schaut doch mal unter eurobabeindex.com/forum/viewtopic.php?t=5290 nach. . Ich hätte euch diesen Link gerne erspart, aber wir müssen ja leider den Realitäten ins Auge sehen, ähm, bzw. umgekehrt. Und hier ist wirklich eine umfangreiche Recherche von plasticSimon durchgeführt worden.
nachdem Marcel schon die Nutzung von Google Maps im Terminkalender angeregt hat, für die ich sehr dankbar bin, möchte ich jetzt auch Links auf Google Earth anregen. Das Programm Google Earth ist kostenlos unter http://www.ge-hilfe.de/3 zu erhalten. Dort findet man auch eine deutsche Anleitung für das Programm.
Was sind die zusätzlichen Vorteile von Google Earth? Ich nutze das Programm neben Google Maps seit geraumer Zeit für meine Billigflieger-Wochenend-Städtereisen. Schon bei der Buchung von Hotels gebe ich einfach die Adresse nach dem Schema "Straße Hausnummer Stadt Land" ein und sehe dann z.B. sehr schnell, ob das Hotel an einer verkehrsreichen Straße liegt und ob ich nach ruhigen Zimmern bei der Buchung anfragen soll. Aus Kostengründen verzichte ich häufig auf Mietwagen. Daher lade ich mir aus dem Netz die U-Bahn- und S-Bahnpläne der jeweiligen Stadt herunter und drucke mir dann das Satellitenbild von der nächsten Station zum Hotel aus. In ähnlicher Weise verfahre ich mit den Sehenswürdigkeiten der jeweiligen Stadt. Aber auch bei der Anfahrt mit Wagen nutze ich die Satellitenbilder - ich sehe sofort, wo ich günstig parken kann.
Wie kommt man an die Google Earth-Pläne der öffentlichen Verkehrsmittel? Aus aktuellem Anlass (FICEB 2008) habe ich gerade nach Madrid gesucht und im Google-Fenster "Google Earth Madrid Cercanias" eingegeben (Die S-Bahn in Madrid heißt "Circanias"). Der erste Link (http://bbs.keyhole.com/ubb/showthreaded.php?Number=367860) lädt, wenn man "View in Google Earth" anklickt, sämtliche Stationen in Google Earth hoch. Denn es gibt glücklicherweise Foren, wie z.B. http://bbs.keyhole.com oder http://www.gearthhacks.com/, deren Mitglieder diese Pläne in ihrer Freizeit erstellen. Wir füllen unsere Freizeit ja mit anderen Aktivitäten!
Auch bei meinen Messebesuchen versuche ich dieses Geld-, Fuß- und Zeitschonende Verfahren einzusetzen. Die Messehallen liegen aber häufig in Gewerbe- und Industriegebieten, die bei Google Earth und Google Maps nicht nach Hausnummern aufgelöst sind. So haben Jens, Helmut und ich erst kürzlich eine unfreiwillige Wanderung in Mailand unternommen, bevor wir den Eingang für die MiSex gefunden hatten. Hier könnten die Forumsmitglieder ihr sehr spezielles Wissen preisgeben. Jeder, der schon mal auf einer Erotikmesse war, wird sicherlich schnell den Eingang der Halle auf Google Earth wiederfinden. Jetzt muss man nur die Maus auf diesen Ort bewegen und sieht dann unten links die Koordinaten, für die ich und vielleicht auch andere sehr dankbar wären.
Ich mache mal den Anfang:
FICEB / Madrid / Sala Multiusos Fabrik / 40°15'54.53"N 3°50'25.94"W? MiSex / Mailand / Centro Congressi Milanofiori / 45°24'8.98"N 9° 8'57.12"E Venus / Berlin / Messehallen Funkturm / 52°30'24.43"N 13°16'31.65"E EroticaSex / Prag / Průmyslový palác / 50° 6'22.58"N 14°25'49.82"E
Hinter die Koordinaten der FICEB habe ich bewusst ein Fragezeichen gesetzt, da ich noch nie vor Ort war und die Position nur aus den Hallenplänen ermittelt habe. In wenigen Tagen weiß ich mehr. Mit den Koordinaten könnte Jens jetzt kml-Dateien erstellen, die sich dann im Terminkalender als Links hinterlegen lassen. Ich hab schon mal bei Jens angefragt, ob er das machen würde. Wenn Interesse besteht - würde er.
Für Forumsmitglieder, die auch englische Texte lesen, habe ich eine kleine Empfehlung: das "R-Rated Magazine" (http://www.r-ratedmagazine.com). Das Magazin bringt Interviews mit Produzenten und Akteuren der Porno-Industrie sowie den von uns so bewunderten Ladies. Es werden auch Bilder gezeigt, aber alles jugendfrei. Die Herausgeber wollen sich durch Werbung im Magazin finanzieren, so dass es den Lesern kostenfrei zur Verfügung steht.
Die erste Ausgabe vom Juli 2008 berichtet über: Mark Spiegler (Spiegler agency), Fotograph Pietro Lucerni (GF Ferre, Chanel), Viv Thomas, Roxy Deville, Darren Roberts (CEO von AVN Magazine), Andrew Blake, Nella, Louis Moire (Max Candy), Samantha Lewis (CEO von Digital Playground), Jesse Jane und Pierre Woodman.
Die angekündigte Ausgabe vom August 2008 soll Beiträge über folgende Akteure enthalten: Frigo (Admin von Eurobabes), Steve Hirch (CEO von Vivid), Steven Orenstein (CEO von Wicked), Oldrich Widman (der Manager von Silvia Saint), John Stagliano (Evil Angel), Produzent Herve Bodilis, Robby D. (Produzent von Digital Playground), Gregory Dorcel (CEO von Marc Dorcel) und ein Bericht über Katsuni.
Den Link sollte man nur mit einem schnellen Rechner öffnen, da das Magazin einen Flash Player benutzt. Im Journal kann man dann wie in einer Zeitung mit der Maus blättern (der Zeigefinger muss hier nicht angefeuchtet werden!). Etwas negativ finde ich die kleine Schrift im Magazin. Mit der Lupe des Flash Players kann man allerdings beliebig vergrößern und die Seiten dann mit der Maus verschieben. Empfehlenswert ist hier auch das Ausblenden der Kopf- und Fußzeile des Browsers.
