#1

Kamasutra Utrecht 20.01.-22.01.2012

in Berichte zu den kleinen Messen 23.01.2012 08:23
von DerMuenchner
Profi Member | 427 Beiträge

Hallo Forenleser,


zu meinem Besuch auf der Kamasutra in Utrecht die folgenden Zeilen als erster Teil meines Messeberichtes.


Etliche Forenmitglieder haben diese Veranstaltung bereits besucht und dazu Beiträge verfaßt:

Kurzbericht Herbst 2006
Kamasutra Utrecht 22.09.-24.09.06

Bericht Herbst 2007
Kamasutra Utrecht 28.09.-30.09.2007

Bericht Herbst 2008
Kamasutra Utrecht 19.09.-21.09.2008

Bericht Frühjahr 2009
Kamasutra Utrecht 23.01.-25.01.2009

Bericht Herbst 2009
Kamasutra Utrecht 18.09.-20.09.2009

Bilder Frühjahr 2010
Bilder: Erotica Fair Kamasutra Utrecht 2010

Bilder Frühjahr 2011
Bilder: Kamasutra Utrecht Januar 2011

Aufgrund dieser Beiträge konnte ich mich sofort orientieren. Viele der beschriebenen Punkte sind unverändert. Darauf werde ich mich gegebenenfalls beziehen. Ich bitte wiederum um Verständnis, daß ich meinen Bericht nicht sofort komplett erstellen kann, sondern es voraussichtlich bis zum nächsten Wochenende dauern wird, bis alle Teile fertig sind.


Öffnungszeiten und Eintritt

Freitag 18.00 - 24.00 Uhr - 17,50 Euro (2,92 Euro/Stunde)
Samstag 12.00 - 24.00 Uhr - 25.00 Euro (2,08 Euro/Stunde)
Sonntag 12.00 - 20.00 Uhr - 17.50 Euro (2,19 Euro/Stunde)

Vorverkauf im Internet über paylogic:
Die Bestellung kostete folgenden Aufpreis: 1,60 Euro + Spesen je nach Art der Zahlung (Lastschrift, Kreditkarte, Paypal)

Vorverkauf auch im stationären Handel (auf Holland beschränkt) bei Primera.

Nach meiner Erfahrung vor Ort würde ich auf die Nutzung des Vorverkaufs verzichten, denn der Verkauf der Karten an der Halle startete zusammen mit der Öffnung der Messe. Bei fünf gleichzeitig geöffneten Kassen dürfte die Wartezeit nur wenige Minuten betragen haben, sodaß ich mir den Aufpreis hätte sparen können.

Die Gutscheine der Kamasutra wurden als zusammenhängender Streifen ausgegeben. Da ich auf die Schnelle keinen A3-Scanner zur Verfügung hatte, mußte ich den Streifen trennen.

Das Info-Blatt des Veranstalters erleichtert mir die Arbeit, denn das Erstellen des Lageplans wäre sehr aufwendig geworden.

Das Rauchen war in der gesamten Halle verboten.

Mit entsprechendem Stempelabdruck, den man sich vor Verlassen der Messe holen mußte, konnte man in die Halle zurückkehren.


Garderobe

Es war die Garderobe im Haupttrakt des Messegeländes geöffnet. Entfernung innerhalb des Gebäudes zum Eingang der Kamasutra rund 100 Meter
Preis: 1,50 Euro


Foto/Video

Das Verbot bestand weiterhin.
Allerdings war die Durchsetzung der Regel bei weitem nicht so streng wie auf der Sexhibition in Helsinki.
In der ersten Reihe an der Hauptbühne war tatsächlich nur der offizielle Messefoto/videograph tätig. Er hatte sich sogar in der Mitte vor der Bühne einen festen Platz durch das Aufstellen einer Kiste reserviert, die ihm gleichzeitig als Podest diente.
Insbesondere wenn der Besucherandrang sehr groß war, gab es aber trotz des Verbotes regelmäßig einige Besucher, die mit Mobiltelefonen oder kleinen Digicams Aufnahmen machten. Als Gegenmittel des Veranstalters diente eventuell der reichliche Einsatz von insgesamt vier Nebelmaschinen.


Aufpreisliste

Sexbox - Lesbenshow - 7 Euro/Person
Voyeur - 5 Euro/Person
Champagner Bar - 10 Euro/Person
Ladies Club - 7,50 Euro/Dame

Folgende Angebote waren nur für Paare zugänglich:

Erotikkino - 5 Euro je Paar (MF oder FF)
Irrgarten - 5 Euro je Paar (MF)
Sex on the Beach - 15 Euro je Paar (MF)
Swinger Cafe - 20 bzw. 25 Euro je (MF)

Einzelheiten zu den verschiedenen Angeboten folgen im späteren Teil.


Zwei Bemerkungen in eigener Sache:

1. Meine Idee bei meinen Berichten war bislang immer, die Shows auf den verschiedenen Bühnen/Veranstaltungen so zu beschreiben, wie ich sie gesehen habe, ob sie mir gefallen oder nicht, aber zwei Showteile in Utrecht führen zu einem inneren Konflikt zwischen Vollständigkeit und meinen Wertvorstellungen.
- Bei einer Show auf der Hauptbühne wurde ein Thema auf eine Weise umgesetzt, die ich keinesfalls akzeptieren kann.
- Auf der SM-Bühne erlebte ich die Vorbereitung einer Praktik, die ich meinen Ansichten im Umgang von Menschen untereinander entgegensteht. Ich habe nachdem ich erkannte, was bevor steht, die SM-Bühne verlassen. Auch im Rahmen der Freiwilligkeit gibt es zumindest für mich Grenzen, die auf jeden Fall eingehalten werden müssen.
Um einerseits den Leser nicht zu täuschen, aber dennoch meinen Grundsätzen zu folgen, entscheide ich mich für die offene Form der Selbstzensur, d.h. ich verschweige die beiden Elemente, teile aber diesen Umstand mit.

2. Auf der Kamasutra habe ich meine übliche Umsicht außer Acht gelassen und mich am Samstag erstens immer in 1a-Position an der Bühne aufgehalten und zweitens überwiegend direkt an der Bühne meine Stichpunkte niedergeschrieben. Dieses Verhalten ist offensichtlich bei mindestens einem Akteur auf der Bühne nicht unbemerkt geblieben und hat meines Erachtens ein Unbehagen über den unbekannten Schreiberling geweckt. Dies kann ich z.T. auch verstehen, denn die Darsteller sind von den Zuschauern auf Erotikmessen wohl einiges gewöhnt, aber jemand, der an der Bühne Notizen macht, ist möglicherweise suspekt. Obwohl ich am Sonntag, um auch die anderen Angebote auf der Kamasutra zu dokumentieren, nur noch sporadisch und nur noch seitlich an der Hauptbühne war, hat mich der Menstripper entdeckt, seinen Showablauf, wie er ihn noch am Vortag praktiziert hatte, unterbrochen, mir blitzschnell Block, Stift und Brille abgenommen, meine Brille symbolisch geputzt und mein Schreiben nachgeahmt. Welche Intention dahinter stand, läßt sich nur vermuten. Ich verbinde damit eine negative Einschätzung. Vielleicht stand ich sogar kurz davor, von der Messe verwiesen zu werden. Aus Fehlern, hier meine Sorglosigkeit, ziehe ich eine Lehre und agiere künftig wieder unauffälliger an der Bühne. Sonst erklärt man mich irgendwann zur Persona-non-grata auf den Erotikmessen.


Im nächsten Teil folgt mein Bericht zur Hauptbühne.



Gruß


DerMuenchner

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 23.01.2012 08:37 | nach oben springen

#2

RE: Kamasutra Utrecht 20.01.-22.01.2012

in Berichte zu den kleinen Messen 24.01.2012 23:51
von DerMuenchner
Profi Member | 427 Beiträge

Hallo Forenleser,

im folgenden meine Ausführungen zur Hauptbühne auf der Kamasutra.

Der Veranstalter hat keinen Programmablauf veröffentlicht.
Deshalb zunächst die chronologische Aufzählung der Shows am Samstag.

