nehme ich an, daß es sich um einen Russen gehandelt hat.
Angesehen von diesen beiden Begebenheiten empfand ich die Atmosphäre unter den Besuchern als sehr entspannt. Der Umgang untereinander war höflich und zurückhaltend.
Nicht nur auf der Bühnen gab es heiße Aktionen, sondern auch noch an anderen Orten. Als ich an einer Toilettentür die Aufschrift "GAY" und an einer anderen den Hinweis fand "Please do not disturb - sex in progress" dachte ich noch, daß es sich um einen Spaß handelt. Hierbei wurde ich dann eines besseren belehrt. Denn ich habe selbst erlebt, wie ein Pärchen (MF) in eine Männertoilette(ohne die genannten Warnhinweise) kam, um sich in eine Toilettenkabine zurückzuziehen. Kurz darauf waren dann charakteristische Laute zu vernehmen.
Fazit
Das Showprogramm habe ich als sehr gut und abwechslungsreich in Erinnerung. Allerdings ist es von Umfang beschränkt. Wenn man auf die Amateur-Aktion auf der Nebenbühne keinen Wert legt, dann reicht ein Tag aus, um alle Shows zu erleben.
Aus meiner Sicht handelte es sich um eine sehr gelungene Veranstaltung, der ich die Auszeichnung "Kleine aber feine Perle an der Ostsee" verleihe. 
Gruß
DerMuenchner
Dateianlage: Angefügte Bilder:
RE: Sexhibiton Helsinki 11.11.-12.11.2011
in Berichte zu den großen Messen 20.11.2011 22:44von noma •

Elite Member | 195 Beiträge
Zitat von DerMuenchner
Im Rahmen der Show steckte sich Shelly zunächst wieder eine der brennenen Kerzen in den Mund, die andere mit der Kerzenflamme voraus in die Vagina.
Aua! Das muss doch weh tun! Mich würden noch die weiteren Amateuraktionen interessieren.
Du bist ja echt überall dabei. Ohne dich könnte das Forum glaub dicht machen. Danke für den ausführlichen Bericht.
RE: Sexhibiton Helsinki 11.11.-12.11.2011
in Berichte zu den großen Messen 21.11.2011 23:17von bugi •

Profi Member | 247 Beiträge
Hallo,
auch von mir, ein Danke Schön für den Bericht aus Helsinki
. Ohne den Muenchner, hätte ich keine Ahnung, was man auf dieser Erotikmesse sehen und erleben kann. Ich muss sagen, die Shelly möchte ich gerne irgendwann live erleben, und das was die KitCat an der Stange vorführte, verdient den höchsten Respekt
. Sogar für einen geübten Mann ist das alles andere als leicht, und für eine Frau ist das schon eine Höchstleistung. Marcello kann mehr dazu sagen.
Gruß
bugi
Zitat von DerMuenchner
Hallo Forenleser,
KitCat
Vom Köperbau her etwas androgyn, insbesondere ausgeprägte Oberarmmuskeln.
Prägend für ihre Shows empfand ich die sehr guten akrobatischen Einlagen an der Stange. Nach jeweils fünf oder sechs Figuren an der Stange führte sie auf jeweils einem anderen Podest Fingerspiele vor, um danach den Auftritt an der Stange fortzusetzen. Bei ihren Kostümen war sie sehr sparsam, d.h. sie hatte z.B. nur BH und Slip und zog diese beiden Teile kurz nach Showbeginn aus oder sie trug während des Auftritts ein Fetisch-outfit bestehend aus Lederbändern und Ketten, das aber nichts verdeckte.
Alle Figuren, die sie vorführte, kann ich nicht beschreiben. Vermutlich gibt es dafür sogar spezielle Namen.
Meines Erachtens die höchste Schwierigkeit stellte folgendes dar: in rund drei Metern Höhe hielt sie sich mit einem Arm an der Stange fest, hatte die Beine gespreitzt und fingerte mit den anderen Hand.
Darüber hinaus kletterte sie sowohl mit Oberkneestiefeln als auch ohne bis etwa 50 cm unterhalb des Stangenendes.
Weiterhin führte sie eine Art senkrechten Spagat an der Stange aus.
Ähnlich wie Marcello Bravo am Bühnenaufbau bei eros & amore, so war auch sie in der Lage den Körper in annäherend rechten Winkel zur Stange zu halten.
Mit einem um die Stange geschlagenen Bein hielt sie sich kopfüber fest.
usw.
Gruß
DerMuenchner
RE: Sexhibiton Helsinki 11.11.-12.11.2011
in Berichte zu den großen Messen 27.11.2011 15:10von DerMuenchner •

Profi Member | 463 Beiträge
Hallo Forenleser,
wie ich vermutet habe, gelang es trotz des Verbotes an der Nebenbühne mit Mobiltelefonen Videos aufzunehmen.
das erste Video (30 seK) zeigt Melany am Ende der Bandshow
http://www.youtube.com/watch?v=rOYHg7MVxj4
das zweite Video wurde aufgenommen, als die Nebenbühne noch nicht so dicht belagert war und die Ordner noch eingreifen konnten. Dementsprechend endet die Aufnahme nach riund 90 sek.
http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=8-nNobYb5Ig
Weitere zwei Videos eines Web-TV-Senders enthalten in großen Teilen Interviews..
http://moontv.fi/ohjelmat/spesiaali/sexhibition-2011-osa-1
bis 02.14 min Einleitung vor dem Halleneingang
bis 02.20 min Messeimpressionen
bis 03.48 min Moderation auf Eingangsebene
bis 04.00 min Messeimpressionen mit Nebenbühne
bis 05.56 min Interview mit zwei Messebesuchern auf der Eingangsebene
bis 06.08 min Messeimpressionen mit Hauptbühne
bis 12.34 min Interview mit Safyra und ? auf Eisfläche vor dem Messestand mit Peepshow, im Hintergrund die Vorhänge, die Bühnenbereich abtrennen
bis 12.46 min Messeimpressionen mit Nebenbühne
bis Ende Interview mit zwei Besucherinnen auf der Eingangsebene, wobei es sich aber um privilegierte Gäste handelte, da eine der beiden Frauen die Fotoerlaubnis an ihrer Kleidung trug.
.
http://moontv.fi/ohjelmat/spesiaali/sexhibition-2011-osa-2
bis 02.42 min Interview an einem Messestand (Bekleidung) in der Eingangsebene
bis 02.54 min Messeimpressionen mit Haupt- und Nebenbühne(Menstrip)
bis 10.42 min Interview (in englisch) mit Tali De' Mar auf einem Sofa linker Hand der Peepshow
bis 11.00 min Messeimpressionen mit Nebenbühne
bis 17.12 min Interview mit Mr Lothar rechts von der Nebenbühne
bis Ende Abschlußmoderation im Bereich des Messeimbiß
Gruß
DerMuenchner
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