Mit der Ausrichtung des Magazins hoffe ich, dass zukünftig auch über die großen Erotikmessen berichtet wird. Vielleicht finden wir ja dann ein Interview mit Jens!
für Forumsmitglieder, die vor allem die großen Messen besuchen, habe ich einen kleinen Tipp. Möglicherweise sind die meisten mit den neuen Übersetzungsprogrammen von Google und Yahoo schon vertraut, aber vielleicht gibt es User, denen mein Beitrag weiterhilft. Google Translate (http://translate.google.com) hat im Mai diesen Jahres sein Programm auf insgesamt 22 Sprachen aufgepeppt. Man kann auch einen Link unter "Eine Webseite übersetzen" eingeben und erhält relativ zügig die übersetzte Version der ganzen Seite. Vor allem werden jetzt alle Sublinks, die man anklickt, ebenfalls übersetzt. Klickt man mit der Maus auf einen Satz, erscheint der Text im Original.
Allerdings sind die Ergebnisse zuweilen schauderhaft. Bei krone.at kann man einige Überstzungen bewundern (http://www.krone.at/index.php?http%3A//w...xcms/index.html). Aber man versteht zumindest grob, um was es geht. Bei den Webseiten von ausländischen Veranstaltern und Ausstellern war ich häufig hoffnungslos verloren.
Eine alternative Online-Übersetzung gibt es bei Yahoo (http://de.babelfish.yahoo.com). Wenn ein Satz völlig unverständlich ist, hat man eine zweite Chance. Leider ist Ungarisch weder bei Google noch Yahoo zu finden. Hier kann translation-guide.com (http://www.translation-guide.com/free_on...ranslations.htm) weiterhelfen. Die Seite ist aber langsam und übersetzt zunächst auch nur ins Englische.
vor einiger Zeit hatte Vanessa Eden im Forum das Posting von Gangbangs in Frage gestellt. Ich habe mich damals für diese Events ausgesprochen, ohne allerdings die entsprechenden Beiträge genauer gelesen zu haben. Das habe ich jetzt nachgeholt. Ich bin auch weiterhin dafür, diese Events im Forum zu behalten, möchte aber zur Diskussion stellen, ob das Posting von Kondom-freien Events zukünftig an bestimmte Sicherheitsstandards gebunden sein sollte.
Um meinen Standpunkt überzeugend darzustellen, wird das hier leider ein längerer Beitrag. Ich will zunächst vorausschicken, dass ich kein Problem damit habe, wenn zwei (oder auch mehr) Erwachsene aus freiem Willen bestimmte Risiken akzeptieren. In meiner Freizeit suche ich häufig Herausforderungen – just for fun. Aber ich bemühe mich um bestmögliche Vorbereitung und umfassende Informationen, um die Chancen zu erhöhen, das Ereignis ohne Schaden zu überstehen.
Ein guter Ausgangspunktpunkt für die Diskussion von ungeschützten Strategien sind sicherlich die Standards unter denen die Darsteller in Erotikproduktionen arbeiten. Da viele Konsumenten von Pornofilmen keine Kondome sehen wollen, sind die Darsteller in der Regel gezwungen, ohne Gummi zu arbeiten. Im Jahr 1998 hatten sich vier Darsteller im San Fernando Valley (Porn Valley) in Kalifornien an HIV infiziert. Unter Leitung von Sharon Mitchell, einer ehemaligen Erotik-Darstellerin, wurde daraufhin die AIM (Adult Industry Medical, http://www.aim-med.org) gegründet, Diese Klinik überwacht seitdem ungefähr 1500 aktive Mitglieder von etwa 200 amerikanischen Produktionsfirmen in den USA durch monatliche Tests auf STDs (Sexually Transmitted Diseases, sexuell übertragbare Erkrankungen). Um ausschließen zu können, dass Akteure ihre Testergebnisse mit Photoshop nachbessern, werden die Ergebnisse auf Anforderung der Darsteller mit Kennwörtern ins Netz gestellt oder sind telefonisch abrufbar. Dadurch können sich alle Produzenten und Partner am Set davon überzeugen, dass bei den Labortests nichts gefunden wurde. Seit Einführung dieses Systems hat es meines Wissens nur einen größeren Zwischenfall gegeben. Der Darsteller James Darren wurde 2004 positiv auf HIV getestet, eine Infektion, die er sich vermutlich bei einem Dreh in Brasilien zugezogen hatte. Da Darren mittlerweile an Produktionen mit 14 Darstellerinnen beteiligt war, die ihrerseits weitere 51 Kollegen hätten anstecken können, wurden sämtliche amerikanischen Produktionen sofort gestoppt. Drei der Darstellerinnen waren leider von Darren infiziert worden. Nach zwei Monaten haben die Labels ihre Arbeit dann ohne weitere Zwischenfälle wieder aufgenommen. Dieser Fall belegt, dass das System gut funktioniert und für alle Beteiligten eine hohe Sicherheit schafft.
1. HIV PCR/DNA 2. HIV ELISA 3. Chlamydia 4. Gonorrhoe 5. Hepatitis A, B und C 6. Herpes I und II 7. Harnwegsinfektionen 8. Syphilis
Bei den Laboruntersuchungen fällt zunächst auf, dass auf HIV gleich doppelt getestet wird. Und das aus gutem Grund. Der eine Test (HIV-ELISA) nutzt die Abwehrreaktion eines Infizierten auf das HIV-Virus, bei der sich sogenannte „Antikörper“ bilden. Das passiert häufig erst sechs Wochen nach der Infektion, in seltenen Fällen sogar erst nach sechs Monaten. Diese Lücke, die im Prinzip jeder Labortest hat, nennt man auch diagnostisches Fenster. Für den HIV-ELISA ist das Fenster aber ungewöhnlich groß. Obwohl man also für seine Partner hochinfektiös ist, kann man noch Monate nach der Infektion als gesund eingestuft werden. Der andere Test (PCR/DNA) kann das Virus bereits etwa zwei Wochen nach der Infektion nachweisen. Manche HIV-Subtypen werden aber nicht erfasst. Der PCR/DNA-Test versagt auch dann, wenn ein Infizierter bereits in Behandlung ist, während der HIV-ELISA in so einem Fall anschlägt. Dieser Doppeltest macht also durchaus Sinn, um die Risiken für alle Beteiligten möglichst gering zu halten.