13.00
Miss ChaCha - Auf der Jagd
Jean Michel - Menstrip - Dandy
Mia Magma - Cowgirl solo
Ende 13.40

14.00
Karina - Versetzte Braut
Dylan - Menstrip - Soldat
Manon & Nelsy - Ladies in Black
D-Project - Bahnsteig
Ende 14.55

15.00
T-Shirt-Verteilung nach Teil-Strip
Miss ChaCha - Kleopatra
D-Project - Tango
Ende 15.40

16.00
Modenschau der etwas anderen Art
Mr. Kenzo - Menstrip
Bobby Eden - Lady in Black
Ende 16.50

17.00
Karina - Supergirl
Angelo - Menstrip - Tänzer
D-Project - Marionette
Ende 17.45

18.00
Mia Magma - Teufelin
Dylan - Menstrip - Baseballspieler
Karina - Modernes Rotkäppchen
Ende 18.45

19.00
Bobby Eden - Lady in Black
Mr. Kenzo - Menstrip - Michael Jackson
Manon & Nelsy - Orientalischer Schleiertanz
Vincent Trio - Chicago
Ende 19.55

Nonstop-Programm ab 20.00

Jean Michel - Menstrip - Stilrichtung Popp
Miss ChaCha - Fee
D-Project - Tango
Mia Magma und King Kong
Diego - Menstrip - Zorro
T-Shirt-Verteilung nach Teil-Strip
Manon & Nelsy - Ladies in Black
Mr. Kenzo - Mutant
Modenschau der etwas anderen Art
Bobby Eden - Lady in Black
Vincent Trio - Diabolo
Angelo, Diego, Dylan - Trio - Menstrip
Miss ChaCha - Teufelin
Manon & Nelsy - Orientalische Schleiertanz
Karina - Versetzte Braut
Mia Magma - Teufelin

Ende des Programms an der Hauptbühne 23.45 Uhr.

Am Samstag habe ich die Hauptbühne nur in den kurzen Pausen verlassen. Das Training in Innsbruck, d.h. mehrere Stunden am Platz zu bleiben, hatte sich ausgezahlt.
Bis zum Showblock um 18.00 Uhr war der Raum vor der Bühne nach Ende der Shows komplett leer und es reichte aus rund fünf Minuten vor dem nächsten angekündigten Showblock wieder an der Bühne zu sein, um einen Platz in der ersten Reihe einnehmen zu können. Ab 19.00 Uhr war an ein Verlassen des Stehplatzes nicht mehr zu denken. Allerdings verhielten sich die Holländer an der Bühne sehr entspannt, d.h. trotz großer Zuschauerzahl gab es kein Gedränge. Vielleicht spielt dabei die große Anzahl von Paaren unter den Besuchern eine Rolle.

Wie am Samstag so starteten die Shows auch am Sonntag um 13.00 Uhr:
Meines Erachtens wurden am Sonntag, in anderer Reihenfolge, die gleichen Shows wie am Samstag gezeigt. Auf meinem Wegen durch die Halle habe ich mich noch dreimal Mal an der Hauptbühne aufgehalten und dabei keine neue Show gesehen. Außerdem konnte man in bestimmtem Bereichen der Halle die Ansagen des Moderators und die Musik zu den Shows hören, wobei beides nur auf bereits gezeigte Shows verwies.

Neben dem Hauptmoderator kamen am Samstag am Nachmittag zwei weitere Moderatoren zum Einsatz. Dies wurde auch erläutert, aber mangels holländischen Sprachkenntnissen, konnte ich die Begründung nicht verstehen. Gleiches gilt für die Erläuterung einer Verzögerung durch technische Probleme im Programmablauf am Sontag gegen 16.00 Uhr.
Ich vermute, daß am Sonntag das Non-Stop-Programm um 17.00 Uhr begann.
Aus Rücksicht auf meinen Flug mußte ich die Kamasutra am Sonntag gegen 18.00 Uhr verlassen. In der Nachschau betrachtet, hätte ich noch eine Stunde länger bleiben können, aber das Risiko eines verpaßten Fluges war mir zu groß.

Die genannten Anfangszeiten zur vollen Stunde wurden meist um einige Minuten überzogen. Je nach Länge der Moderation starteten die Shows dann etwa fünf bis zehn Minuten nach der vollen Stunde. Die Dauer der einzelnen Show lag im Rahmen von 10 bis maximal 20 Minuten.

Vor jeder Show verteilte der Moderator ein oder mehrere Geschenke an die Zuschauer, dies reichte von 1-Euro-Slips über Gleitgel, Dildos, Vibratoren, Kamasutra-Tshirts bis zu Getränkemarken für ein frisch verliebtes Paar. Für mich überraschend war, daß der Moderator sehr oft für die nachfolgende Darstellerin oder den nachfolgenden Darsteller einen/eine Zuschauer/in ausgesucht und auf die Bühne geholt hat. Bislang konnte ich auf anderen Veranstaltungen beobachen, daß die Akteure die entspechenden Besucher/innen meist selbst auswählen, da sie mit denjenigen auf der Bühnen zurecht kommen müssen.

Die Namen für die Shows habe ich entsprechend des Inhalts vergeben, da der Moderator, außer bei Vincent Trio; keine Bezeichnung für die einzelnen Auftritte nannte.

Jens hat die Hauptbühne 2008 bereits beschrieben:

Zitat
...Nun zur Hauptbühne. Diese war ca. 10m breit, 6m tief und 1,30m hoch.
Im Hintergrund verliefen links und rechts zwei Treppen mit Aluminiumgeländer zu einem erhöhten Podest, das die beiden Treppen miteinander verband.
Von diesem Podest aus, oder unter diesem hindurch, betraten die Künstler die Bühne.
Links und rechts der Bühne hingen zwei große schwarze Herzen, die sich immerzu langsam drehten....


Dazu gibt es zu ergänzen, daß der Veranstalter inzwischen die beiden vorderen Ecken der Bühne durch einen Vorbau in Form eines dreiviertel Kreises mit einer mittigen Tabledance-Stange (Höhe 2,50 m) abgerundet hat. Der runde Vorbau auf jeder Seite hat einen Durchmesser von geschätzt vier Metern. Zwischen beiden runden Vorbauten blieb eine gerade Bühnenkante von ebenfalls vier Metern. (Hauptbühne im Lageplan mit Nummer 12 bezeichnet)
Auf jeder Bühnenseite lag eine etwa 2,50 m lange Sphinx-Statue. Vor jeder Sphinx befand sich eine Aussparung im Bühnenboden für je eine Nebelmaschine und einen Scheinwerfer, der die Sphinx von unten in geheimnisvolles Licht tauchen konnte. Je eine weitere Nebelmaschine tat ihren Dienst unterhalb der linken und rechten Treppe.
Auf Höhe der Sphinx-Statuen standen links und rechts von der Bühne an der Wand aus schwarzen Stoffbahnen eine etwa vier Meter hohe Ramses bzw. Nofretete-Figur. Auf die von Jens erwähnten sich drehenden Herzen wurde die Werbung eines Sponsors projeziert. Die Herzen waren auf ein dunkles Rot/Braun umlackiert. Da Jens die Dimensionen der Herzen nicht erwähnte, überraschte mich deren Größe in natura, denn die Maße sind rund fünf auf drei Meter.

Auf dem Bühnenboden lag nicht wie auf anderen Erotikmessen üblich ein roter, sondern ein dunkelgrauer Teppichboden.

Durch die erwähnten Sphinx-Statuen und zusätzliche Lautsprecher neben der Bühne boten Plätze auf beiden Seiten der Bühne nur ein sehr eingeschränktes Blickfeld. Ob dies Absicht war, um diesen Bereich freizuhalten, ist denkbar, aber vielleicht gab es auch andere Gründe dafür.

Die Hallendecke bot genügend Haltepunkte, sodaß die Scheinwerfer an einem von der Decke hängenden Aufbau befestigt wurden. Auffallend empfand ich die Verwendung von konventionellen Scheinwerfern, die nur jeweils eine Lichtfarbe liefern, im Gegensatz zu anderen Erotikmessen, die bereits auf mehrfarbige Scheinwerfer umgestellt haben. Dementsprechend zählte ich rund 30 über der Vorderseite, je 20 links und rechts, 15 an der Rückseite sowie je 10 Scheinwerfer auf zwei zusätzlichen Verstrebungen über der Bühnenmitte. Darüberhinaus hatte man auf Höhe der Scheinwerfer oberhalb der Bühnenmitte ein leicht von vorn nach hinten abfallendes, rundes weißes Segel mit drei Metern Durchmesser gespannt. Welchen eventuell beleuchtungstechnischen Zweck dies zu erfüllen hatte, können andere besser beurteilen.

Wie auf dem Lageplan des Veranstalters ersichtlich, war die Bühne und der Zuschauerraum komplett vom anderen Messebereich abgetrennt. Insgesamt vier Durchgänge führten in den Bereich der Hauptbühne.

Zitat
...Gegenüber der Hauptbühne war auf zwei Etagen ein Vip-Bereich eingerichtet, mit Sofas, Sesseln und Tischen. Dort wurden von hübschen Topless-Girls Getränke und Knapperzeug serviert.
Weiß aber nicht, was dies gekostet hat. ...


Dieser Bereich firmiert jetzt unter dem Namen "Topless-Champagnebar"(im Lageplan mit 14 bezeichnet und reichte durch entsprechende Aufbauten an den Seitenwänden bis zur der Hauptbühne. Der Eintrittspreis inklusive einem Glas Sekt betrug je Person 10 Euro. Wie lange man mit einem Glas geduldet wird, steht wohl auf einem anderen Blatt. Wenn ich die Preisangabe (auf holländisch) richtig verstanden habe, kostet eine Flasche Sekt 45 Euro plus Eintritt. Oberhalb der Bartheke zeigte der Veranstalter auf einem LCD-Monitor mit etwa zwei auf drei Metern Hinweise auf die Darstellerinnen und Darsteller, die diversen sonstigen Angebote auf der Messe, Werbung für Sponsoren, etc.

Neben dieser VIP-Bar gab es noch zwei Bartheken auf der linken und rechten Seite. Im Lageplan ist nur eine Bar mit Nummer 13 eingezeichnet. Die andere befand sich genau gegenüber.


Bei der Beschreibung der Shows beginne ich mit der mir bekannten Darstellerin Mia Magma.

Sie hatte am Samstag vier Auftritte mit drei unterschiedlichen Shows. Dabei zeigte es sich, daß sich Mia Magma auf die ungewohnte Form der Bühne eingestellt hatte und nutzte die Möglichkeiten sehr gut aus, die sich durch die beiden Vorbauten bzw. die Stangen ergaben. So wechselte sie bei ihren Solo-Shows mehrmals zwischen beiden Vorbauten hin und her, um keinen Zuschauer zu benachteiligen. Die Stangen dienten als Stütze für ihr Dildospiel im Stehen.
Neben Mia Magma mit ihrem Peter bezog nur noch das Vincent Trio den Treppenaufbau in die Show ein. Deshalb durfte King Kong vermutlich erstmals aus gehobener Position sein Imponiergehabe präsentieren, bevor sein Interesse Mia Magma galt. Für die Vefolgungsjagd stand in Utrecht auch mehr Platz zur Verfügung als z.B. in Zagreb.
Den Ablauf der Shows Teufelin bzw. Mia Magma und King Kong habe ich bereits beschrieben. vgl. eros4u Zagreb 2. Eros4u Zagreb 02.12.-04.12.2011
Bei der Show Cowgirl vgl. eros&amore Hohenems Eros & Amore Hohenems 09.09.-11.09.2011 und eros&amore München Herbst 2011 Eros & Amore München 23.09.-02.10.2011 mußte Mia ohne Unterstützung mit den Stieren vor der Bühne fertig werden. Die Musik und die Abläufe in der Show waren bis auf die Duo-Elemente gleich wie bei der bereits bekannten Ausführung. Beim Ziehen einer versteckten Kette mit zehn Kugeln durfte eine Zuschauerin am Bühnenrand helfen. Statt einem gemeinsamen Dildo-Spiel mit Tracy mußte Mia alleine zurecht kommen.
Da sie den augenscheinlich selben Dildo verwendete, wie bei der Duo-Show mit Tracy, habe ich mich gefragt, was macht Tracy in Gießen ohne Dildo.
Wie bereits in anderen Städten, so hatte Mia Magma auch in Utrecht einen lautstarken Fanclub an der Bühne.
Eine Anekdote am Rande:
Bei der letzten Show von Mia Magma am Samstag, die gleichzeitig die letzte Show des Abends war, wollte der Moderator bereits wieder auf die Bühne, obwohl der wesentliche Teil, das Dildospiel noch bevorstand.


Bevor ich diesen zweiten Teil zur Kamasutra beende, erläutere ich noch die Programmpunkte

Modenschau der etwas anderen Art

Hierbei führten vier Modelle im der Form einer Modenschau diverse Bekleidungsstücke vor. Es handelte sich dabei um Teile, die auch auf der Messe zu kaufen waren. Es fiel öfter das Wort "Alex", aber ob sich dabei um den Hersteller oder Standbetreiber handelt, konnte ich nicht klären. Die Art der Kleidung reichte von normalen Hochzeitskleidern, die hier aber im Gegensatz zu anderen Modeschauen, zuerst präsentiert wurden, über sexy Minikliedern und Korsagen bis zu Lack- und Lederfetisch. Die "etwas andere Art" ergab sich zum einen daraus, daß die Modelle die Kleidung nicht nur präsenierten, sondern den jeweiligen Auftritt nutzten, die vorgeführten Teile auch auszuziehen. Zum anderen schloß die Vorführung der SM-Fetisch-Teile auch eine kurze und harmlose SM-Demo ein.

und

T-Shirt-Verteilung nach Teil-Strip

Verschiedene Darstellerinnen, darunter auch Mia Magma, erschienen mit einem T-Shirt mit Namensaufdruck des Veranstalters, verteilten sich auf der Bühne bzw. den Vorbauten, um im Rahmen eines erotischen Tanz das T-Shirt auszuziehen und dann ans Publikum zu verschenken.


Im dritten Teil setze die Beschreibung der Shows fort.


Gruß


DerMuenchner

zuletzt bearbeitet 25.01.2012 00:25 | nach oben springen

#3

RE: Kamasutra Utrecht 20.01.-22.01.2012

in Berichte zu den kleinen Messen 27.01.2012 00:31
von DerMuenchner
Profi Member | 427 Beiträge

Hallo Forenleser,


im dritten Teil meines Berichtes zur Kamasutra folgen weitere Beschreibungen zu den Hauptbühnenshows. Hierbei beginne ich mit den Darstellerinnen, folgend die Duo- bzw. Trio-Shows.


Miss ChaCha

Sie hatte am Samstag vier Auftritte jeweils in einem anderen Kostüm. Es handelte sich hierbei um eine Amazone im Leopardenfell, die auf der Bühne nach ihrer Beute suchte, passend zur Dekoration folgte die ägyptische Königin Kleopatra, die die Huldigung des Volks erwartete, dann eine Fee, die den Kameramann vor Probleme stellte und abschließend eine Teufelin ohne Schmerzempfinden.

Ein gemeinsames Element in den Shows war ihr sehr gutes Spiel an der Stange, u.a. das Ausziehen des Oberteils oder schnelles Umgreifen mit ihren Beinen an der Stange in beiden Fällen während sie kopfüber nach unten hing, Spreitzen der Beine und Halten des Körpers nur mit ihren Händen an der Stange. Dabei agierte sie immer abwechselend an beiden Stangen mit jeweils unterschiedlichen Figuren. Das waagrechte Ausstrecken des Körpers, wie KitKat in Helsinik erreichte sie nicht, aber einen Winkel von etwa 45 Grad konnte sie vorzeigen.

Die erste und letzte Shows ergänzte Miss ChaCha durch Spiele mit einer brennenden Fackel. Dabei strich sie u.a. mit der brennenden Fackel über ihre Arme und ihren Bauch bis knapp oberhalb ihres nackten Schambereiches, ließ auf ihren Fingerkuppen kurzzeitig Flammen brennen, nahm die Fackel zwischen ihre Zähne und, so hatte es den Anschein, berührte auch die brennende Fackel mit ihrer Zunge.