Wie hoch sind jetzt die Risiken für eine HIV-Infektion? Das Risiko (pro Ereignis) beim Verkehr mit einer infizierten Person ist zunächst niedriger als weithin angenommen. Unter http://www.cdc.gov/mmwr/preview/mmwrhtml/rr5402a1.htm#tab1 lässt sich eine Erhebung des amerikanischen Gesundheitsministeriums von 2005 finden. Wie man schnell sieht, liegt das Übertragungsrisiko bei ungeschütztem vaginalem Verkehr mit einer infizierten Person für die Ladies bei 0,1% und für die Männer bei 0,05%. Diese erstaunlich niedrigen Zahlen muss man aber mit großer Vorsicht betrachten, denn hier werden nur Durchschnittswerte angegeben. Ein erst kürzlich Infizierter trägt eine besonders hohe Viruslast und ist daher besonders infektiös. Unglücklicherweise sind die „frisch“-Infizierten auch diejenigen, die beim AIDS-Doppeltest durch den Rost fallen und als gesund eingestuft werden. Daran kann man leider (bisher) nichts ändern. Das erklärt auch, warum der infizierte James Darren von 14 Partnerinnen gleich drei Partnerinnen mit AIDS anstecken konnte.
Ein weiterer Grund für eine wesentlich erhöhte Übertragungsrate (mehr als zehnfach) ist eine bereits bestehende Infektion mit einem anderen Erreger von sexuell übertragbaren Krankheiten. Dann sind die Schleimhäute entzündet und das HIV-Virus wird erheblich besser übertragen oder aufgenommen. Daher ist die AIM sehr frühzeitig dazu übergangen, die Laboruntersuchungen auch auf andere sexuell übertragbare Erkrankungen auszudehnen. Im Forum habe ich in diesem Zusammenhang einige Einladungen zum Gangbang gesehen, bei denen für das Mitspielen ohne Kondom nur ein HIV-Test verlangt wurde. Das reicht nicht. Ich mache mal ein absurdes Gedankenspiel: Als Veranstalter eines Gangbangs ohne Kondom verlange ich keinen Test auf HIV, aber alle anderen Labortests der AIM-Liste. Dann könnte ich behaupten, dass die Teilnehmer statistisch besser vor AIDS geschützt wären, als bei den bereits erwähnten Einladungen. Aber natürlich sollte man als Veranstalter den Sack zumachen und auch den HIV-Doppeltest verlangen.
Die erhöhte Übertragungsrate bei bereits bestehender Infektion erklärt auch, warum auf der AIM-Liste ein Test auf Harnwegsinfektionen zu finden ist, denn das sind nicht wirklich sexuell übertragbare Krankheiten. Einen ähnlichen Effekt haben übrigens auch Spermizide. Das sind in der Mehrzahl Tenside, also eigentlich Waschmittel, die allerdings so aggressiv sind, dass sich die Zellwände von Samenzellen auflösen. Man hat lange Zeit gehofft, dass man damit auch Viren und Bakterien angreifen könnte. Das hat sich leider nicht bestätigt. Stattdessen werden die vaginalen (und analen) Schleimhäute angegriffen und für Erreger in beiden Richtungen freigemacht. Deshalb sollte man bei Gangbangs auch keine Spermizid-beschichteten Kondome verwenden.
Die AIM-Liste deckt (aus Kostengründen) nur einen Teil der sexuell übertragbaren Erkrankungen ab, aber immerhin die häufigsten. Einige Erreger (Chlamydiose, Gonorrhoe und Syphilis) sind dem häuslichen Segen abträglich, lassen sich aber wirkungsvoll mit Medikamenten bekämpfen. Das gilt leider nicht für Hepatitis und Herpes. Eine besondere große Bedrohung geht dabei vom Hepatitis B-Virus aus. An Hepatitis B sterben jährlich mehr Menschen als an den anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen zusammengenommen. Das hat zwei Gründe – erstens gibt es sehr viele Menschen, von denen eine Infektionsgefahr ausgeht (etwa 500.000 in Deutschland) und zweitens wird das Virus wesentlich besser übertragen, als z.B. das HIV-Virus. Die Hepatitis steht nicht so im Blickpunkt der Öffentlichkeit, da „nur“ 1% der Infizierten an den Folgen der Erkrankung sterben. Seit Anfang der 80er Jahre ist aber ein gut verträglicher Impfstoff gegen Hepatitis A und B verfügbar. Wer an Gangbangs teilnehmen möchte (auch mit Kondom), sollte sich vorher impfen lassen. Die Impfung kostet etwa 200 €. Wenn man beim Arztbesuch sagt, dass man Kontakt zu einer infizierten Person hat (neue Freundin oder so) wird man als „Kontaktperson“ eingestuft. Dann kommt in der Regel die Kasse dafür auf. Wer die Kosten selber tragen möchte, kann natürlich auch sagen, dass eine Reise in ein Land mit hohem Infektionsrisiko geplant sei.
Mir ist in diesem Zusammenhang eine Einladung zum Gangbang im Forum aufgefallen. Bei der Einladung zum Mitspielen ohne Kondom wurden mehrere Labortests verlangt, aber kein Test auf Hepatitis B. Die beteiligte Lady wird wohl eine Hepatitis B-Impfung erhalten haben und dann davon ausgegangen sein, dass damit auch keine Risiken bestehen. Das ist leider nicht richtig. Jede(r) zehnte geimpfte Erwachsene entwickelt keinen ausreichenden Immunschutz (Non-Responder). Für die möglicherweise ungeimpften Herren bestand eine noch größere Gefahr. Da sich das Hepatis B-Virus auch im Ejakulat von Infizierten befindet, kann die Erkrankung von Mann zu Mann auch auf heterosexuellem Weg übertragen werden – wenn, wie ja beim Gangbang naheliegend, zwei Penetrationen zeitlich eng beieinander liegen.