Bei ihrem Auftritt als Fee übergoß sie ihren nackten Körper auf jedem Vorbau und in der Bühnenmitte mit Milch aus einer Karaffe. Der Messefotograph/-kameramann (er hatte auch eine Videokamera auf einem Stativ dabei) vor der Bühnenmitte erkannte die Gefahr zu spät, sodaß er trotz eines noch eingeleiteten Abdeckversuches anschließend einiges zu säubern hatte. Außerdem führte sie einen Fächertanz auf (mir bekannt von Jana B) und zeigte einen Handstand auf einem Stuhl.

Die Art ihres Kontakts mit dem Zuschauern am Bühnenrand differenzierte je nach ihrer Rolle. So durften beim Auftritt als Kleopatra Besucher ihre Zehen und ihre Po-Backe küssen. Als Jägern trocknete sie einem Zuschauer am Bühnenrand seinen imaginären Schweiß ab. Die Teufelin drückte einem Zuschauer ihre Brüste ins Gesicht und gab ihm einen Kuß auf die Stirn.


Bobby Eden

Ihre drei Auftritte absolvierte sie als Lady in Black, d.h. im schwarzem Rüschen-Rock und Corsage. Sie zeigte jeweils die gleiche Show. Den ersten Auftritt filmte ihr eigener Kameramann auf der Bühne eventuell zur Verwendung auf einem Videoportal.

Zunächst nutzte sie die gesamte Bühne zu erotischen Posen. Dann kam eine Transsexuelle im Minikleid mit Rüschen. Sie winkte Bobby Eden zu sich heran, befahl ihr auf die Knie zu gehen und mit ihrem Strapon, den sie unter den Rüschen hervorholte, den OV zu simulieren. Nach kurzer Zeit gab es einen "Samenerguß" mittels einer versteckten Pumpe über die Köpfe der Zuschauer. Der gestellte Orgasmus wurde auf jedem Vorbau und in der Bühnenmitte präsentiert.
Nach dem Abgang der Transsexuellen beendete Bobby Eden ihren Auftritt mit Wasserspielen. Dazu goß sie wiederum sowohl auf den beiden runden Vorbauten als auch in der Bühnenmitte aus einer Schnapsflasche Flüssigkeit über ihren Körper und spuckte über die Besucher am Bühnenrand.

Der Umfang ihres Spiels mit den Zuschauern war bei den Shows unterschiedlich intensiv. d.h. bei einem Auftritt drückte sie die Köpfe mehrere Besucher gegen ihre Brüste, bei einer anderen Show dagegen gar keinen.


Karina

Karina war mit vier Auftritten und dabei drei unterschiedlichen Kostümen am Samstag auf der Hauptbühne. Sie startete ihre erste und die letzte Show im Brautkleid. Den als Playback eingespielten Anruf des Bräutigam mit der Absage nahm sie mit einem Mobiltelefon entgegen, das sie mangels Tasche in ihrem BH versteckt bei sich trug. Als Geschäftsfrau mit hochgesteckten Haaren im korrekt sitzenden Hosenanzug und Aktentasche in der Hand erschien sie zum zweiten Mal auf der Bühne. Zur eingespielten Geräuschkulisse eines Art Straßenkampfes riß sie sich ihre Kleidung vom Leib und darunter kam das Supergirldress zum Vorschein. Der Umgang mit dem Zuschauer als (Wer)wolf durch das Rotkäppchen veranlaßte mich zur Bezeichnung "Modernes Rotkäppchen". Der Anfang dieser dritten Show entsprach der klassichen Vorstellung, d.h. in Bluse, Rock und rotes Kopftuch sowie mit einem Korb mit Blumen.

Das zentrale Element aller ihrer Shows stellte das Spiel mit dem Zuschauer auf der Bühne dar. Hierzu suchte sie sich im Laufe des Auftritts einen Besucher aus oder der Moderator holte einen jungen Mann vor Showbeginn auf die Bühne. Bei der Rotkäppchen-Show war dies zwingend notwendig, denn der Zuschauer bekam in diesem Fall eine Wolfsmaske aufgesetzt und wartete hinter der Bühne auf seinen Einsatz. Ansonsten saßen die vom Moderator auf die Bühne geholten Spielpartner auf einem Stuhl am Rand bis Karina sie in ihre Show einbezog.

Die ersten Showteile mit dem Zuschauer waren entsprechend der Rollen unterschiedlich. Nach der Verwandlung von Braut zum Vampir erhielt er natürlich einen gespielten Biss in den Hals. Das Supergirl gab dem Besucher ein paar symbolische Hiebe mit seinem Gürtel auf den Hintern und Rotkäppchen führte den besiegten Werwolf am Halsband auf allen Vieren über die Bühne.

Die nächsten Abschnitte im Zuschauerspiel ähnelten sich, wobei ohne, daß ich ein System erkennen konnte, Karina nicht immer alle Showelemente verwendete. Beispiele für ihre Elemente: So zog Karina den Männer ihre Tshirts aus um sich danach ihrer Oberbekleidung zu entledigen. Der Zuschauer durfte ihren ersten Slip ausziehen und sie zog ihm den Slip über den Kopf. Sie schlug ihre Beine um den Kopf des auf dem Stuhl sitzenden Zuschauers während sie sich mit ihren Schultern auf seinen Schenkel abstützte. Am Boden auf ihm liegend drückt sie ihre Brüste in sein Gesicht. An dem an der Stange stehenden Besucher klettert Karina nach oben und überkreuzt ihre Beine hinter seinem Kopf, sodaß er ihren noch stoffbedeckten Intimbereich auf Höhe seines Gesichtes hatte.

Als Schlußszene zeigte sie in drei von vier Auftritten das folgende Spiel.
Karina hatte nur noch ihren letzten Slip an, trug aber über ihre Schultern einen Umhang, der bis zu ihrem Schenkeln reichte. Sie zog dem Zuschauer die Hose aus, er durfte ihr beim Abstreifen des Slip helfen. Dann schmiegte sie sich ganz nah an den Besucher und hat es auch immer erreicht, daß sie seine Unterhose nach unten ziehen durfte. Dabei verdeckte ihr Umhang seine Männlichkeit. Dann gab es wieder einen nur noch durch den Stoff des Umhang getrennten engen Körperkontakt zwischen seiner Vorderseite und Karinas Rückenpartie, den sie durch einen schnellen Schritt zur Seite beendete.
Auf diese Situation erfolgten unterschiedliche Reaktionen, vom schnellen Hochziehen der Unterhose bis zur gelassenen Präsentation seiner geschätzt, bereits erreichten 90%igen Einsatzfähigkeit. Dies veranlaßte den Moderator zu einer scherzhaften Bemerkung, soweit ich dies verstehen konnte, in der Art: "Karina hat die Garderobe 2".


Bei den Duo/Trio-Shows erlebte ich die folgenden Auftritte

Manon und Nelsy

Die beiden Darstellerinen waren mit zwei unterschiedlichen Bühnenoutfits nach Utrecht gereist, die sie am Samstag in vier Shows präsentierten. Es handelte sich zum einem bei den "Ladies in Black" um einen bodenlangen schwarzen Mantel, darunter jeweils in schwarz, eine Korsage, Slip, Stiefel bis unterhalb des Knies, Sklavenhalsbänder sowie Netzstrümpfe. Dazu eine lilafarbene Perücke und dunkle Sonnenbrille. Bei den Siefeln hatten sie allerdings nicht auf das gleiche Modell geachtet. Aber die große Mehrheit der Besucher dürfte ohnehin überwiegend den Blick in andere Körpergegenden gerichtet haben.
Beim "Orientalischen Schleiertanz" trugen sie durchsichtige, geschlitzte wallende Gewänder und Gesichtsschleier, ergänzt um gleichfarbene Perücken. Entsprechend der Bühnendeko könnte man sie auch als äyptische Tempeltänzerinnen einordnen.

Die Besonderheit bei ihren Auftritten ergab sich daraus, daß beide Darstellerinnen hinsichtlich Körpergröße, Brustumfang, Kleidergröße, etc über eine äußerst ähnliche Statur verfügen. Um den anfänglichen Eindruck von Zwillingen nicht zu stören, trugen sie jeweils gleichfarbige Perücken, wie oben erwähnt. Das Motiv Zwillinge setzten die beiden in dem ersten Teil Ihrer Shows fort, indem sie sich synchron auf den bereit gestellten Stühlen oder auf Bühne bewegten.

Das Abnehmen der Perücken leitete den nächsten Showteil mit gegenseitigem Strip ein. Bei den Ladies in Black verbanden die beiden mittels einer bereit liegenden Kette ihre Halsbänder untereinander und zogen sie wechselseitig an, um sich dann wieder abzustoßen. (Spiel mit Nähe und Zurückweisung)
Das Ende der Show umfaßte gegenseitige Finger- und Leckspiele in vielen unterschiedlichen Positionen, wobei ich durch meine 1a-Position bei der Variante in Stellung 69 auf dem Bühnenboden nur rund ein bis zwei Meter vom Geschehen entfernt war.


D-Project

Das Paar(MF) zeigte bei vier Auftritten drei unterschiedliche Shows. Auch hier gab es gemeinsame Merkmale, wie Hebefiguren, Konfettifeuerwerk, gegenseitiger Strip. Allerdings war die Anlage der Shows wiederum so unterschiedlich, daß ich hier eine getrennte Beschreibung der drei angebotenen Shows durchführe.

Bei der ersten Show "Bahnsteig" verpaßte eine edel gekleidete Dame ihren Zug. Dabei wurde sie im Hintergrund von einem Mann beobachtet, der aber kein Interesse an ihr zeigte. Um die Wartezeit sinnvoll zunutzen, wolte dagegen die Frau sehr gerne den Mann verführen. Die abwehrende Haltung des Mannes kann die Frau erst mittels eines erotischen Tanzes überwinden. Nach einem gegenseitigen Teilstrip folgen Hebefiguren, ähnlich wie bei den Duo-Shows von Shawn Kane, allerdings in Utrecht mit Slip bei der Partnerin. Während sie aufreizend auf dem Vorbau an einer Stange tanzte, zündete er aus der Hüfte eine Konfettibombe als Symbol für (?) Nach dem Fallen der letzten Hüllen beendeten die beiden ihre erste Show eng umschlungen.

Der Namen für den zweiten Auftritt ergab sich für mich durch einen Tango im Rahmen der Show, wobei die Kostüme meines Erachtens aber mehr zu einem Falmenco gepaßt hätten. Hier versuchte jetzt der Tänzer die Frau zu gewinnen, wobei sie ihm zunächst die kalte Schulter zeigte. Dann durfte er aber zumindest ihre Schuhe ausziehen und die Füße küssen. Auf einem als Requiste bereit gestellten Tisch begann sie ihren Teilstrip bis er sie von Tisch hob und dem Publikum auf seinen Armen präsentierte. Anschließend legte er sie auf den Tisch und simulierte, allerdings noch mit angezogener Hose einen GV. Den Konfettiregen gab es als sie ihm in der Bühnenmitte die Hose vom Körper riß. Nachdem beide nur noch ihren Slip trugen, lag er mit dem Rücken auf dem Boden und stützte ihre Schultern während sie einen Handstand zeigte, wobei sie sich mit ihren Händen an seinen Oberschenkeln festhielt. Dem gegenseitigen Ausziehen der Slips folgt ein kurzer enger Tanz.

Wie der Name "Marionette" schon ausdrückt, trug hier ein Marionettenspieler seine Puppe über den Schulter auf die Bühne. Mittels der Bänder an den Armen und Füßen der Marionette begann der Puppenspieler die Figur zu beleben. Ruhiges und lebhaftes Marionettenspiel wechselten sich ab, bis sich dann die Puppe auch ohne Führung bewegen kann. Das leitete den nächsten Showteil mit Teilstrip, Hebefiguren und einer rund einen Meter langen und dementsprechend gut gefüllten Konfettibombe ein. Zusätzlich sprühten die beiden noch Partyschlangen aus der Dose in das Publikum. Nach dem vollständigen Ausziehen erstarrte die Marionette und der Puppenspieler trug sie von der Bühne.

Nebenbei bemerkt:
In der Pause nach dieser Show kam ein Mitglied des Bühnenteams für eine Grobreinigung auf der Bühne.


Vincent Trio

Das Trio (MFF) war mit zwei unterschiedlichen Shows zur Kamasutra gereist, die am Samstag jeweils einmal gezeigt wurden.
Die Namen der Shows nannte der Moderator vor dem jeweiligen Auftritt. In beiden Fällen nutzten sie die Treppe bzw. den hinteren Überbau auf der Hauptbühne.

Chicago
Vincent stand bei Showbeginn auf dem Überbau während seine beiden Frauen in kurzen schwarzen Cocktail-Kleidern, waffentragend auf die Bühne kamen. In aller Ruhe beobachtete Vincent, wie die beiden mit ihren Waffen seine imaginären Gegner ausschalteten. Bevor Vincent sich über die Treppe auf die Bühne bewegte, tanzten seine beiden Frauen nach seinem Kommando. Nach Vincents Eingreifen in den Showablauf zieht er die Frauen aus und läßt sich ausziehen. Den Abschluß bildete ein angedeuteter OV mit beiden Frauen.

Diabolo
Es könnte sich um eine ähnliche Show wie auf der Venus 2010 gehandelt haben.
Bei der Feuershow spielten alle drei sowohl nacheinander als auch parallel auf der Bühne.
Zum Auftritt schritten sie mit bereits brennenden Fackeln über die Treppe herunter. Während die Frauen sich auf das Spiel mit den Fackeln und eine der beiden später auch auf die Präsentation von Feuer an schwingenden Ketten beschränkten, zeigte Vincent sowohl Feuerschlucker- als auch Feuerspeiherelemente. Mit den Fackeln beziehungsweise den Ketten gestalten die Frauen eine Art Feuerchoreografie. Im Gegensatz zu Berlin verzichtete man in Utrecht auf eine Absperrung vor der Bühne, aber Vincent bat die Besucher etwas zurückzutreten. Der Grund dafür war der beim Feuerspeihen entstehende Nebel aus brennbarer Flüssigkeit, der sich ansonsten auf den Köpfen oder der Kleidung des Publikums niederschlagen würde, da Vincent sein Feuerspeihen direkt am Bühnenrand vollzog.


In nächsten Teil folgt die Beschreibung der Auftritte der Menstripper sowie der sonstigen Angebote auf der Kamasutra.


Gruß


DerMuenchner

zuletzt bearbeitet 27.01.2012 00:52 | nach oben springen

#4

RE: Kamasutra Utrecht 20.01.-22.01.2012

in Berichte zu den kleinen Messen 28.01.2012 23:59
von bugi
Profi Member | 243 Beiträge

Zitat von DerMuenchner
Hallo Forenleser,


im dritten Teil meines Berichtes zur Kamasutra folgen weitere Beschreibungen zu den Hauptbühnenshows. Hierbei beginne ich mit den Darstellerinnen, folgend die Duo- bzw. Trio-Shows.
....

Manon und Nelsy


....Beim "Orientalischen Schleiertanz" trugen sie durchsichtige, geschlitzte wallende Gewänder und Gesichtsschleier, ergänzt um gleichfarbene Perücken. Entsprechend der Bühnendeko könnte man sie auch als äyptische Tempeltänzerinnen einordnen.

Die Besonderheit bei ihren Auftritten ergab sich daraus, daß beide Darstellerinnen hinsichtlich Körpergröße, Brustumfang, Kleidergröße, etc über eine äußerst ähnliche Statur verfügen. Um den anfänglichen Eindruck von Zwillingen nicht zu stören, trugen sie jeweils gleichfarbige Perücken, wie oben erwähnt. Das Motiv Zwillinge setzten die beiden in dem ersten Teil Ihrer Shows fort, indem sie sich synchron auf den bereit gestellten Stühlen oder auf Bühne bewegten.