Ich habe mich gewundert, warum auf der AIM-Liste ein Test auf das Humane Papilloma-Virus (HPV) fehlt, denn dieses Virus verursacht Gebärmutterhalskrebs. Das liegt daran, dass alle Darsteller amerikanischer Produktionen bei der ersten AIM-Untersuchung gegen HPV geimpft werden (auch die Männer). Man sollte daher die AIM-Liste, sofern nicht beide Partner geimpft sind, um den HPV-Test erweitern.
Wie ich gelesen habe, sind in Europa ähnlich hohe Standards wie in den USA bisher nur in Ungarn umgesetzt worden. Wie ich weiterhin gelesen habe, macht sich Robert Rosenberg in Tschechien dafür stark, dass dort ebenfalls ein Sicherheitssystem eingeführt wird. Ich habe bisher keinen Einblick in die Sicherheitsstandards der deutschen Erotikproduktionen und habe im Netz auch nichts Konkretes darüber gefunden. Aber wenn die im Forum geposteten Einladungen zu Gangbangs ein Spiegel dieser Standards sind, dann sind die Sicherheitsnormen hierzulande sehr mangelhaft. Das ist schwer zu verstehen, da bei Erotikproduktionen hohe Umsätze und Gewinne erzielt werden. Ich habe das mal für die USA aus den Zahlen relativ sicherer Quellen abgeschätzt (http://sxcheck.com/ und http://medicine.plosjournals.org/perlser...ed.0040126&ct=1). Die monatliche Untersuchung einer Person bei der AIM kostet (konservativ geschätzt) 500 $, also 6000 $ pro Jahr. Bei 1500 Darstellern macht das 9 Millionen $. Bei einem Jahresumsatz von mindestens 9 Milliarden Dollar pro Jahr haben amerikanische Produktionen also nur 0,1% ihres Umsatzes für die Gesundheit ihrer Darsteller aufgewendet und dabei ein sehr sicheres System geschaffen. Und diese Kosten sind dazu noch vorsteuerabzugsfähig.
An den fehlenden Sicherheitsnormen für deutsche Produktionen können wir hier im Forum nichts ändern. Wir können aber zumindest im Forum für Kondom-freie Events bestimmte Standards vorgeben. Mein Vorschlag ist daher das Posting solcher Events an Laboruntersuchungen für Teilnehmer im Umfang der AIM-Liste (inkl. HPV-Test) zu binden und Jens könnte dann der Lordsiegelbewahrer dieser Standards werden.
Die Darstellerin Sasha Grey, die von Jens und anderen Forumsmitgliedern bei der FICEB 2007 fotografiert wurde, hat gerade mit Steven Soderbergh (Regie in "Erin Brokovich", "Ocean's Eleven", "The Good German", etc.) den Film "The Girlfriend Experience" gedreht und dem Magazin "Spiegel" ein Interview gegeben. Das Motto lautet: Porno ist Teil der Popkultur.
Das Jahresende naht und damit die Zeit für die Rückbesinnung auf das Messejahr 2009. Ich möchte die Gunst der Stunde nutzen und meine Favoritin für den diesjährigen Blondinen-Preis des Erotikmessen-Forums nominieren.
Ich will mich vorab für mein Bildmaterial entschuldigen. Das sind Standbilder von Videoaufnahmen, die leider nur geringe Qualität besitzen. Aus Gründen der Contenance werde ich den Namen der Darstellerin nicht preisgeben und nur Bilder posten, auf denen sie nicht zu erkennen ist. Ich werde sie im Weiteren einfach als "Mademoiselle X" bezeichnen.
Es geht um eine Show aus dem Frühjahr: Es ist Freitag, der 6. März 2009 gegen 16 Uhr. Das 17. Festival de l`Erotisme in Brüssel nähert sich seinen Höhepunkten. Jens und Jürgen, mit denen ich die Messe besucht habe, gehen vor der Hauptbühne ihren fotografischen Verpflichtungen nach. An dieser Bühne war ich leider gescheitert: Zwei kreiselnde Suchscheinwerfer hinter der Bühne, die wahrscheinlich früher bei der belgischen Flak im Einsatz waren, hatten alle meine Videoaufnahmen vom Vortag verunstaltet. Unter diesen Bedingungen kann man noch fotografieren, aber nicht mehr zufriedenstellend filmen.
Daher pilgere ich am Freitag gegen 16 Uhr zum Podium 2, der Nebenbühne, die sich am Ende einer länglichen Nebenhalle des Kellergewölbes befindet. Ich habe Glück. Es ist gerade Pause und ich ergattere einen der begehrten Plätze an der Bühnenkante.
Bild 1: Die Show von Mademoiselle X beginnt. Unter choralen Klängen betritt sie in Mönchskutte und mit Zorro-Maske die Bühne. In den Händen hält sie eine Kerze. Schon vor der Darbietung waren verschiedene Utensilien von Helfern auf die Bühne gestellt worden. Als alter Messehase ist mir sofort klar, dass wir wohl eine Feuershow zu sehen bekommen.
Bild 2: Sie nimmt die Tanzdarbietung in Mönchskutte auf.
Bild 3: Mademoiselle X beginnt aus einer Flasche eine Flüssigkeit auf den Bodenbelag zu gießen. Das war neu für mich. Das hatte ich auf einer Erotikmesse noch nicht gesehen. Mein Interesse war geweckt.
Bild 4: Die Flüssigkeit wird großzügig verteilt. In meinem Kopf sind zu diesem Zeitpunkt hektische Berechnungen angestellt worden. Ich habe die Flammpunkte der mir bekannten brennbaren Lösungsmittel mit den Brandkennziffern textiler Bodenbeläge abgeglichen – und bin zu keiner befriedigenden Lösung gekommen. Aber ich liebe es, überrascht zu werden. Ich wollte dann direkt nach der Show zu Mademoiselle X eilen, sie nach der verwendeten Flüssigkeit befragen und bei meiner nächsten größeren Feier auf der heimischen Auslegeware mal alle meine Freunde schwer beeindrucken.
Bild 5: Mademoiselle X möchte die ausgeschüttete Flüssigkeit mit einem Feuerzeug entzünden. Es klappt nicht. Es liegt wohl am Lederhandschuh.
Bild 6: Der Handschuh wird ausgezogen. Mir wird klar, dass wir hier einer Premiere erleben. Aber wenn schon nicht die Nummer mit dem Anzünden geprobt wurde, war wenigstens die Feuernummer auf dem Belag getestet worden? Erste Zweifel keimen in mir auf.
Bild 7: Ohne Handschuh entzündet sich das Feuerzeug sofort. Die Flamme schlägt auf den Bodenbelag über.
Bild 8: Es ist vollbracht! Das Feuer wächst.
Bild 9: Manchmal hasse ich es, Recht zu behalten. Das Feuer wächst und wächst. Zudem löst sich der Bodenbelag – für mich ein endgültiger Hinweis, dass die Nummer aus dem Ruder gelaufen war. Während ich die Kamera noch auf das Geschehen richte, wandern meine Augen herum. Ich bin immer noch eingekeilt von Zuschauern, die den Ernst der Lage wohl nicht erkannt haben. Meine Augen wandern zur Decke. Die sich dunkel färbenden Deckplatten beunruhigen mich zutiefst. Wo liegt wohl die Brandkennziffer für die Platten in der abgehängten Decke? Ich denke unwillkürlich an den Flughafen Düsseldorf und die Flammenwalzen aus einigen Hollywood-Filmen, die ich gesehen habe. Jetzt blicke ich hilfesuchend in den Backstage-Bereich, der sich links neben der Bühne befindet. Dort sehe ich, wie die Crew hastig zwei Veuve-Clicquot-Flaschen entkorkt. Ja was denn, jetzt noch Champagner trinken? Nein – der Flascheninhalt wird in einen Sektkühler gegossen und zwei Crewmitglieder eilen auf die Bühne zur Brandbekämpfung.
Bild 10: Der Champagner wird auf das Feuer gegossen.
Bild 11: Es hat nicht ganz geklappt. Man hätte wohl noch eine dritte Flasche entkorken müssen. Die beiden Crewmitglieder beginnen den Brand mit ihrem Schuhen zu bekämpfen.
Bild 12: Sie kämpfen…
Bild 13: …und kämpfen. Dabei entzündet sich auch das Schuhwerk der Kampfgenossen.
Bild 14: Die rettende Idee: Der umgestülpte Sektkühler entzieht dem Brandherd den nötigen Sauerstoff. Mademoiselle X führt dann tapfer ihre weitere Vorführung auf. Aus Jugendschutzgründen will ich von diesem Teil der Show aber keine weiteren Bilder posten. Nach der Darbietung hat sich Mademoiselle X dann mädchenhaft und sehr süß für das Malheur entschuldigt.
Bild 15: Die Bühne nach der Show.
Bild 16: Die Begutachtung des Bodens...
Und Bild 17: ...und der abgehängten Decke durch die Experten aus dem Backstage-Bereich. Ich habe leider in meiner Schulzeit nur geringe Französisch-Kenntnisse erworben. Ich glaube aber einige gemurmelte Worte vernommen zu haben, die man normalerweise nicht im Französisch-Unterricht lernt.
Hätte die Backstage-Crew in Brüssel nicht so vorbildlich reagiert, wäre Mademoiselle X möglicherweise für den internationalen Darwin-Preis nominiert worden, der ja auch jährlich vergeben wird. Das Magazin Spiegel hatte schon vor Jahren über diesen Preis berichtet:
Was haltet ihr davon, wenn die Termine von bereits vergangenen Events weiterhin als Sublink im Bereich "Termine" aufgelistet bleiben?
Mir könnte das zunächst bei der Aufarbeitung und Zuordnung meiner Messe-Aufzeichnungen helfen. Wichtiger wäre mir allerdings der Blick in die Zukunft. Wenn ich Abschätzungen machen könnte, in welchem Zeitraum eine Messe so etwa liegt, könnte ich mögliche Terminkonflikte frühzeitig verhindern.
Manche Veranstalter sind ja recht konstant in der Auswahl ihrer Termine. Der Veranstalter der Venus hat z.B. in den vergangenen Jahren immer das Wochenende belegt, das dem 20. Oktober am nächsten gekommen ist. Und auch im Jahr 2010 wird die Venus vom 21.-24. Oktober stattfinden. Natürlich kann man sich diese Infos teilweise auch aus den Berichten ziehen. Aber nicht von allen Events gibt es Berichte.
Interessant ist vielleicht auch das E-Book zur Bildbearbeitung mit dem Gratis-Programm Gimp, das die Korrektur, die Retusche und die Präsentation von Fotos behandelt. Spiegel-Online hat schon mal ein Beispiel zum Aufbrezeln von Porträt-Fotos gepostet:
Ob das Heft insgesamt etwas taugt, kann ich allerdings noch nicht beurteilen. Habe es gerade erst entdeckt und werde mir morgen das Heft mal kaufen. Oder hat einer von euch das Special schon gelesen?
vielleicht ist euch das noch nicht aufgefallen, aber unser Forum wird seit geraumer Zeit von Trollen heimgesucht. Nun sehen Forums-Trolle anders aus, als die Wesen, die wir aus Fantasy-Produktionen kennen, denn sie haben Menschengestalt. Junge Trolle sind häufig adipöse Pubertierende mit mehr oder weniger ausgeprägter Akne. Ältere Trolle leiden nicht selten unter einer bipolaren Störung. Nun kenne ich unsere Trolle nicht, aber ich entnehme dem Duktus ihrer Beiträge, dass wir es wahrscheinlich mit älteren Trollen zu tun haben.
Nach Heise werden verschiedene Trollarten unterschieden, unter anderem:
- der Dummtroll - Trollus dumpfbackii - der Nervtroll - Trollus nauseamus - der Provotroll - Trollus provokans - der echte Edeltroll - Trollus satyr
Unterarten und Vermischungen sind bei Trollen eher die Regel als die Ausnahme. Deshalb sind reine Gattungen sehr selten. Bei Wikipedia finden wir recht präzise Beschreibungen für die Aktivitäten von Forums-Trollen:
"Ein Troll ist in einem Internet-Medium ein Autor, dessen Beitrag nicht zu dem Thema beiträgt, sondern der vor allem das Ziel hat, weitere Reaktionen hervorzurufen, ohne am eigentlichen Thema interessiert zu sein."