Das Abnehmen der Perücken leitete den nächsten Showteil mit gegenseitigem Strip ein. ...


Gruß


DerMuenchner




Diese Beschreibung, kann ich mit ein paar Fotos, die ich auf der Erotikmesse in Mulhouse gemacht hatte, untermalen. Ich hoffe, dass ich mit diesen Bildern nicht daneben liege .
Wie immer, ein super Bericht von Muenchner.
Gruß
bugi

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 29.01.2012 00:07 | nach oben springen

#5

RE: Kamasutra Utrecht 20.01.-22.01.2012

in Berichte zu den kleinen Messen 29.01.2012 08:15
von big6
Senior Member | 51 Beiträge

Zitat
Zitat von DerMuenchner : An dem an der Stange stehenden Besucher klettert Karina nach oben und überkreuzt ihre Beine hinter seinem Kopf, sodaß er ihren noch stoffbedeckten Intimbereich auf Höhe seines Gesichtes hatte.



Da wir hier in einem erotikforum sind hätte ich den Satz warscheinlich anders geschrieben

Danke dem Muenchner für die Mühe und die bildliche Beschreibung

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#6

RE: Kamasutra Utrecht 20.01.-22.01.2012

in Berichte zu den kleinen Messen 29.01.2012 23:01
von DerMuenchner
Profi Member | 427 Beiträge

Hallo Forenleser,


die von bugi beigesteuerten Bilder zeigen genau die Kostüme, die beim von mir als "Orientalischer Schleiertanz" beschriebenen Auftritt verwendet wurden.

Zitat
...Da wir hier in einem erotikforum sind hätte ich den Satz warscheinlich anders geschrieben...


Die Zweideutigkeit ist mir erst zu spät aufgefallen, sodaß das Zeitfenster zur Bearbeitung von Beiträgen im Forum schon geschlossen war.


Im vierten Teil meines Berichtes zur Kamasutra sind die Menstripper an der Reihe.

Im Gegensatz zu den Männer bei den bereits beschriebenen Duo/Trio-Shows verzichteten die Solo-Menstripper bei ihren Auftritten, ähnlich wie auf der Sexhibition in Helsinki, auf die Präsentation ihres Geschlechtsteils und deckten nach dem Fallen des letzten Slips ihre Männlichkeit mit einem Tuch, Hut, etc ab. Meine Vermutung geht dahin, daß die Frauen animiert werden sollten, den kostenpflichtigen Ladies-Club zu besuchen und deshalb auf der Hauptbühne bei den Solonummern nicht alles gezeigt wurde.

Auch beim Menstrip holte der Moderator oft bereits vor Showbeginn eine Zuschauerin auf die Bühne, wobei er gelegentlich seine Geschenke als Lockmittel einsetzte. Die Besucherin saß dann am Rand der Bühne bis ihr Einsatz kam. Ein System, wann der Moderator bzw. der Menstripper selbst die "Helferin" für die Bühne auswählte, konnte ich nicht erkennen.


Angelo

Hatte am Samstag einen Solo-Auftritt als lateinamerikanischer Macho im Tänzerkostüm und war Teil des MenStrip-Trios.
Als markant empfand ich die Art und Weise, wie er die Frau, in diesem Moment auch für die Zuschauerin überraschend, in die Stellung 69(beide bekleidet) zog.


Diego

Neben der Mitwirkung beim MenStrip-Trio trat er einmal solo als Zorro auf, wobei diese Show einige außergewöhnliche Bestandteile hatte. Diego machte im Rahmen seines Auftritts zunächst einen Salto mit Anlauf über die am Boden liegende Zuschauerin. Später steigerte er dies noch mit einem Salto mit Anlauf über die auf dem Stuhl sitzende Besucherin.
Für eine amüsante Idee verwendete er ein etwa 60 cm langes Seil aus dem Angebot von Requisten für Zauberer. Während die Besucherin auf dem Stuhl saß, befand er sich angezogen neben ihr und das Seil stand wie ein ..., ausgehend von seinem Schritt schräg nach oben. Als die Besucherin seiner Aufforderung folgte, die Seilspitze zu küssen, fiel das Seil schlaff nach unten.
Bereits 2007 berichtete Taz über

Zitat
...Diego vertreten, letzterer begeisterte nicht nur die weiblichen Zuschauer mit tollen Sprüngen über ausgewählte weibliche Opfer hinweg...




Dylan

Für seine beiden Solo-Auftritte wählte er die Soldatenuniform und das Outfit als

Football-Spieler (Die Angabe Baseball in meiner Programmübersicht ist falsch!)

Dazu kam sein Auftritt mit dem Menstrip-Trio.
Der Moderator suchte für beide Solo-Shows eine Zuschauerin aus, bei der Dylan dann im Rahmen der Show (angezogen) am Boden in Stellung 69 liegend das Lecken und im Stehen einen GV simulierte.


Mr Kenzo

Bei seinen Auftritten zeigte er die mir bereits bekannten Shows. Der Auftritt als Mutant vgl eros&amore Neu-Ulm 2012 Eros & Amore Neu-Ulm 13.01.-15.01.2012 fand ohne Besucherin auf der Bühne statt, da diese Show meines Erachtens auch nicht für eine Zuschauerbeteiligung auf der Bühne konzipiert ist. Wie in Neu-Ulm sprang er aber von der Bühne, um sich kurz durch die Zuschauerreihen zu bewegen.
Die Zuschauerin auf der Bühne bei seiner "Michael-Jackson-Show" übernahm zeitweise die Iniative. So tanzte sie ihn an und wollte ihn sofort ausziehen.


Jean Michel

Während ich den weißen Anzug und das entsprechende Verhalten für den ersten Auftritt unter dem Begriff Dandy einordnen konnte, zeigte Jean Michel bei der zweiten Show einem bunten Bekleidungsstil, zu dem mir nur das Synonym Popp einfiel.
Beim ersten Auftritt, der zweiten Show des Tages, also relativ kurz nach Messebeginn, fand er keine Zuschauerin für die Bühne, sodaß er sich auf das Spiel am Bühnenrand, wie Öffnen von Reißverschlüssen oder einige Schläge durch eine Frau am Bühnenrand auf seinen Hintern beschränkte.
Dafür wurde die Besucherin während seiner zweiten Show strenger behandelt. So nahm Jean Michel die Haare der an Boden knieenden Zuschauerin und führte sie auf allen Vieren über die Bühne. Am Stuhl sitzend mußte sie seinen Finger lecken, das vom ihm versuchte Öffnen ihres Oberteils lehnte sei allerdings ab. Bevor Jean Michel die Besucherin von der Bühne verabschiedete, hob er sie noch hoch, um stehend, ihren Kopf nach unten, bei ihr in Stellung 69 einen Cunnilingus anzudeuten. Der letzte Abschnitt seiner Show mit dem Strip erfolgte dann ohne weibliche Unterstützung.


Trio-MenStrip mit Angelo, Diego und Dylan

Diese Trio-Show war von der Idee her ähnlich angelegt, wie die Trio-Show (Marcello, Shawn und Kenzo) in Vösendorf Herbst 2011 vgl. Eros & Amore Vösendorf bei Wien 18.11.-20.11.2011
Die Auftritte erfolgten zunächst im weißen Anzug mit kurzem Jackett, sodaß die Sixpacks sichtbar waren. Danach kam das Cowboy-Outfit mit langen Mänteln. Die Mediziner mit Stethoskop durften nicht fehlen. Abschließend zeigte die Marine in Gardeuniform ihre Parade.


Laut Internetseite des Veranstalters sollen weitere Menstripper vor Ort gewesen sein, die ausschließlich für den Ladies Club gebucht waren.




Gruß


DerMuenchner

zuletzt bearbeitet 29.01.2012 23:09 | nach oben springen

#7

RE: Kamasutra Utrecht 20.01.-22.01.2012

in Berichte zu den kleinen Messen 30.01.2012 00:17
von DerMuenchner
Profi Member | 427 Beiträge

Hallo Forenleser,


den Teil mit der Beschreibung der weiteren Unterhaltungsangebote habe ich vom Beitrag mit den Menstrippern abgetrennt, da er umfangreicher wurde als ursprünglich geplant.