Sowie:
"Ziel eines Trolls ist es, Diskussionen auszulösen, nur um zu diskutieren, Menschen mit anderer Meinung zu diskreditieren oder eine Diskussion zu sabotieren, indem er eine unangenehme Atmosphäre schafft."
In den frühen Jahren gab es im Forum eigentlich nur die Gattung Trollus satyr. Ihr prominentester Vertreter war, wenn ich mich richtig erinnere, der User Klaus-Peter. Ich muss zugeben, dass ich manche seiner Beiträge mit Interesse gelesen habe, auch wenn seine Ausführungen häufig überzogen kritisch und reichlich grenzwertig waren. In jüngerer Vergangenheit machen sich aber die beiden Gattungen Trollus nauseamus und vor allem Trollus provokans mehr und mehr breit. Mir sind in diesem Zusammenhang vor allem die User Tripperpille, Bi-Ba-Butzemann und Bratwurstfan aufgefallen.
Warum nervt mich das? Die beiden User Ontario und Maiden, deren Beiträge ich gerne gelesen habe, wurden zu Äußerungen provoziert, die dann letztlich zu ihrer Sperrung geführt haben. Gestern hat nun Karl-Heinz angekündigt, sich aus dem Forum zurückzuziehen, weil der User Bratwurstfan ihn mit einer Schmähkritik angegriffen hat, die an der Schwelle zu einer strafrechtlich relevanten Beleidigung gelegen hat. Auch die Beiträge von Karl-Heinz habe ich immer mit Interesse gelesen und finde diese Entwicklung sehr bedauerlich.
Ich möchte daher zum NICHT FÜTTERN aufrufen. Wenn wir aggressive Beiträge einfach übergehen, entziehen wir den Trollen genau die Aufmerksamkeit, nach denen sie sich so sehr sehnen. Nun ist ein vollständiges Ignorieren provokanter Beiträge aber mit der Gefahr verbunden, dass unbedarfte Leser die unkommentierten Beiträge der Trolle für wahr und korrekt halten. Ich möchte daher weiter vorschlagen, dass wir die Tradition der Newsreader übernehmen und solche Beiträge nur noch mit einem einzigen Wort, dem Begriff PLONK, kommentieren. Jeder Leser, der nicht weiß, was mit plonk gemeint ist, wird googeln und sofort Antwort erhalten. Wikipedia führt für diesen Begriff an:
"Plonk ist ein lautmalerisches Wort, welches das Geräusch nachahmen soll, das in der Vorstellung derer, die es verwenden, ein Eintrag beim "Aufprall" im Killfile hervorruft. Im Usenet kursiert zur Unterstützung der Metapher die Erklärung, plonk sei das Geräusch, mit dem ein Kaffeefilter auf dem Boden eines Mülleimers aufschlägt."
hier ein kurzer Zwischenbericht von der Messe in Prag. Ich sitze gerade mit Helmut, Olaf, Martin und Arnaud von Duvarngreen beim späten Frühstück im Parkhotel. Wir haben jetzt zwei Tage Prager Messe erfolgreich hinter uns gebracht. Und nicht nur wir. Auf der Messe habe ich viele bekannte Forumskollegen getroffen, so z.B. Norbert, Harald, Hans, Karl-Heinz, Jürgen und Bernd. Zum allerersten Mal ist aber unser Admin nicht dabei. Die Messe findet - wie schon im letzten Jahr - im rechten Flügel des Industriepalasts statt. Die T-förmige Hauptbühne steht wieder am Ende der Halle. Der Bereich für die Sondershows ist diesmal allerdings wesentlich größer. Er nimmt etwa die Hälfte der gesamten Hallenfläche ein. Auch für die Sondershows gibt es eine T-förmige Bühne. Der Eintritt beträgt 299 Kronen, die Fotoerlaubnis erhält man für 500 Kronen und die Videoerlaubnis für 750 Kronen. Wer allerdings die Gangbangs und Liveshows im Sondershowbereich dokumentieren will, der muss 2500 Kronen bezahlen.
Die Aufteilung der Halle unterstreicht die Tendenz der Prager Messe: Sie ist erneut kleiner geworden. Sicherlich geht das auf die verringerten Gewinne der tschechischen Erotiklabels zurück, da sich wohl auch hier viele Konsumenten an kostenlosen Angeboten im Netz bedienen. Während die Labels in den vergangenen Jahren noch aufwändige Darbietungen zur Promotion ihrer neuen Produktionen aufgeboten haben, fehlen diese Shows in zunehmendem Maß. Das ist eine bedauerliche Entwicklung, die wir allerdings bei allen großen europäischen Messen beobachten können.
Trotzdem hat die Veranstalterin Ivana Mattei wieder ein ansprechendes Programm zusammengestellt. Auf der Hauptbühne habe ich in den vergangenen zwei Tagen sehr schön choreografierte und freizügige Shows von Cynthia Velons, Vittoria Risi und Leona Queen gesehen. Moderiert wird wieder von Ludek. Am Freitagabend ist dann die zauberhafte Tarra White als Biene Maja und auf Rollschuhen aufgetreten. Es ist eine sehr schöne Show - nur das mit den Rollschuhen muss sie noch etwas üben. Was allerdings schmerzlich fehlt, ist eine zweite Bühne im Hauptbereich der Messe, die ja in den vergangen Jahren durch Leo tv gestellt wurde. Dadurch entstehen doch spürbare Pausen zwischen den Darbietungen.
Am Donnerstagabend wurde der Golden Star Award 2010 vergeben. Diese Show wurde wieder von Elektra moderiert. Helmut hat während der Verleihung von einem serbischen Produzenten eine Einladung an seinen Tisch erhalten. Die Bedienung war dann vornehmlich mit der Belieferung dieser neuen Trinkgemeinschaft beschäftigt. Es hat mich daher nicht gewundert, dass Helmut später bei der Tafelrunde im China-Restaurant ungewöhnlich teilnahmslos am Tisch gesessen hat. Und gestern gab es wieder den Miss Erotica-Wettbewerb. Die Jury hat sich diesmal für die bezaubernde Angelina von der Agentur Nei Report entschieden. Silvie de Luxe hat den zweiten Preis erhalten.