Bei der Reihenfolge meiner Ausführungen zu den sonstigen Angeboten für die Besucher auf der Veranstaltung richte ich mich nach den Nummern im Lageplan.

Der Veranstalter betreibt ein Forum kamasutrabeurs.nl/forum/, das den Besuchern die Möglichkeit gibt, positive oder negative Erfahrungen, etc. mitzuteilen oder zu diskutieren. Natürlich wird dort in holländisch geschrieben, aber die Internetübersetzung liefert ein ausreichendes Ergebnis, sodaß man den Inhalt der Beiträge meist versteht.

Bei den Nummer 7 , 8, 15, 16, 17, 19 und 20 hingen am Eingang jeweils Regeln für den Aufenthalt in dem entsprechenden Bereich.


Nummer 1 bis 5 selbsterklärend


Horeca Jaarbeurs - Nummer 6

Horeca = Gastronomie.
Dazu haben die anderen Berichterstatter bereits einiges geschrieben.z.B.

Zitat von Jens
...Es gab viele Imbissstände und Bars, eine Waffelbäckerei (roch ziemlich „lekker“) und einen Stand mit Süssigkeiten. Der große Gastrobereich am Eingang der Halle bot zudem noch viele Sitzmöglichkeiten, bzw. Stehtische, um in Ruhe essen und trinken zu können....


Deshalb nur kurz mein Hinweis auf die gestiegenen Preise. So kosteten die Pommes statt 2,00 Euro jetzt 2,15 Euro.
Was entweder neu war oder noch nicht Erwähnung fand, war der Speiseeisverkauf und eine Fruchttheke mit Schokoladenbrunnen, d.h. man erwarb eine Schale mit mundgerecht vorbereiteten Fruchtstücken, um sie anschließend im Brunnen vor dem Verzehr mit einem frischen Schokoüberzug zu versehen.


Erotisch Doolhof - Nummer 7

Doolhof = Labyrinth
Einlaß Samstag und Sonntag ab 13.00 Uhr
Zugelassen waren hier nur Paare (MF) zum Preis von 5 Euro je Paar.
Das Labyrinth ist bereits ein altbewährtes Element der Veranstaltung, wie der Bericht von Friedrich zeigt

Zitat
...Labyrinth mit "Brücke", die durchsichtig gewesen wäre, wenn nicht zu verdreckt, ...


Obwohl einzelnen Männer der Eintritt, gegenüber früheren Jahren verwehrt war, berichten Besucher der Kamasutra im obengenannten Forum zur Veranstaltung über Übergriffe und Regelverstöße im Labyrinth.


SexBox Theater - Nummer 8

Terminplan Samstag
13.45/14.45/15.30/16.00/16.45/17.45/18.45/19.45/20.45/21.30/22.15/23.30
Terminplan Sonntag
13.45/14.45/15.45/16.15/16.45/17.45/18.45

Eintritt (für Männer und Frauen) zum Preis von 7 Euro (mit Gutschein 5 Euro) je Person
Nach meiner Beobachtung erfolgte der Beginn des Einlaßes zur angegebenen Zeit. Die Show mit einer Länge von 10 Minuten startete dann etwa fünf bis zehn Minuten später. Aufgetreten sind dabei, soweit ich dies feststellen konnte, immer die selben Darstellerinnen. Die Moderation vor dem Eingang und im "Theater" hatte die Transsexuelle, die zusammen mit Bobby Eden auch auf der Hauptbühne aktiv war.

Den Aufbau hat Friedrich

Zitat
... es eine Lesbenshow von zwei Blondinen zu sehen gab. Man konnte gemütlich sitzen, die Kabine war geschmackvoll eingerichtet, es gab ein Drehbett mit rotem Samt...

bereits erwähnt. Neu war, daß es keine Bestuhlung mehr gab, sondern die Besucher sich von drei Seiten direkt an das Podest(vier auf vier Meter) stellen konnten, auf dem das sich drehende runde Bett(Durchmesser 2,50 Meter) stand. Die vierte Seite war für einen Steg in der Form eines Catwalk reserviert, den die Darstellerinnen zum Einmarsch nutzten.

Die Show umfaßte Lesbenspiele zweier Krankenschwestern mit Hilfe von ihren Fingern und ihrer Zunge, untersützt durch Body-Öl sowie zum Showbeginn eine kurze Zuschauerinteraktion in der Form einer Untersuchung mittels Stethoskop.


9 und 10 selbsterklärend


Het Grote Bed - Nummer 11

Zitat von Jens
...Zum Relaxen für die Besucher wurde ein riesengroßes Bett aufgestellt, ca. 4x10m breit und 1m hoch, ebenfalls schön mit Kissen gestaltet....


Die Grundkonstruktion stellten normale Bühnenbauelemente mit einem roten Belag und roter Stoffverkleidung. Dazu kamen an der Kopf- und Fußseite jeweils einige Kissen mit roten Bezug.
Bei meinen Rundgängen nutzte nur einmal ein Paar das Bett in seiner gedachten Funktion und kuschelte (angezogen) eng umschlungen. Ansonsten wurde es überwiegend als Sitzgelegenheit und/oder Tisch zum Abstellen der Getränke/Speisen verwendet.


12, 13 und 14 sind bereits im Teil 2 meines Berichtes beschrieben.


Voyeur - Nummer 15

vgl hierzu meine angefügte Skizze
vgl.Bild von Internetseite des Veranstalters
kamasutrabeurs.nl/thumb_me.php?width=400&height=267&filename=/files/image/images/Voyeur.jpg

Einlaß (für Männer und Frauen) Samstag und Sonntag ab 14.00 Uhr zum Preis von 5 Euro je Person
Altersuntergrenze für Männer ohne weibliche Begleitung liegt bei 25 Jahren.

Wie meine Skizze zeigen soll, wurden um einen Spielbereich rund 50 Kabinen aufgebaut. Jede Kabine ist mit einem Vorhang zum hinterliegenden Gang abgetrennt, wobei der Vorhang die unteren 50 cm über den Boden nicht bedeckt, um sehen zu können, ob eine Kabine belegt ist oder nicht. Zum Spielraum hin hat jede Kabine ein Glory-Hole sowie eine Plexiglasscheibe.
Die Scheiben empfand ich als leicht trübe. Ob dies Absicht ist, um Aufnahmen mit Mobiltelefonen zu vermeiden oder eine Alterserscheinung des Glases, bleibt offen.
An jedem Ende der vier Seitengänge befindet sich ebenfalls eine Scheibe zum Innenraum.

Der Innenraum hatte nur eine Verbindung zum Swingerscafe. Von dort kamen die freiwilligen Amateure, die ihr Spiel auf den verschiedenen Liegen präsentierten. Um den Anreiz zu erhöhen, erhalten die Amateure nach ihrem Spiel einen Gutschein für freien Eintritt zur nächsten Kamasutra. Der Spielbereich wird durch Lampen, die teilweise mit roten Blenden abgedeckt sind, in diffuses Licht getaucht. Das Bild, das der Veranstalter, auf seiner Seite zeigt, gibt meines Erachtens einen alten Grundriß ohne die zusätzlichen Seitengänge wieder. Der Veranstalter wirbt auf seiner Internetseite damit, daß man von innen (also der Spielwiese) nicht in die Kabinen sehen kann. Dies erscheint mir als nicht ganz richtig, denn da es sich nicht um Spezialglas handelt, hängt die Sicht von innen nach außen vom Blickwinkel und der Entfernung ab.

Während meines Besuches gab es folgendes zu sehen:
Ein Pärchen(in Dessous) MF verwöhnt mit Zungen und Fingern gemeinsam eine einzelne nackte Frau.
Ein Pärchen (nur teilweise entkleidet) zeigt gegenseitiges Kuscheln, Cunnilingus, OV und abschließend Handentspannung in den Mund.
Ein nacktes Pärchen läßt sich beim GV im diversen Stellungen beobachten.
Einzelne Frauen wi... die durch Gloryhole angebotenen S........

Was und wieviel man bei einem Besuch sieht, läßt sich kaum vorhersagen und hängt stattdessen vom Zufall ab.