Es gibt aber auch Shows an den Ständen. Bei Nei Report nimmt der Künstler Miroslav Kovář wieder genitale Gipsabdrücke - abwechselnd von Frauen und Männern. Die Männer werden vor dem Gipsauftrag entsprechend angeregt, um einen eindrucksvollen Abdruck ihres besten Stücks zu erhalten. Am Stand von Bohem Production habe ich schon am Donnerstag mehrere Shows von sehr attraktiven Girls gesehen. Leider habe ich ihre Namen nicht erfragt und selbst unser wandelndes Lexikon Martin kann nicht weiterhelfen. Am Freitag sind dann Zuska und Radka von discoworld.cz aufgetreten. Am Abend gab es wohl noch eine Foamshow von Bohem, denn ich konnte eine Wanne mit großzügig verteiltem Schaum entdecken. Parallel dazu lief aber eine sehr ansprechende Liveshow mit Velvet und Charly, der ich den Vorzug gegeben habe.
Den zeitlich größten Raum bei den Sondershows nimmt der tschechische Wettbewerb im Gangbang ein. Das Event startet am Vormittag und läuft bis in den späten Nachmittag. Der Wettbewerb findet zwischen vier Aktricen statt, wobei jeder Wettkämpferin ein Tag zur Verfügung steht. Die männlichen Freiwilligen werden zunächst von zwei Assistentinnen angeblasen und dann an die Akteurin des Tages weitergegeben. Den Sieg davontragen wird diejenige, die die meisten männlichen Teilnehmer zum Höhepunkt gebracht hat. Am Donnerstag war Manuela angetreten und am Freitag Veronika. Ihr findet die beiden auf dem Bild zum Sex Combat, das ich schon unter Tipps und Infos eingestellt hatte (http://files.homepagemodules.de/b211262/...0p7266842n1.jpg). Manula kniet unten rechts und Veronika steht hinten links.
Auch wenn hier die nationale tschechische Meisterschaft ausgetragen wird, sind zumindest auf männlicher Seite auch Ausländer zugelassen. Der Wettbewerb konnte daher gestern durch unsere Runde bereichert werden. Bernd ist stellvertretend für das deutsche Team angetreten - und hat sich hervorragend geschlagen. Denn die Mitstreiter, die vor ihm an der Reihe waren, haben sich zunächst unangemessen viel Zeit genommen. Trotzdem ist Bernd standhaft geblieben. Als er endlich an der Reihe war, konnte er das gesamte Publikum schwer beeindrucken. Tarra White, die die Gangbang kommentiert, hatte seine Ejakulation schon sehr lobend hervorgehoben - zu einem Zeitpunkt, als Bernd mit seinem Cumshot noch lange nicht fertig war. Nach dieser eindrucksvollen Szene wollte Tarra - neugierig geworden - noch einige intime Detailfragen stellen. Während des Bangs waren Bernd allerdings seine englischen Sprachkenntnisse abhanden gekommen. Sein einziger Kommentar in das hingehaltene Mikrofon war: "Sorry, I just fucked my brains out".
So, mal sehen, was heute und morgen noch geboten wird…
nachdem der letzte Widerstand im letzten Bundesland zu fallen scheint, wird es sehr wahrscheinlich, dass ab dem 1. Januar nächsten Jahres neue rechtliche Regelungen für Internetprovider und damit auch für unser Forum gelten.
Zitat von http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolit...,699833,00.html Künftig sollen Internetprovider ihren Kunden Webfilter anbieten, mit denen sich das Netz in eine kindersichere Homezone verwandeln lässt. Damit diese Filter wissen, was sie durchlassen dürfen, sollen die Anbieter von Webseiten angeben, für welche Altersstufe die jeweiligen Inhalte geeignet sind. Das geschieht über ein Label, wie es sie bereits von der FSK für Filme und von der USK für Videospiele gibt. Alternativ können die Anbieter entsprechende Inhalte auch erst zu später Stunde freischalten.
Diese neuen Regelungen sind aber schwer umzusetzen, denn es müssen zukünftig nicht nur jugendgefährdende, sondern auch jugendbeeinträchtigende Inhalte geschützt werden. Nun haben wir hier im Forum keine jugendgefährdenden, aber sicherlich jugendbeeinträchtigende Inhalte.
Zitat von http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolit...,699833,00.htmlAnbieter - und das kann auch der Hobby-Blogger sein - dieser Inhalte müssen laut Staatvertrag nun "Sorge dafür tragen", dass "Kinder oder Jugendliche der betroffenen Altersstufen sie üblicherweise nicht wahrnehmen". Wie die Anbieter dieser Pflicht entsprechen können, formuliert der Staatsvertrag so:
• Sie können "technische oder sonstige Mittel" einsetzen, die die "Wahrnehmung des Angebots durch Kinder oder Jugendliche" der betroffenen Altersstufe "unmöglich macht oder wesentlich erschwert". Dazu zählt der Staatsvertrag auch die Programmierung "für ein geeignetes Jugendschutzprogramm". Gemeint ist die Alterskennzeichnung.
• Alternativ können die Anbieter sich auch an Sendezeitbeschränkungen halten. Sie sollen die entsprechenden Inhalte nur zu einer Zeit online anbieten, in "Kinder oder Jugendliche der betroffenen Altersstufe üblicherweise die Angebote nicht wahrnehmen". Gemeint sind damit wohl die Nachtstunden der mitteleuropäischen Sommerzeit.
Werden wir also unsere Personalausweise vorlegen müssen, um das Forum weiterhin besuchen zu können? Oder dürfen wir zukünftig das Forum nur noch während der Nachtstunden besuchen?
Andererseits könnte das vom Staat geschaffene Chaos auch neue Freiheiten für uns schaffen. Denn falls - wie gefordert - ein Schutzprogramm über das Forum gelegt wird, wäre den rechtlichen Vorgaben genüge getan. Es wird aber - soweit ich das bisher überblicke - kein AVS-Programm verlangt, so dass wir unsere Personalausweise wohl nicht herausholen müssen. Es reicht anscheinend ein Schutzprogramm, das mit der Jugendschutzsoftware auf dem Rechner der jeweiligen Besucher kommuniziert. Das würde ausreichen, um demnächst auch Bilder mit freizügigem Inhalt zu posten. Die weitere Schutzpflicht obliegt dann den Eltern, die für geeignete Software auf den Rechnern ihrer Kinder zu sorgen haben.