Swingerscafe - Nummer 16

Einlaß für Paare (MF) am Samstag und Sonntag ab 14.00 Uhr
Eintritt Samstag 25 Euro/Sonntag 20 Euro je Paar, inklusive zwei Getränke

Laut Bescheibung im Internet ist die Idee und die Ausstattung ähnlich einem Swingerclub.


Ladies Club - Nummer 17

Einlaß Samstag und Sonntag ab 14.00 Uhr
Terminplan Samstag:
15.00/16.30/18.00/20.30/23.00
Terminplan Sonntag:
15.00/17.30/21.00

Weitere Einzelheiten zu den Auftritten waren nicht angeschlagen.


SM Podium - Nummer 18

Die Darstellung der Bühne auf dem Lageplan des Veranstalters gibt die Realität nur unzureichend wieder, denn tatsächlich konnte ich die Maße von sechs auf sechs Meter plus Vorbau zwei auf fünf Meter aufnehmen. Dazu kam im Abstand von etwa vier Metern auf der von vorne gesehen linken Seite zur Dekoration ein mittelalterlicher Turm. Wie die Hauptbühne so hatte auch der SM-Bereich einen dunkelgrauen Belag als Bühnenboden.
Am Bühnenüberbau waren noch zwei elektrische Flaschenzüge befestigt, die die Techniker auf der rechten Seite fernsteuern konnten.
Links und rechts von der Bühne standen am Boden Käfige in unterschiedlichen Formen und Größen. Am rotfarbigen Bühnenhintergrund lehnten zwei geschmiedete Zaunelemente als Halter für diverse Peitschen, ein Holzgestell mit Bondage-Seilen sowie ein symbolischer Galgen. Dazu kam auf beiden Bühnenseiten noch weiteres Fetischmobiliar und mindestens 30 brennende Kerzen in verschiedenen Farben und Größen, davon einige auf dem Vorbau.

Einen veröffentlichten Showplan konnte ich nicht finden. Showbeginn war am Samstag und Sonntag bereits gegen 12.20 Uhr. Eine komplette Aufstellung der Auftritte kann ich hier nicht liefern, da ich beim Hallenrundgang nur in unregelmäßigen Abständen die Shows an der SM-Bühne besuchte.

Zweimal sah ich eine Teile einer Bondage-Show mit dem gleichen Bondage-Meister, aber unterschiedlichen Modellen. In beiden Fällen wurde die Frau an einen dicken Bambus-Stamm(Durchmesser 15-20 cm) gefesselt und anschließend der Stamm mittels eines Flaschenzuges so hoch gehoben, daß das gefesselte Modell im Winkel (Kopf oben - Füsse unten) von etwa 30° in der Luft hing. Die genaue Dauer dieser Fixierung kann ich nicht angeben, aber eine Frau hat während der Fixierung etwas zu trinken bekommen und wurde beim dem Lösen der Seile zunächst vorsichtshalber von einer Assistentin des Meisters gestützt.

Bei allen SM-Shows, soweit ich sie verfolgen konnte, gab es Hiebe mit meist verschiedenen Peitschen auf diverse Körperteile. Dies erwähne ich folgenden bei den einzelnen Vorführungen nicht mehr ausdrücklich.

Domina - Sklave mit Gesichtsmaske
Rollen von einzelnen Rädern oder Walzen mit Spitzen über den gesamten Körper inklusive Intimbereich;
Lecken der Domina-Stiefel;
mit Wäscheklammern Hautpartien einquetschen, einschließlich Brustwarzen, gesamter Intimberich und anschließend teilweises Abschlagen der Wäscheklammern mit einer Peitsche;
am Boden auf allen Vieren nach Anweisung durch Domina hin und her kriechen;
Domina führte Kerzenflamme sehr nah an verschiedenen Körperteilen vorbei, darunter auch gesamter Intimbereich

Domina - Sklavin
Fingernägel über den Körper der Sklavin ziehen;
Pfennigabsatz der Domina-Stiefel in den Mund nehmen;
Sklavin wurde, mit den Fußgelenken nach oben, mittels des Flaschenzuges hoch gezogen;
Intimzone der Sklavin als Kerzenhalter für eine brennende Kerze;
Einsatz von Rädern und Walzen mit Spitzen, wobei die Sklavin die Wahl hatte zwischen Pest und Cholera, wenn sie versuchte durch eine andere Körperhaltung, den Spitzen auszuweichen, dann tropfte mehr Wachs von der brennenden Kerze auf ihren Intimbereich;
Heißes Kerzenwachs über den Oberkörper und Intimbereich verteilen;

Master - Sklavin
mit einer Kette verbundene Klammern an Schamlippen;
Gewicht an die Kette gehängt;
Sklavin lag auf einer Bank und ihr Intimbereich wird vom Master mit Wachs aus verschiedenen Kerzen (unterschiedliche Temperatur?) übergossen


Cinema Erotique - Nummer 19

Eintritt für Paare (MF oder FF) je 5 Euro

Der Beschreibung nach handelte es sich um ein Sexkino mit vier verschiedenen Räumen und vier verschiedene Programmen.


Sex on the Beachclub - Nummer 20

vgl Bild des Veranstalters
kamasutrabeurs.nl/thumb_me.php?width=427&height=112&filename=/files/image/images/Sex%20on%20the%20Beachclub%20(6)a.jpg

Einlaß Samstag und Sonntag ab 14.00 Uhr
Bei der Art der zugelassenen Paare gab es eine Diskrepanz zwischen der Internetseite und den Angaben in der Halle. Während im Internet MF- und FF-Paare genannt sind, sollten laut Aushang am Eingang zu Club nur MF-Paare erlaubt sein.
Eintritt: 15 Euro je Paar inklusive zwei Getränke

Laut Veranstalterinfo gab es dieses Angebot erstmals 2011 und wurde aufgrund positiver Resonanz ausgeweitet.

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Das Fehlen eines angekündigten Programmablaufes stellte für mich ein gewisses Manko dar. So hätte ich mir gern am Sonntag einige Shows gezielt nochmals angesehen, aber dies war nicht möglich. Die Veranstalter rechnen meines Erachtens mit Paaren, die ohne festen Plan durch die Halle streifen, um dann nach dem Besuch eines Showblocks eventuell eines der diversen anderen Angebote für Paare zu nutzen. Dabei spielt es keine Rolle welche Shows präsentiert werden, sondern sie müssen ein entsprechendes Verlangen bei den Paaren wecken.

Wenn ich die archiverten Berichte mit meinen Aufzeichnungen vergleiche, so stelle ich u.a. folgende Unterschiede zwischen Frühjahr 2012 und Herbst 2007 fest:
nur noch eine Sondershow-Bühne statt zwei
fünf Menstripper + zwei Männer (Duo/Trio-Shows) an der Hauptbühne statt zwei + ein (Duo)
gesonderte Tabledancebühne nicht mehr aufgebaut
Stripeinlage bei Aussteller (lust.nl) fehlt
weiteres Angebot für Paare (Sex on the Beachclub)

Meiner Ansicht nach bedeutet dies, daß der Veranstalter sich noch mehr auf die Wünsche der Paare unter den Besuchern einstellt und deren Zahl weiter steigern will. Damit wird auch die Buchung der Messeflächen durch die Aussteller gesichert, denn Paare sind meistens die besseren Kunden auf den Erotikmessen.




Gruß


DerMuenchner

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 30.01.2012 01:00 | nach oben springen

#8

RE: Kamasutra Utrecht 20.01.-22.01.2012

in Berichte zu den kleinen Messen 02.02.2012 21:12
von DerMuenchner
Profi Member | 427 Beiträge

Hallo Forenleser,


der Veranstalter hat die angekündigten Messefotos auf seiner Seite veröffentlicht.

kamasutrabeurs.nl/beursfotos/?level=album&id=51

Die Bilder sind mit den jeweiligen Namen beschriftet.

Offensichtlich hat Jean Michel (Scarface) am Sonntag noch eine andere Show (mit Flex) gezeigt, die ich verpaßte.
kamasutrabeurs.nl/beursfotos/?level=picture&id=1455


Gruß


DerMuenchner

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