Zitat von http://www.lto.de/de/html/nachrichten/20...-neuregelungen/ Die Erotikbranche hatte bisher ebenfalls unter diesen Zugangssicherungen zu leiden. Nun kann sie ihr Angebot schlicht als "ab 18" klassifizieren und braucht den Zugang ansonsten nicht zu sichern. Das bedeutet wiederum, dass alle Kinder und Jugendlichen, deren Eltern keine geeignete Jugendschutzsoftware installiert haben, diese Inhalte nun ganz legal einsehen können.
Jens, hast Du schon eine Strategie, wie sich das Forum demnächst entwickeln wird?
Das Event wird, wie in den vergangenen Jahren, in der Fira de Cornella-Halle stattfinden. Und - soweit mir bekannt - darf man hier auch eine Spiegelreflexkamera mitbringen, ohne dass man als Pressefotograf akkreditiert wurde.
nach dem Beitrag von Tim habe ich mal etwas unter "Robert Rosenberg" gegoogelt, um mehr über den aktuellen Stand zu erfahren. Dabei bin ich auf eine Nachricht gestossen, die möglicherweise für die Gesundheit unserer Forums-Mitglieder wichtig sein könnte. Zumindest für die Fraktion, die nach dem Messebesuch noch nach weiterer Befriedigung sucht. In Prag grassiert anscheinend eine Syphilis-Epidemie (http://www.tschechien-online.org/news/96...hilis-epidemie/). Also: Nur Gummis bester Qualität verwenden. Da der Erreger allgemein über Schleimhautkontakte übertragen wird, sollte man auch von ungeschützten oralen Kontakten Abstand nehmen. Und eben nach 3-8 Wochen sorgfältig nach möglichen Symptomen Ausschau halten (http://de.wikipedia.org/wiki/Syphilis), denn die Langzeitfolgen könnten weitere Messebesuche in Frage stellen!
ja, habe etwas zum "Fall Robert Rosenberg" gefunden. Leider scheint die Lage unverändert zu sein. Robert, seine Frau Žaneta Vavrovchová (Janet Alfano) und die Assistentin von Janet, Martina Patzelta, werden vom slowakischen Hausmädchen der Rosenbergs (http://www.aha-online.cz/cz/z-domova/191...la-rosenberga!/) beschuldigt, sie zu einem Porno-Dreh gezwungen zu haben. Ob etwas an den Anschuldigungen dran ist, sollen Anhörungen klären, die in dieser Woche starten. Es kann ja sein, dass sich hier schnell Klärungen finden lassen, aber wahrscheinlich müssen wir dieses Jahr auf das Rosenberg-Team bei der Erotica verzichten. Vom Programm sind sie ja schon verschwunden.
Zitat von Freestyle-Foto_GHINachtrag : Leider hatten beide ihre Namen nicht nennen wollen .
Bild 10
Der links, nur noch knapp im Bild zu erkennende Mann heißt Tommy Hol Ellingsen. Zusammen mit seiner schwedischen Freundin Leona Johansson hat er 2004 bei einem öffentlichen Konzert der Punk-Band "Cumshots" in Kristiansand (Norwegen) eine Live-Performance aufgeführt (http://pub.tv2.no/nettavisen/english/article250722.ece). Die Aufzeichnung dieser Darbietung verrät allerdings, dass er dem vielversprechenden Namen der Band nicht entsprechen konnte.
Die Parterin mit der er auf der Venus war, ist nicht seine schwedische Freundin, sondern eine HippieGodess seiner Internet-Seite (http://de.wikipedia.org/wiki/Fuck_for_Forest).
das sind sehr gute Nachrichten. Ich habe mir das jetzt mal bei Google Earth angesehen. Wer das auch machen will - hier sind die Koordinaten: 40°15'53.92"N 3°50'26.50"W (Einfach kopieren und bei Google Earth unter "Suchen" bei "Anfliegen" einfügen). Man kann sehr gut die beiden Hallen für "Party Zone" und "Hard Zone" erkennen sowie die "Artist Zone" im Freien.
Schon Barcelona im Herbst war ja eine echte Herausforderung. Zu später Stunde hatte die La Farga-Halle echte Biosauna-Temperaturen. Und jetzt Madrid im Hochsommer! Da wird ein Aufenthalt im Freigelände sicherlich sehr angenehm sein.
Peter
PS: Der Vergleich mit Google Earth zeigt, dass Google Maps zuweilen etwas ungenau ist. Der Link unter "Termine" markiert lediglich die Straße (Av de la Industria) und liegt mit der Markierung etwa 1 Km von der echten Position entfernt. Unter http://11870.com/pro/55344 findet man eine bessere Markierung.
zugegeben, die 20 km sind unangenehm. Auch die Distanzen zu den nächsten Bahnhöfen sind länger als in Barcelona. Wer sich das ansehen will, kann sich die S-Bahnstationen auf http://bbs.keyhole.com/ubb/showthreaded.php?Number=367860 durch Klick auf "View in Google Earth" herunterladen. Die Station "humanes" ist 1,4 km, die Station "Fuenlabrada" ist 4 km vom Ort des Geschehens entfernt (Messung per Luftlinie). Der Nachtbus von "Fuenlabrada" scheint daher wenig attraktiv zu sein. Ich hoffe sehr, dass auch zu später Stunde noch die von Jens entdeckten Shuttle-Busse nach Atocha fahren. Ansonsten sammeln wir halt Forumsmitglieder und teilen uns ein Taxi.
Dennoch denke ich, dass die neue Location mit dem zwangsläufig folgenden Chaos ihren eigenen Reiz haben wird. Und dann erwarte ich auch nach der Entdeckung von Norbert reizvolle Motive auf Baldachin-Bühnen im Freigelände. Du wirst Deine Entscheidung gegen die FICEB 2008 sicherlich noch bitter bereuen.